Netflix und Spiele: Streaming-Konzern angeblich mit Gaming-Ambitionen
Netflix will laut einem Bericht mithilfe einer neuen Personalie aus der Gaming-Branche eine weitergehende Expansion in Sachen Videospiele vorantreiben.
Netflix ist auf der Suche nach einer Führungskraft, um sein Streaming-Geschäft neben Serien, Filmen und anderen klassischen TV-Inhalten auch auf Videospiele auszuweiten, wie zuerst die Webseite theinformation.com unter Berufung auf nicht näher benannte Personen berichtet hat, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen.
Demnach sei das Unternehmen in den letzten Wochen an altgediente Führungskräfte aus der Gaming-Branche herangetreten, um eine leitende Postion zu besetzen, die die Expansion in diese Richtung letztlich beaufsichtigen soll. Netflix wolle gemäß dem Bericht über sein traditionelles Geschäft hinauszuwachsen, da die Streaming-Konkurrenz am Markt immer mehr zunimmt. Dabei soll unter anderem ein "Spielepaket" ähnlich dem Online-Abonnement von Apple Arcade als optionales Angebot im Raum stehen.
Netflix: Erste Gaming-Schritte
Gänzlich neu ist der Bereich für Netflix von einem gewissen Standpunkt aus nicht, schließlich hat der Streaming-Dienst in der Vergangenheit auch bereits mit interaktiver Programmierung in eigenen Produktionen experimentiert, etwa mit Filmen wie "Black Mirror: Bandersnatch" und "Du gegen die Wildnis", bei denen die Zuschauer das weitere Vorgehen der Charaktere bestimmen können.
The Elder Scrolls: Netflix arbeitet offenbar an Adaption als SerieDarüber hinaus wurden bekanntlich auch bereits (Mobile-)Spiele basierend auf erfolgreichen Serien wie "Stranger Things" oder "Haus des Geldes" herausgebracht und es gab nicht zuletzt auch hauseigene Serienadaptionen von Videospielen, etwa von The Witcher oder Castlevania. Während die Details der Spielestrategie des Unternehmens derzeit noch stark in Bewegung sein sollen, hat Netflix laut dem Bericht angeblich entschieden, dass die Spiele keine Werbung enthalten werden, heißt es.
Quelle: via reuters.com

... denn Spielestreaming ist nun einmal eine unglaubliche Verschwendung; die Kompression sorgt dafür, dass das Ausgangsbildmaterial in phantastischer Quali vorliegen muss, die Datenrate gigantisch sein muss und die Latenzen göttlich, um ein akzeptables Ergebnis zu erreichen.
Der RealTimeAspect ist dabei einfach super problematisch. Gedankenspiel: Vergleicht einfach einmal die Quali einer Livevideokonferenz mit der im Nachhinein professionell codierten Variante. Letztere ist um Welten besser, und das nicht ohne Grund.