Netflix: Wer sein Konto teilt, macht sich laut britischer Behörde strafbar
Netflix möchte nicht, dass sich Kunden, die nicht in einem Haushalt leben, ein Konto teilen. Aber kann ein solches Vorgehen auch strafrechtlich verfolgt werden? Offenbar ja, wenn es nach einer Behörde der britischen Regierung geht.
Seit dem kometenhaften Aufstieg von Netflix ist es eine gängige Praxis, dass sich Freunde und Bekannte ein Konto und daher die Gebühren teilen. Mit einem Premium-Abo bei dem Streaming-Dienst kann der Service an bis zu vier Geräten zeitgleich genutzt werden. Diese Option ist allerdings nur für Familien beziehungsweise Leute, die gemeinsam in einem Haushalt leben, gedacht. Wer anderen einfach sein Passwort verrät, verstößt im Prinzip gegen die Nutzungsbedingungen von Netflix und macht sich offenbar sogar strafbar.
Das Netflix-Passwort weiterzugeben, ist theoretisch eine Straftat
Das Amt für geistiges Eigentum der britischen Regierung hat einen Leitfaden zum Thema Online-Piraterie herausgegeben. Dieser besagt, dass das Teilen eines Passworts für einen Streaming-Dienst wie Netflix oder Amazon Prime ein Verstoß gegen das Urheberrecht sei. Auf Nachfrage der Webseite TorrentFreak konkretisierte die Behörde, dass es sich beim Teilen eines Passworts sogar um Betrug handeln könne - also um eine schwerwiegende Straftat mit einschneidenden Auswirkungen auf die Betroffenen. Inwieweit solche Fälle tatsächlich vor Gericht gebracht werden, ist natürlich eine andere Frage.
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TorrentFreak geht davon aus, dass der Vorstoß der Behörde auch mit der Neuausrichtung von Netflix und Co. zu tun hat. Zu Beginn des Streaming-Hypes war es sogar erwünscht, dass sich mehrere Nutzer ein Konto teilten, jetzt sollen die Umsätze jedoch maximiert werden, und die Praxis wird von den Portalen abgelehnt. Dazu passt auch, dass Netflix Konten-Sharing im kommenden Jahr ganz legal anbieten wird - allerdings gegen eine Zusatzgebühr. Zudem soll ein Werbe-Abo eingeführt werden, das zwar günstiger ist, jedoch Werbeunterbrechungen und weniger Inhalte bieten wird.
Quelle: TorrentFreak

Sollte es je zu einem Prozess gegen jemanden kommen, der sein Passwort geteilt hat, kann Netflix sowieso direkt den Laden zu machen. Der Shitstorm nebst Imageschaden wäre irreparabel.
Frei nach der Devise: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!
Zum Glück bin ich schon ne Weile weg von dem Laden und ich war seit Verfügbarkeit in D dabei. Selber Schuld sag ich da nur. Es ist auch ein absoluter Irrglaube, zu denken, das jeder der irgendwo mit dran hängt sich jetzt nen eigenen Account macht. Nicht bei dem ganzen Schrott den es da gibt.
Hinzu kommt das der Markt massivst übersättigt ist,jetzt wo jeder seinen eigenen Scheiß Dienst haben muss....