Nvidia Geforce Now: Benchmark-Ergebnisse der RTX T10-8 und des Intel CC150
Diese Woche hat Nvidia endlich den Streaming-Dienst Geforce Now aus der Beta-Phase entlassen. Passend dazu sind im Netz Spezifikationen und Leistungswerte zur verbauten Hardware aufgetaucht. Bei CPU und Grafikkarte handelt es sich offenbar um spezielle Modelle.
Nach einer jahrelangen Beta-Phase hat Nvidia diese Woche den Streaming-Dienst Geforce Now veröffentlicht. Ähnlich wie bei Google Stadia können über Geforce Now Spiele gestreamt werden. Die Berechnungen erfolgen dabei auf Nvidias Servern. Der für seine Leaks bekannte Twitter-Nutzer Tum Apisak hat nun die technischen Daten und Benchmark-Ergebnisse der dafür eingesetzten Hardware veröffentlicht.
Geforce Now läuft auf besonderer Hardware
Demnach laufen die Spiele bei Geforce Now auf einer Nvidia RTX T10-8, die so nicht im Einzelhandel gekauft werden kann. Ganz unbekannt ist die Grafikkarte aber auch nicht: Sie tauchte bereits letztes Jahr auf und galt als mögliche RTX 2080 Ti Super. Diese ist allerdings nie erschienen, stattdessen arbeitet die RTX T10-8 nun in Nvidias Servern.
Noch etwas ungewöhnlicher ist die verbaute CPU: Es handelt sich dabei um einen Intel CC150, der offenbar eine abgewandelte Variante der aktuellen Coffee-Lake-S-Prozessoren ist. Der CC150 setzt auf acht Kerne mit SMT, hat aber im Gegensatz zu den entsprechenden Desktop-Prozessoren keinen Boost. Dementsprechend arbeitet er höchstens mit dem Basistakt von 3,5 GHz. Der CC150 war bislang unbekannt, kann aber anscheinend seit Kurzem in China gekauft werden.
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Bei Geforce Now teilen sich zwei Nutzer einen solchen Prozessor: Der CC150 wird dem Betriebssystem nicht als Achtkerner präsentiert, sondern als zwei Prozessoren mit jeweils vier Kernen. Jeder dieser virtuellen Prozessoren wird zusammen mit 16 GB RAM, von denen 1,7 GB für das System reserviert werden, für einen Nutzer bereitgestellt. Auch die verbaute RTX T10-8 soll zwischen zwei Nutzern aufgeteilt werden.
Quelle: Twitter: TUM_APISAK
Benchmark-Ergebnisse eines Geforce-Now-Systems in Ashes of the Singularity
Tum Apisak hat auch Leistungswerte zu der eben besprochenen Hardware veröffentlicht: In Ashes of the Singularity (DX11, 1080p, Heavy Batch) erreicht das System eine durchschnittliche Framerate von 21,7 fps. In Geekbench 5 kommt das geteilte System auf eine GPU-Gesamtwertung von 46.131 Punkten. Allzu viel Spielraum für höhere Framerates oder eine höhere Auflösung als aktuell haben die Geforce-Now-Clients derzeit also nicht.
Quelle: Tum Apisak (Twitter), Wccftech

So extrem alt können die nicht sein.
Die CPUs wirken allerdings schon was älter.
ich habe es immer mal wieder in der Beta ausprobiert, was mal besser / mal schlechter lief.
Jetzt mit dem offiziellen Release haben sie einige Sachen behoben.
Zum Beispiel ist die Latenz merklich niedriger als noch vor dem Release.
Borderlands 3 lief gestern richtig schick , was es im Beta Stadium nicht wirklich tat und das in Max Details bei 60 FPS @FHD. Ich bezweifle das dass eine GTX 960 Stand heute schaffen würde.
Wenn sich GeForce Now weiter macht und sich verbessert könnte ich mir glatt vor stellen den zweit Rechner abzuschaffen der nur dafür da ist das Frauschen manch MP Titel mit mir zusammen mit spielen kann, und würde somit Strom / Platz und letztlich auch Zeit sparen.
FireTV Stick samt GeForce Now App am TV/Monitor, Eingabegeräte via USB und die Sache läuft (selbst getestet, zumindest an meinem LG C7).
Ganz Prinzipiell und wie alle anderen Streamingdienset inkl Netflix und Spotify etc. sehe ich Persönlich als nette Ergänzung, nicht aber als Ersatz. Nichts ersetzt mir meine Lokalen Bibliotheken /Hardware.
Verstehe aber wenn sowas bei Gelgenheitsspielern anklang findet.
Wenn Du gegenrechnest, wieviel Geld Du ausgeben musst, um Anno 1800 in mehr als 20 fps zu spielen... dafür kannst Du recht lange die €5,50 bezahlen.
Klar, für mich ist das auch keine Alternative. Ich hab ja nen leistungsfähigen PC. Aber für jemanden, der sich keinen PC kaufen will, sieht das eben ganz anders aus, finde ich.
Ich mein, 20fps in Anno 1800 wie hier von jemandem beschrieben sind halt nicht geil. Dafür zahle ich noch nichtmal einen Euro, geschweige denn fünf.