Mixer-Ende: Jeder Spieler kann eigenen Streaming-Dienst aussuchen
Der Chef der Xbox-Abteilung Phil Spencer hat auf die Sorgen einiger Mixer-Nutzer reagiert und klargestellt, dass Mixer nicht durch Facebook Gaming ersetzt wird. Vielmehr kann sich jeder Xbox-Spieler seinen favorisierten Streaming-Dienst auf die Xbox-Konsole holen beziehungsweise die Xbox mit dem PC verbinden und mit Software wie XSplit streamen.
Nach dem Microsoft bekanntgegeben hat, dass der hauseigene Streaming-Dienst Mixer zum 22. Juli eingestellt wird, ist eine große Diskussion im Internet ausgebrochen. Hintergrund ist die zeitgleiche Ankündigung einer Kooperation von Microsoft und Facebook Gaming, die nicht jedem Xbox-Nutzer schmeckt. Phil Spencer, der Chef der Xbox-Abteilung, hat daraufhin klargestellt, dass man keine User zwingen wird, zu Facebook Gaming zu wechseln. Vielmehr wird die bisherige Integration von Mixer freigegeben für andere Streaming-Apps. So soll jeder Xbox-Konsolenspieler den Spiele-Streaming-Dienst verwenden, den er möchte. Facebook Gaming wird nicht Mixer auf dem Xbox-Dashboard ersetzen.
Nach Mixer-Ende kann auf der Xbox One mittels Twitch-App, Facebook Gaming und Co. gestreamt werden
So gibt es auf den Xbox-Konsolen etwa auch eine Integration von Amazons Streaming-Dienst Twitch. Wie Microsoft im FAQ schreibt, lassen sich damit direkt Xbox-Spiele streamen. Alternativ kann die Xbox One mit einem PC verbunden werden, um somit dann via Software wie XSplit mit einem beliebigen Streaming-Dienste die Inhalte der Xbox zu streamen. PC-Spieler können mit der aktuellen Version der Xbox Game Bar neben Widgets auch eine Verknüpfung zwischen ihrem Microsoft- und dem Twitch-Konto herstellen und so Amazons Streaming-Service verwenden. Twitch ist mit einem Marktanteil von 65 Prozent derzeit unangefochtener Spitzenreiter im Bereich der Streaming-Dienste. Jeder bisher nicht ausgegebene Ember wird konvertiert in eine digitale Xbox-Store-Geschenkkarte, die automatisch bis spätestens 31. Juli auf dem eigenen Microsoft-Konto eintreffen soll. Zuschauer mit Kanalabonnements bei Mixer erhalten als Dankeschön für Ihr Engagement auf der Plattform eine digitale Xbox-Geschenkkarte im Wert von fünf US-Dollar, beziehungsweise einer Entsprechung in Landeswährung. Mixer-Pro-Abonnenten erhalten eine Xbox-Geschenkgutschein im Wert von 15 US-Dollar.
Wer zu Facebook Gaming wechseln möchte und aktuell bei Mixer aktiv ist, dem soll der Umstieg schmackhaft gemacht werden. Mixer-Partner erhalten eine doppelte Auszahlung für alle ihre Einkünfte im Monat Juni und können am Programm Facebook Gaming Level Up teilnehmen, um auch auf Facebook Gaming Geld zu verdienen, wie es im offiziellen FAQ heißt. Zudem wird es Willkommenspakete bei Facebook Gaming geben für alle ehemaligen Mixer-Nutzer, die ihr Mixer-Konto mit dem Facebook-Konto verknüpft haben.
Ebenfalls lesenswert: Mixer: Microsoft schließt ab 22. Juli die Streaming-Plattform
Fakten zum Streaming auf Xbox-Konsolen nach dem Mixer-Aus:
- Phil Spencer, der Chef der Xbox-Abteilung, hat klargestellt, dass man keine User zwingen wird, zu Facebook Gaming zu wechseln. Vielmehr wird die bisherige Integration von Mixer freigegeben für andere Streaming-Apps.
- Jeder Xbox-Konsolenspieler soll einfach selbst entscheiden, welchen Streaming-Dienst er verwenden will. Mittels der offiziellen Twitch-App für Xbox One lassen sich etwa direkt Aufnahmen aus Spielen erstellen.
- Facebook Gaming wird nicht Mixer auf dem Xbox-Dashboard ersetzen.
- Bisherige Mixer-Nutzer erhalten eine digitale Xbox-Geschenkkarte, wenn Sie einen Kanal abonniert oder noch nicht ausgegebene Ember haben. Auch Abonnenten von Mixer Pro bekommen eine digitale Xbox-Geschenkkarte auf ihr Microsoft-Konto.
- Wer zu Facebook Gaming wechseln möchte und aktuell bei Mixer aktiv ist, dem soll der Umstieg schmackhaft gemacht werden. Etwa durch digitale Willkommenspakete und der Teilnahme am Programm Facebook Gaming Level Up.
Quellen: Twitter, Microsoft, Facebook, Reddit, Streamlabs

War das ein reines "wie holt man möglichst viel Kohle raus bevor es zu Ende geht" ??!!
par tout und zwanghaft gegen die Nutzungbestimmungen verstossen?
10 Euro pro Monat und man kann sich seine eigene Streaming-Shell aufsetzen.
So wie ich. Ist leicht zu administrieren und man bleibt in seiner erwarteten
(invite only) Benutzerbasis.
Wenn man aber auf Öffentlichkeit und narzistische Bestätigung/Zuwendung
angewiesen ist, dann muss man sich eben einer gewissen Netiquette/Anstand
bedienen.
gibts evtl nen Browser Plugin was mir alle Themen bezügl. Streamer wegfiltert / ausblendet?