Illegales Streaming soll zu einem Einnahmeverlust von 113 Milliarden US-Dollar führen
Laut einer Erhebung sollen Netflix & Co. bis zum Jahr 2027 durch illegales Streaming 113 Milliarden US-Dollar verlieren. Es soll ein ganzes Geschäftsmodell rund ums Account-Sharing entstehen.
Für kleines Geld monatlich Serien und Filme zeitversetzt ohne Werbeunterbrechung ansehen können, mit dieser Formel brachte Netflix die Piraterie von Filmen & Co. nahezu zum Erliegen. Laut dem britischen Analyse-Unternehmen Muso hat das Interesse an illegal angebotenen Inhalten im ersten Quartal 2022 allerdings wieder zugenommen. Nun hat das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum die Ergebnisse der Studie von 2022 vorgestellt. Auffällig ist, dass vor allem gut ausgebildete junge Menschen bis 24 Jahre Netflix & Co. vermehrt illegal nutzen. Nun hat die Analyse-Firma Parks Associates die Prognose abgegeben, dass bis zum Jahr 2027 die Streaming-Dienste 113 Milliarden US-Dollar durch illegale Nutzung verlieren werden.
Account-Sharing könnte zum Geschäft für Dienstleister werden
Es wird erwartet, dass die Rate an illegaler Nutzung von 22 Prozent im vergangenen Jahr auf 24,5 Prozent im Jahr 2027 ansteigen wird. Laut den Marktforschern soll das Teilen von Nutzeraccounts eine Nische bei der illegalen Nutzung ausmachen, auf die sich Dienstleister spezialisieren werden. Seit 2019 hat die Zahl der illegalen Weitergabe von Nutzerpasswörtern um 48 Prozent zugenommen. Netflix verbietet nicht nur das Teilen von Accounts, sondern wird das Account-Sharing gegen Bezahlung ermöglichen.
Als Herausforderung erweist sich die Fragmentierung des Streaming-Marktes, sodass immer mehr Anbieter um die Gunst der Nutzer buhlen. Allerdings dürften Kunden zunehmend frustriert sein, wenn man jedes Mal eine Google-Suche machen muss, bei welchem Anbieter gerade eine Serie läuft. Zudem dürfte es auch eine Frage des Geldbeutels sein, da nicht jeder bereit ist, für verschiedene Streaming-Anbieter monatlich zu zahlen.
Ebenfalls lesenswert: Netflix: Verzögerung bei Start der Gebühren für Account-Sharing
Sammlung zu prognostiziertem Einnahmeverlust durch illegales Streaming:
- Laut einer Analyse der Firma Parks Associates sollen die Streaming-Dienste 113 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2027 durch illegale Nutzung verlieren.
- Wenn es nach den Marktforschern soll das Teilen von Nutzeraccounts eine Nische bei der illegalen Nutzung ausmachen, die von Dienstleistern bedient wird. Seit 2019 hat die Zahl der illegalen Weitergabe von Nutzerpasswörtern um 48 Prozent zugenommen.
Quelle: Parks Associates


Unter dem Begriff Darknet werden alle versteckten Online-Netzwerke und Dienste subsumiert. Es handelt sich dabei um einen Teil des Internets, der ausschließlich über spezielle Client-Software erreichbar und nicht mittels gewöhnlicher Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo auffindbar ist.
Unter dem Begriff Darknet werden alle versteckten Online-Netzwerke und Dienste subsumiert. Es handelt sich dabei um einen Teil des Internets, der ausschließlich über spezielle Client-Software erreichbar und nicht mittels gewöhnlicher Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo auffindbar ist.
und da war er schon nicht ideal...
Diese ganze Lizenz-Dumm*ickerei und Aufsplitterei nach Studios und Ländern und was nicht sonst noch,
hat nur dazu geführt dass man heute theoretisch 5+ Streamingdienste abonnieren muss,
um ein halbwegs ausgewogenes Angebot zu bekommen.
Apple, Amazon, Netflix, Paramount, Sky, Disney ect.pp... Dazu noch die Nieschen-Dienste für Sport, Animes ect.
Die eine Serie nur da, den einen Film nur hier...
Der absolute Gipfel der Kundenunfreundlichkeit. Und viele Dienste haben nicht mal mehr Pay-Per-View,
was das Ganze noch erträglich machen würde.
Obendrein, dass was man sich erhofft hatte, dass einem vom ältesten schwarz-weiß Klassiker bis Heute
alles zur Verfügung stehen würde, ist genauso eine Illusion.