Netflix führt geplanten Quality Drop wegen Corona früher ein
Der Vizepräsident des Streaming-Anbieters, Dave Temkin, erklärt im Interview mit dem Wall Street Journal, dass man einige geplante Upgrades nun vorgezogen habe. Der Quality Drop zur Datenreduzierung sei sowieso für Weihnachten 2020 vorgesehen gewesen.
Aktuell werden die Internetleitungen deutlich stärker ausgelastet als bislang. Grund sind diverse Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Neben einer Ausgangsbeschränkung gibt es vielerorts auch Homeoffice. So oder so verbringen die Menschen mehr Zeit zuhause und nutzen das Internet als Tor zur Außenwelt. Der Streaming-Dienst Netflix hat aufgrund dessen seine Bitrate in Teilen der Welt reduziert, um den Datenverbrauch zu senken.
Nun hat Dave Temkin, der Vizepräsident von Netflix, im Interview mit dem Wall Street Journal erläutert, dass der Streaming-Anbieter einige für Weihnachten dieses Jahres geplante Upgrades vorgezogen habe. Hierzu gehöre eine Funktion, mit der Netflix das Bitrate-Level an- und abschalten kann. Bislang habe dieser sogenannte "Quality Drop" nur über den jeweiligen Client und nicht serverseitig funktioniert. Nun könne man direkt auf den Netflix-Servern die auszuspielende Bitrate festlegen und spare so Daten. Dieser Einschnitt sei tatsächlich nicht dramatisch für die Nutzer, so Temkin. Der Quality Drop kann bei Bedarf jederzeit von Netflix serverseitig aktiviert werden, umso die Bitrate direkt steuern zu können.
Statt Reduzierung der Auflösung lieber Bildqualität verringern, so Netflix
Zuvor hatte EU-Kommissar Thierry Breton den Netflix-Chef Ryan Hastings gebeten, in Zeiten der Coronakrise ihre Datenrate zu reduzieren, um die Internetleitungen nicht zu sehr auszulasten, da diese etwa durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice neuen Belastungen ausgesetzt sind. Immerhin sind Video-Streaming-Dienste für 60 Prozent des Datenverkehrs im Internet verantwortlich, wie der Branchenverband Bitkom mitteilt. Der größte Verbraucher soll daher auch etwas abspecken und daher war es etwa im Gespräch automatisch von HD- auf SD-Auflösung zu reduzieren, wenn die Netze ausgelastet seien. Netflix muss dies aber nun doch nicht tun, da man mit dem serverseitigen Absenken der Bitrate eine andere Lösung gefunden hat, die für eine effizientere Datennutzung sorgt. Alleine in den USA ist die Auslastung der Internetleitungen seit Januar 2020 zwischen 9 und 17 Uhr um 50 Prozent angestiegen, wie Openvault mitteilt. Dieses Unternehmen misst in mehr als einer Million Haushalte in den USA die Internetverbindungen.
Abonnenten jedoch müssen weiterhin den gleichen Betrag bezahlen, obwohl sie schlechtere Bildqualität als zuvor bekommen. Schließlich geht es bei der Bitrate darum, eine Balance zwischen Speicherplatz und Bildqualität zu finden. Die Auflösung bleibt aber identisch und so können die Nutzer Video-Streaming auch weiterhin nutzen. Viele andere Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video oder Youtube senken - auf jeden Fall temporär - ebenfalls ihre Bitrate beim Streaming oder stellen eine niedrigere Auflösung standardmäßig ein. Von den größeren VoD-Services verzichtet nur Sky Ticket weiterhin darauf, die Bitraten zu senken und streamt nach wie vor in Full-HD bei unveränderter Bildqualität.
Ebenfalls lesenswert: Disney Plus: Telekom-Kunden müssen warten, Corona sorgt für niedrigere Bitrate
Fakten zur Reduzierung der Datenrate bei Netflix:
- Um die Internetleitung in Zeiten der Coronakrise nicht zu stark zu belasten, hat Netflix eine neue Funktion eingeführt. Ursprünglich sei diese erst für Weihnachten 2020 geplant gewesen, doch man habe die Upgrades vorgezogen.
- Mit einer nun serverseitigen an- und abschaltbaren Bitrate ist es Netflix gelungen, den Datenverbrauch zu senken, ohne die Auflösung reduzieren zu müssen.
- Abonnenten bekommen nun - je nach Auslastung der Internetleitung - eine schlechtere Bildqualität als bislang bei gleichbleibender ausgegebener Auflösung und müssen dafür den identischen Preis bezahlen.
Quellen: Bitkom, DWDL, Golem, Openvault, Wall Street Journal, Wikipedia


Den letzten Tarantino hab ich mir ausgeliehen, per Stream und war hinterher froh drüber, den nicht gekauft zu haben.
Innerhalb der Leihzeit hab ich ihn 2 mal gesehen, einmal allein Abends spät zum genießen und dann am nächsten Nachmittag noch mal mit der Verlobten zusammen.
Fand den Film schon gut, aber 2 mal schauen reicht mir mittlerweile.
Einmal zum Genießen und dann noch mal um alles nochmal genau abzuchecken, ob mir noch irgendwelche Details auffallen, oder Verbindungen zu anderen Filmen, oder einfach um alles noch mal wirken zu lassen.
Zu einem dritten Mal konnt' ich mich nicht mehr aufraffen. Sooo dolle war er dann doch wieder nicht.
Wenn ich den Film gesammelt hätte, wie ich es früher öfter gemacht hab, ständ' der eh nur noch unangeguckt rum und würde Staub sammeln.
So gesehen bin ich mittlerweile ganz froh, Filme auch mal für 3 € zu leihen, für eine bestimmte Zeit, zu schauen und dann weiter zu gehen. Es kommt so viel neues Zeug.
Sicher ... wenn man einen Film schon gut kennt und immer mal wieder schauen möchte, wie z.B. einen Death Proof, oder Kill Bill, kann man sich so ein Teil auch zulegen, je nachdem wie toll man den findet ind steigender Qualität.
Oder auch einfach mal ne komplette alte Serie kaufen, wo man immer mal wieder reinschauen und neu starten will. So alte Sammlungen kosten ja auch nicht mehr die Welt.
Aber das mache ich nur noch sehr vereinzelnd und immer weniger. Wir leben in einer Konsum-Wegwerfgesellschaft. Manchmal denk' ich schon, man muss nicht unbedingt immer alles besitzen. Is halt hinterher auch weniger Müll zum entsorgen.
Ansonsten wird nur noch gestreamt. Is mir halt auch ganz recht, da ne legale Möglichkeit zu haben, was eben über's Netz zu schauen.
Dank dieser Angebote braucht man nicht mehr unbedingt auf die illegalen Seiten gehen.
Is zwar immer noch blöd, dass manche Sachen extrem viel später in Deutschland gezeigt werden, wegen irgendwelcher Rechte, als auf den illegalen Seiten, wo man natürlich alles komfortabel auf einer Seite findet und nicht zerstückelt über mehrere Anbieter, aber das is dann halt so. Da muss man durch, wenn man im legalen Bereich bleiben will. Weniger Service durch Zerstückelung verschiedener Serien auf verschiedene Seiten. Dafür kostet es dann aber Geld. Wenigstens etwas.
Und wenn die da irgendwas droppen an der Quali, bei Netflix, is das meist immer noch besser, als auf illegalen Seiten. Schätz ich zumindest.
Wozu sollte man sonst was dafür bezahlen !?
Naja die holen Ihr Zeug ja auch von dort.
Ich hab auch schon lange mit der "Sammelei" aufgehört.
Den letzten Tarantino hab ich mir ausgeliehen, per Stream und war hinterher froh drüber, den nicht gekauft zu haben.
Innerhalb der Leihzeit hab ich ihn 2 mal gesehen, einmal allein Abends spät zum genießen und dann am nächsten Nachmittag noch mal mit der Verlobten zusammen.
Fand den Film schon gut, aber 2 mal schauen reicht mir mittlerweile.
Einmal zum Genießen und dann noch mal um alles nochmal genau abzuchecken, ob mir noch irgendwelche Details auffallen, oder Verbindungen zu anderen Filmen, oder einfach um alles noch mal wirken zu lassen.
Zu einem dritten Mal konnt' ich mich nicht mehr aufraffen. Sooo dolle war er dann doch wieder nicht.
Wenn ich den Film gesammelt hätte, wie ich es früher öfter gemacht hab, ständ' der eh nur noch unangeguckt rum und würde Staub sammeln.
So gesehen bin ich mittlerweile ganz froh, Filme auch mal für 3 € zu leihen, für eine bestimmte Zeit, zu schauen und dann weiter zu gehen. Es kommt so viel neues Zeug.
Sicher ... wenn man einen Film schon gut kennt und immer mal wieder schauen möchte, wie z.B. einen Death Proof, oder Kill Bill, kann man sich so ein Teil auch zulegen, je nachdem wie toll man den findet ind steigender Qualität.
Oder auch einfach mal ne komplette alte Serie kaufen, wo man immer mal wieder reinschauen und neu starten will. So alte Sammlungen kosten ja auch nicht mehr die Welt.
Aber das mache ich nur noch sehr vereinzelnd und immer weniger. Wir leben in einer Konsum-Wegwerfgesellschaft. Manchmal denk' ich schon, man muss nicht unbedingt immer alles besitzen. Is halt hinterher auch weniger Müll zum entsorgen.
Ansonsten wird nur noch gestreamt. Is mir halt auch ganz recht, da ne legale Möglichkeit zu haben, was eben über's Netz zu schauen.
Dank dieser Angebote braucht man nicht mehr unbedingt auf die illegalen Seiten gehen.
Is zwar immer noch blöd, dass manche Sachen extrem viel später in Deutschland gezeigt werden, wegen irgendwelcher Rechte, als auf den illegalen Seiten, wo man natürlich alles komfortabel auf einer Seite findet und nicht zerstückelt über mehrere Anbieter, aber das is dann halt so. Da muss man durch, wenn man im legalen Bereich bleiben will. Weniger Service durch Zerstückelung verschiedener Serien auf verschiedene Seiten. Dafür kostet es dann aber Geld. Wenigstens etwas.
Und wenn die da irgendwas droppen an der Quali, bei Netflix, is das meist immer noch besser, als auf illegalen Seiten. Schätz ich zumindest.
Wozu sollte man sonst was dafür bezahlen !?
90cm sind natürlich eine ganz andere Ausgangslage
Bei meinen 2.8m wären aber 80 Zoll eher unterstes Maß für meine 100 Prozent Visus Augen und 1080 p während voll ausreichend bis 70 Zoll für mich. Es gibt natürlich auch Menschen mit höherer Sehleistung aber das ist nicht von Belang für meinen Anwendungsbereich. Bei 120 Zoll Diagonale sähe das sicher anders aus, ist aber leider im TV Sektor utopisch und Beamer sind im Wohnbereich eher unpassend für mich
Dazu kommen aber auch andere Aspekte wie Farbraum der bei der massiven Kompression leidet und alles andere.
Das sagt jemand der eine GH5 hat, eine Kamera die 4k 60FPS mit bis zu 400mbit/s aufzeichnen kann und ich weiß ganz genau das es sich für 99,9% der Leute nicht lohnt, aber 0,01% sind immer noch richtig viele Menschen auf diesem Planeten die das gut wahrnehmen und den Rotz nicht brauchen.