Geforce Now: Drei verschiedene Geforce-Grafikkarten je nach Last
Bei Nvidias neuem Streaming-Dienst Geforce Now werden Spielern drei unterschiedliche Grafikkarten zugeteilt - welche davon hängt von der jeweiligen Last ab. Obwohl die Bezeichnungen im Overlay an Desktop-Modelle erinnern, handelt es sich dabei um Tesla-GPUs.
Die Kollegen von Golem haben sich den kürzlich aus der Beta-Phase entlassenen Streaming-Dienst Geforce Now genauer angeschaut und liefern Erkenntnisse zu den eingesetzten Grafikkarten. Diese unterscheiden sich offenbar von Titel zu Titel, je nachdem, wie stark diese den Pixelbeschleuniger belasten. Im Overlay werden Grafikkarten wie die Geforce RTX 2060c angezeigt, was an verbreitete Desktop-Modelle erinnert. Dahinter verbergen sich allerdings Tesla-GPUs unterschiedlicher Ausbaustufe.
Zunächst gilt festzuhalten, dass sich die Streaming-Server aus verschiedenen Pods zusammensetzen. Pods mit Tesla P40 und einem Xeon E5-2697 v4 bilden die Basisversion, neuere Modelle basieren auf einer Tesla RTX T10 und einem Intel CC150. Die Last wird dabei dynamisch verteilt. Bei weniger anspruchsvollen Spielen wird Spielern laut Bericht eine Geforce RTX 2060c angezeigt. Tatsächlich weisen ihm die Server dabei Teile des Pods mit Tesla RTX T10 zu - von den 24 GiByte Videospeicher erhält der Spieler ein Drittel.
Performance gut
Bei anspruchsvolleren Titeln wie Borderlands 3 erschien im Overlay bis vor Kurzem eine Geforce RTX 2080c - nun zeigt sie die Einblendung als "g6.full" an. Dahinter rechnet aber immer noch ein Pod mit Tesla RTX T10 und Intel CC150, wobei das System nun 16 GiByte vergibt. Bei Titeln wie Civilization 5 sollen sich später vier Spieler eine Tesla RTX T10 (TU102) teilen. Stand jetzt hat Nvidia diese Option aber noch nicht im Einsatz.
Mehr zum Thema: Nvidia Geforce Now: Benchmark-Ergebnisse der RTX T10-8 und des Intel CC150
Als dritte Grafikkarte zeigt das Overlay eine Geforce GTX 1080c. Hinter diesem Pixelbeschleuniger, der etwas schneller als eine echte Geforce GTX 1080 sei, rechnet der Tesla P40 mit vollen 24 GByte Videospeicher und Xeon E5-2697 v4. Damit sollen selbst CPU-lastige Titel wie Assassin's Creed Origins für "1080p60" gerüstet sein, wie die Kollegen berichten. Grundsätzlich sei die Performance bei 1080p60 stabil - welche Bildqualität ankommt, hänge aber auch davon ab, wie stark das Netz gerade ausgelastet wird.
Quelle: Golem

wo grafikkarten um 200gb/s für spiele rechnen müssen?
Bei der Cloud Lösung sind genau so riesige Bandbreiten innerhalb des Server-GPUs vorhanden.
frag mich aber wie funktioniert sowas...wie können spiele so flüssig laufen, mit einer übertragung von 5mb/s,
wo grafikkarten um 200gb/s für spiele rechnen müssen?
sowas kann doch nicht einfach an der komprimierung liegen..wenn das möglich ist, wieso programmiert man treiber dann nicht so, dass die viel weniger brauchen und viel mehr schaffen?
Freue mich auf die nächsten Jahre und ruhige, kühle Zimmer im Sommer ?
Mag sein dass es vor für Intel auch mehr Tools gibt CPU Last auf verschiedene Plattformen aufzuteilen....