Netflix mit künftig weniger Filmen: Qualität statt Quantität als Credo

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Streaming-Anbieter Netflix möchte mit Berufung auf Bloomberg künftig weniger Eigenproduktionen, dafür aber mit einem höheren Maß an Qualität herausbringen.
Quelle: Netflix

Streaming-Anbieter Netflix möchte mit Berufung auf Bloomberg künftig weniger Eigenproduktionen, dafür aber mit einem höheren Maß an Qualität herausbringen. Damit gehe auch eine Umstrukturierung des Unternehmens einher. Zudem sollen die Spiele von Netflix, wie es scheint, bald auf dem TV mit dem Smartphone als Controller spielbar sein.

Allem Anschein nach wird sich bei Netflix in Zukunft einiges ändern. Denn wie Bloomberg berichtet, soll die Unternehmensstruktur bei der Filmproduktion eine einschneidende Änderung erfahren. Der Streaming-Dienst möchte nämlich künftig die Anzahl seiner Filme in Eigenproduktion zum Wohle der Qualität verringern. Das bedeutet laut Bloomberg auch, dass einige Angestellte bei Netflix ihren Hut nehmen müssen.

So sollen die Abteilungen bei Netflix, die sich um die Eigenproduktionen mit niedrigem und mittlerem Budget kümmern, fusioniert werden. Bei den infrage stehenden Geldbeträgen handelt es sich um bis zu 30 Millionen US-Dollar für kleine Filmerzeugnisse und bis zu 80 Millionen im mittleren Sektor. Auch sollen die Leiter dieser Unternehmensabteilungen Netflix verlassen. Wie bereits thematisiert, soll eine niedrigere Anzahl von Filmen deren Qualität zugutekommen, da einige Eigenproduktionen zwar durchaus erfolgreich gewesen sind, viele jedoch nicht nennenswert unter dem Radar liefen.

Netflix Games auf dem TV, mit dem Handy als Controller

Auch scheinen sich Änderungen bei Netflix Games anzubahnen, dem noch wenig beachteten Spielaufgebot des Streaming-Diensts. Hierbei berichtete ebenfalls Bloomberg davon, dass Netflix es den Kunden ermöglichen möchte, die Wiedergabe seiner Spiele auch auf TVs zu ermöglichen. Und nicht nur das, auch sollen Spieler ihr Smartphone dann als Controller verwenden können. Das lässt sich Code entnehmen, auf den MacRumors-Autor und iOS-Entwickler Steve Moser in der Netflix-App gestoßen ist und den er auf Twitter teilte.

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Da heißt es: "Ein Spiel auf Ihrem Fernseher benötigt zum Spielen einen Controller. Möchten Sie dieses Telefon als Spielcontroller verwenden?" Das lässt die Vermutung zu, dass Netflix mit dieser Funktionalität experimentiert und sie möglicherweise bald einführen könnte.

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Derweil ist Netflix Games noch kein durchschlagender Erfolg gelungen. Der im Jahr 2021 eingeführte Dienst erlaubt das Spielen bislang nur auf Mobilgeräten. Außerdem ergab eine Datenerhebung vom August 2022, dass weniger als ein Prozent der Netflix-Abonnenten das Spielangebot des Streaming-Diensts aktiv nutzt. Die Zukunft wird letztlich zeigen, wohin sich die Gaming-Sparte von Netflix entwickelt.

Quelle: Bloomberg via Golem und Eurogamer

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Drake802 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von SFT-GSG
        Bei Dokus bzw. Serien sieht es besser aus
        Sind die Dokus wirklich so gut? Ich habe da meine Zweifel das diese Neutral und korrekt dargestellt sind.
        Und was die Serien angeht, ... Ja da sind einige schätzchen dabei. So lange Netflich aber der überzeugung ist das man einen ectremen clifhanger an einem Staffelende machen muss, sind die Serien auch nicht interessant.
      • Von Drake802 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von SFT-GSG
        Bei Dokus bzw. Serien sieht es besser aus
        Sind die Dokus wirklich so gut? Ich habe da meine Zweifel das diese Neutral und korrekt dargestellt sind.
        Und was die Serien angeht, ... Ja da sind einige schätzchen dabei. So lange Netflich aber der überzeugung ist das man einen ectremen clifhanger an einem Staffelende machen muss, sind die Serien auch nicht interessant.
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Weder qualitativ noch quantitativ hat Netflix bei Filmen was zu bieten. Bei Dokus bzw. Serien sieht es besser aus, aber die "guten" rechtfertigen den horrenden Preis nicht.
      • Von schneeland Komplett-PC-Käufer(in)
        Wenn's denn dann mal wirklich besser würde, wär's vielleicht ein Gewinn. Mir fehlt da allerdings der Glaube.
      • Von FetterKasten Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Die sind schon helle im Köpfchen^^
        Oder auch nicht so helle. Das wird man mittelfristig sehen
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        "Der Streaming-Dienst möchte nämlich künftig die Anzahl seiner Filme in Eigenproduktion zum Wohle der Qualität verringern."

        Wir verkaufen also ein "verdammt, unsere Umsätze/Gewinn gehen zurück und noch teurer machen kriegen wir nicht verkauft, wir müssen schrumpfen um die Marge zu halten" als "wir machen weniger Filme die dafür besser sind".

        Genialer Trick. Verringere eine eindeutig messbare Größe ("Anzahl") mit der Rechtfertigung, dafür einen bei Filmen völlig subjektiven Wert ("Qualität") zu erhöhen und erhalte damit die Option Leute rauszuwerfen.

        Die sind schon helle im Köpfchen^^
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