Dr. Disrespect legt gut gehüteten Streit mit Twitch bei und einigt sich
Im Sommer 2021 kündigte Dr. Disrespect eine Klage gegen Twitch wegen seines Rauswurfs an. Die Anwälte haben nun aber anscheinend außergerichtlich eine Lösung gefunden, mit der beide Seiten leben können. Die Stellungnahmen sind derweil aus dem juristischen Comic-Buch.
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Dr. Disrespect hat auf Twitter angekündigt, dass er seinen Streit mit Twitch beigelegt hat. Offenbar hat man sich außergerichtlich geeinigt, denn von der im Sommer 2021 angekündigten Klage gegen den Streaming-Service ist nichts mehr zu lesen. Und wie bei so außergerichtlichen Einigungen üblich, einigt man sich auch darauf, dass man nichts zur Sache sagt. Umso juristisch-komischer klingt dann auch die Stellungnahme: Man habe den rechtlichen Disput beigelegt und keine der Parteien bekennt sich einer Verfehlung schuldig. Das Gleiche kommt auch von Twitch: "Dr. Disrespect und Twitch haben ihren Rechtsstreit beigelegt. Keine Partei gesteht ein Fehlverhalten ein."
Mysteriöser kann es kaum werden und damit bleibt der Krach zwischen Twitch und Dr. Disrespect eines der bestgehüteten Geheimnisse der Branche. Es wird wohl noch ein paar Jahre und Personalwechsel benötigen, bis zur Causa etwas durchsickert. Spekuliert wurde viel, angeblich Involvierte oder Erhellte wollten etwas wissen und verstummten dann für immer, das Twitch-Management hat sowieso einen gewissen Ruf. Und man kann sich wohl sicher sein, dass man Herschel "Guy" Beahm, so der Streamer mit bürgerlichem Namen, nicht vor die Tür gesetzt hätte, wenn es nicht Clinch auf oberster Ebene gegeben hätte. Denn bei Umsätzen schaut man schon, dass die im Unternehmen bleiben.
