Netflix: Vorbereitungen für kostenpflichtiges Konten-Sharing laufen
Der Video-Streaming-Dienst Netflix hat bekannt gegeben, dass bald das Konten-Sharing kostenpflichtig wird. Mit einer neuen Funktion wird die Zusatzgebühr vorbereitet.
In einigen Ländern startete in diesem Jahr eine neue Funktion, bei der für das Teilen von Netflix-Zugangsdaten eine Gebühr verlangt wird. Ab Anfang 2023 erlaubt es Netflix offiziell, dass Abonnenten ihr Netflix-Konto mit Personen teilen können, die nicht im gleichen Haushalt leben. Als Vorbereitung bekommt die App sowie die Webseite ab sofort eine neue Funktion. So zeigt das Netflix-Konto an, mit welchen Endgeräten zuletzt Filme und Serien angesehen wurden. Zudem kann man sich von nun von anderen Geräten aus der Ferne abmelden.
Einfaches Abmelden soll Missbrauch verhindern
In den Kontoeinstellungen steht hierzu der neue Menüpunkt Zugriff und Geräte parat. Hier kann eingesehen werden, wann, mit welchem Endgerät und mit welcher IP-Adresse zuletzt Netflix-Inhalte mit diesem Nutzerkonto angesehen wurden. Als Zusatzinfo gibt Netflix an, welche Stadt sich in der Nähe der IP-Adresse befindet. Laut dem Unternehmen soll mit der neuen Option Missbrauch verhindert werden. Schließlich passiert es in der Weihnachtszeit häufiger, dass sich Netflix-Abonnenten bei einem Besuch bei Verwandten auf einem Gerät mit ihrem Nutzerkonto anmelden, aber dann vergessen, sich wieder abzumelden. Mit der neuen Einstellung, können Abonnenten bequem von Zuhause aus sich abmelden, auch wenn das Endgerät entfernt bei Verwandten steht. Ab sofort steht die neue Option für Android, iOS und die Netflix-Webseite zur Verfügung. Noch gibt es die Einstellung nicht auf Smart-TVs sowie bei Streaming-Sticks wie dem Fire TV Stick.
Nicht verpassen: Amazon Black Friday 2022 ab 18. November
Bildergalerie
Ab dem kommenden Jahr wird das Konto-Sharing kostenpflichtig. Sobald der Anbieter registriert, dass Nutzer länger als zwei Wochen an einem anderen Ort als dem eigenen Haushalt Netflix verwenden, wird der Zugang blockiert. Um dann weiterhin Zugriff auf Netflix zu erhalten, muss man eine Zusatzgebühr zahlen. In manchen Ländern können Abonnenten bis zu drei Adressen hinterlegen, an denen der Streaming-Dienst ohne Zusatzgebühr genutzt werden kann. Unklar ist aktuell, wie hoch diese Gebühr ausfallen wird.
Ebenfalls lesenswert: Netflix: Welche Filme und Serien fehlen beim Werbe-Abo?
Sammlung zu neuer Funktion bei Netflix:
- Ab Anfang 2023 erlaubt es Netflix offiziell, dass Abonnenten ihr Netflix-Konto mit Personen teilen können, die nicht im gleichen Haushalt leben. Hierfür wird eine Zusatzgebühr fällig werden.
- Eine neue Funktion bereichert ab sofort Netflix und soll Missbrauch vorbeugen. So zeigt das Netflix-Konto an, mit welchen Endgeräten zuletzt Filme und Serien angesehen wurden. Zudem kann man sich von nun von anderen Geräten aus der Ferne abmelden.
- Mit diesem Feature wird das kostenpflichtige Konten-Sharing vorbereitet.
Quelle: Netflix

Habe mit OpenVPN eine Verbindung zum Haushalt mit dem stärkstem Upstream eingerichtet, und in meinem Raspi-Router eine statische Default-Route für die Netflix-Smartglotze angelegt. Die ist dann mit der externen IP eines anderen Haushalts unterwegs.
Mal schauen, ob das reichen wird.
Die IP-Adresse ist das Einzige, was einen direkt identifizieren kann, aber schon bei der Standortbestimmung sehe ich hier gravierende Mängel. Die einzige Stadt, die richtig angezeigt wird, steht bei meinen Geräten. Die anderen Nutzer, obwohl wir alle in der selben Stadt wohnen (maximal 4 km voneinander entfernt) und sogar beim selben Provider sind, werden auf der Seite mit Städten aufgeführt, die 44! km von meiner Adresse entfernt sind - da liegen einige Städte und Dörfer zwischen.
Wie will Netflix bei solch gravierenden Falschinformationen zB ein Smartphone richtig identifizieren können, das gerade nicht im lokalen WLAN angemeldet ist, die nutzende Person aber Teil meines Haushalts ist und sich mit dem Smartphone sogar in der Wohnung befindet? Bei echter Mobilfunk-Flatrate, die es ja schon für 30 € gibt, ist das gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass Streamingdienste da auch mal komplett aus dem Mobilfunknetz geschaut werden.
So richtig durchdacht ist das Ganze bei Netflix anscheinend noch nicht, aber sollten Sie das ab 2023 so durchziehen, dann bin ich da weg. Bin eigentlich auch nur noch wegen der Familie da, selber schaue ich nur noch ab und an da vorbei.
Dann doch lieber Netflix kündigen und stattdessen ein Abo bei Disney+ und eines bei Paramount+ abschließen... so hätte ich mehr und vor allem besseren Content, der mich auch wirklich interessiert, und komme finanziell auf nahezu den selben Betrag.
Fazit: Tschüss Netflix, ich finde es wirklich toll, dass ihr es mir so einfach macht mit der Kündigung.
Für meine Familie tut es mir zwar ein bisschen Leid, aber wenn sie Netflix unbedingt weiter schauen wollen, steht es ihnen frei, den Account ausnahmsweise mal auf sich anzumelden.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Brechstange funktioniert.
Aber hey.,... "alternative" Angebote wirds freuen. Kinox nehmen gerne wieder mehr User. Mitschneiden ist ja mittlerweile dank Streaming nicht mehr so kompliziert für die jungs aka "Kamera ins Kino schmuggeln". ^^ Soundquali kann ja bei Netflix auch nicht mehr schlechter werden. Also was solls.
Beraterdenken. Auf die Idee: "Ey Jeff......wie wärs wenn wir....uhm.....naja.....Qualität liefern? Wegen der die Leute damals kamen? Fürn brauchbaren Preis? Und dann machen wir ein Abo wo es die geilen Serien und Filme halt nur für Nicht Sharer gibt. Der Rest guckt halt irgendwelchen Schrott mit Dwayne, Gal und Ryan?"
"Mark?......du bist gefeuert. Nimm beim Rausgehen aber deinen fetten Millionenbonus für die 3 Monate "Arbeit" bei uns in der Chefetage mit und viel Spaß ab morgen bei Disney"
Mehr zahle ich nur dann, wenn ich es auch wirklich benötigen sollte. Also Crunchyroll, Disney+ etc.