Netflix: Angeblich massive Kostensenkung geplant - doch wie?
Der weltweite Marktführer bei kostenpflichtigen Video-Streaming-Diensten Netflix plant laut einem Bericht deutliche Kostensenkungen. Um 300 Millionen Dollar einzusparen, soll es aber keine Mitarbeiterentlassungen geben.
Jüngst sorgte Netflix mit einer Zusatzgebühr fürs Account-Sharing für Diskussionsstoff. Wer das Passwort-Sharing betreiben möchte, ohne um den Zugang zu seinem Netflix-Konto zu fürchten, muss eine Monatsgebühr zahlen. In ersten Ländern gibt es das kostenpflichtige Konto-Sharing bereits, in den USA kommt es im zweiten Quartal 2023. In Spanien hat Netflix durch diese Maßnahme wohl eine Million Zuschauer verloren. Laut einem Bericht des Wall Street Journals gibt die Geschäftsführung nun vor, dass man 300 Millionen Dollar einsparen möchte.
Netflix: Künftig weniger Eigenproduktionen
Um die Sparmaßnahmen umzusetzen, möchte das amerikanische Unternehmen auf zusätzliche Mitarbeiterentlassungen verzichten. Vielmehr sollen die Ausgaben für Filme und Serien eingeschränkt werden. So soll Geld bei Produktionen und Lizenzen gekürzt werden. Bereits Ende März wurde berichtet, dass Netflix künftig weniger Eigenproduktionen veröffentlichen möchte. Die wenigen Netflix Originals sollen dafür mit einem höheren Maß an Qualität die Abonnenten überzeugen.
Im Zuge des aktuellen Autoren-Streiks in Hollywood sollen die Dreharbeiten zur fünften Staffel von Stranger Things abgebrochen worden sein. Vor rund einem Jahr vermeldete Netflix zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt einen Verlust an Abonnenten. Im vergangenen Jahr hatte Netflix Betriebskosten in Höhe von etwa 26 Milliarden Dollar.
Ebenfalls lesenswert: Illegales Streaming soll zu einem Einnahmeverlust von 113 Milliarden US-Dollar führen
Sammlung zu Sparmaßnahmen bei Netflix:
- Netflix soll 300 Millionen Dollar sparen, so ein Medienbericht.
- Um die Sparmaßnahmen umzusetzen, möchte das amerikanische Unternehmen auf zusätzliche Mitarbeiterentlassungen verzichten und dafür das Geld bei Produktionen und Lizenz kürzen. So soll es weniger Netflix Originals geben, dafür mit mehr Qualität.
Quellen: Wall Street Journal, NTV

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Einisicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Ich fand 1899 und Resident Evil überraschend gut, mit Stranger Things bin ich überhaupt nicht warm geworden.
Ich würde mir wünschen das Netflix wenigstens einen sauberen Abschluss macht, wenn sie schon eine Serie absetzen. Das nervt ungemein.
So soll es weniger Netflix Originals geben, dafür mit mehr Qualität.
Einisicht ist der erste Schritt zur Besserung.