Wegen Google Stadia? Sony und Microsoft wollen in der Cloud kooperieren
Sony und Microsoft haben überraschend eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben: Beide Tech-Riesen wollen zusammenarbeiten, um das Kundenerlebnis ihrer Entertainment-Plattformen und KI-Lösungen zu verbessern. Auch wenn Googles Streaming-Plattform Stadia dabei mit keinem Wort erwähnt wird, ist ein Zusammenhang naheliegend.
Im Rahmen der von den Parteien unterzeichneten Absichtserklärung werden die beiden Unternehmen demnach die gemeinsame Entwicklung zukünftiger Lösungen in Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure prüfen, um ihre jeweiligen Spiele- und Content-Streaming-Dienste zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung zur Kooperation. Darüber hinaus soll auch der Einsatz von Microsofts Azure konkret für die Spiele- und Content-Streaming-Dienste von Sony auf den Prüfstand gestellt werden.
Durch die Zusammenarbeit wollen die Unternehmen ihren Kunden weltweit ein noch besseres Unterhaltungserlebnis bieten. Zu diesen Bemühungen gehört auch der Aufbau besserer Entwicklungsplattformen für die Community der Content-Ersteller. Unter anderem Letzteres stellte Anfang des Jahres auch bereits Google bei der Präsentation seines Spiele-Streaming-Dienstes Stadia heraus, der in dem Sektor als größter Wettbewerber für Sony und Microsoft gehandelt wird. Mit Playstation Now und dem noch in Entwicklung befindlichem Project XCloud haben beide Konzerne bekanntlich auch eigene Lösungen für Spiele-Streaming in petto.
Partnerschaft auch bei Halbleitern und KI
Als Teil der Absichtserklärung wollen Sony und Microsoft auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Halbleiter und KI ins Programm nehmen. Bei Halbleitern soll dazu auch die mögliche gemeinsame Entwicklung intelligenter Bildsensoren gehören. Durch die hybride Integration der Bildsensoren von Sony mit der Azure-KI-Technologie von Microsoft über Cloud und Edge hinweg sowie Lösungen, welche die Halbleiter von Sony und die Microsoft Cloud-Technologie nutzen, wollen die Unternehmen ihren Unternehmenskunden erweiterte Funktionen bieten. Im Hinblick auf Künstliche Intelligenz wollen beide Parteien zudem die Integration der KI-Plattform und der Tools von Microsoft in die Endkundenprodukte von Sony prüfen, "um eine äußerst intuitive und benutzerfreundliche KI-Erfahrung zu ermöglichen".
Sony und Microsoft: CEOs voll des Lobes
"[...] Microsoft ist für uns seit vielen Jahren ein wichtiger Geschäftspartner, aber natürlich stehen die beiden Unternehmen auch in einigen Bereichen im Wettbewerb. Ich glaube, dass unsere gemeinsame Entwicklung zukünftiger Cloud-Lösungen wesentlich zur Weiterentwicklung interaktiver Inhalte beitragen wird. Darüber hinaus hoffe ich, dass die Nutzung der Spitzentechnologie jedes Unternehmens in den Bereichen Halbleiter und KI in einer sich gegenseitig ergänzenden Weise zur Schaffung eines neuen Werts für die Gesellschaft führen wird", so Kenichiro Yoshida, Präsident und CEO von Sony.
"Sony war schon immer führend in den Bereichen Unterhaltung und Technologie, und die heute angekündigte Zusammenarbeit baut auf dieser Geschichte der Innovation auf", sagte Satya Nadella, CEO von Microsoft. "Unsere Partnerschaft bringt Sony die Leistungsfähigkeit von Azure und Azure KI, um den Kunden neue Spiel- und Unterhaltungserlebnisse zu bieten."

neues, eigentlich überflüssiges, vorsätzlich fehlleitendes Wort aus der Werbung; Euphemismus für Kundenverarsche.
Ich denke es hat eher was mit der Faulheit und der "muss alles sofort haben" Einstellung so einiger Kunden zu tun, welche gern ihre Kundenrechte gegen Bequemlichkeit tauschen. Wie weit das geht zeigen ja diejenigen, welche Platformen wie Steam verteidigen und sich beschweren, wenn der Verbraucherschutz unsere Rechte gegen Valve und Co. gerichtlich durchzusetzen versucht. Nette Schoßhündchen der Industrie.
Löblich, aber wir alle sehen ja wie weit es beispielsweise ein Steam von einem Shitstorm zum liebling der Gamer geschafft hat.
Beim Beispiel PS Store kann man durch die vielen Sales ähnliches verzeichnen.
Heißt Beides wird zunächst angeboten und man überlässt der Käuferschaft die Wahl, macht das Ganze aber preislich in soweit attraktiv, das trot zallem eine Vielzahl der Spieler mit der Zeit schleichend wechseln werden.
Wie viele haben damals gesagt, das sie sich niemals reine Digitale Spiele im Store kaufen werden, da man diese nicht mehr weiterverkaufen kann. Kaum waren die ersten gutes Sales im PS Store, schon wurden auch die letzten Stimmen ruhiger. ^^
Ich denke es hat eher was mit der Faulheit und der "muss alles sofort haben" Einstellung so einiger Kunden zu tun, welche gern ihre Kundenrechte gegen Bequemlichkeit tauschen. Wie weit das geht zeigen ja diejenigen, welche Platformen wie Steam verteidigen und sich beschweren, wenn der Verbraucherschutz unsere Rechte gegen Valve und Co. gerichtlich durchzusetzen versucht. Nette Schoßhündchen der Industrie.
Heißt Beides wird zunächst angeboten und man überlässt der Käuferschaft die Wahl, macht das Ganze aber preislich in soweit attraktiv, das trot zallem eine Vielzahl der Spieler mit der Zeit schleichend wechseln werden.
Wie viele haben damals gesagt, das sie sich niemals reine Digitale Spiele im Store kaufen werden, da man diese nicht mehr weiterverkaufen kann. Kaum waren die ersten gutes Sales im PS Store, schon wurden auch die letzten Stimmen ruhiger. ^^