Paramount setzt Spitzenangebot im Bieterstreit um Warner Bros: Netflix zieht sich zurück
Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Netflix schien bislang in trockenen Tüchern, doch ein höheres Gegenangebot von Paramount stellt die bisherige Einigung infrage.
Die Übernahmeschlacht um das ruhmreiche Medienunternehmen Warner Bros. Discovery hat eine überraschende Kehrtwende erlebt: Nachdem Netflix monatelang als Favorit für die Übernahme des Studios und Streaming-Imperiums galt, ist das Unternehmen nun offiziell aus dem Rennen gestiegen. Paramount Skydance hatte zuletzt sein finales Angebot auf insgesamt 111 Milliarden US-Dollar erhöht. Nach monatelangem Tauziehen sichert sich Paramount damit die Poleposition beim Aufkauf des traditionsreichen Studios.
Netflix galt lange als Favorit
Bereits Anfang Dezember 2025 hatte sich Netflix mit Warner Bros. auf eine verbindliche Übernahmevereinbarung über 83 Milliarden US-Dollar geeinigt, was vor allem die Film- und Streaming-Aktiva von Warner umfassen sollte. Paramounts jüngstes Angebot hingegen deckt den gesamten Konzern inklusive TV-Sendern wie CNN ab, weshalb Paramounts Offerte offiziell als "überlegen" eingestuft wurde. Netflix war laut eigenen Angaben nicht mehr bereit, sein Angebot weiter anzuheben, da sich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr rentieren würde.
2,8 Milliarden US-Dollar Vertragsstrafe möglich
Trotz des deutlich höheren Gegenangebots um inzwischen 28 Milliarden US-Dollar durch Paramount hält der WBD-Verwaltungsrat bislang an seiner ursprünglichen Empfehlung fest: Die Aktionäre sollen dem bestehenden Übernahmeangebot von Netflix zustimmen. Eine entsprechende Abstimmung ist für den 20. März 2026 angesetzt - bis dahin bleibe die Vereinbarung formal bestehen. Sollte es letztlich nicht zu einer Übernahme durch Netflix kommen, wird eine Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden US-Dollar für den Streaming-Anbieter fällig. Paramount gab jedoch an, diese Summe im Erfolgsfall für Warner Bros. begleichen zu wollen.
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Quelle: via Golem

Nun ja, am Ende ist es mir egal. Auch eine erfolgreiche Netflix-Fusion wäre fürs eh schon recht maue Kinoerlebnis nicht besser gewesen.