Gemeinsam gegen Netflix: ARD und ZDF verbinden Mediatheken
Um gegen Streaming-Anbieter wie Netflix bestehen zu können, werden die beiden öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF ihre Mediatheken miteinander verbinden.
Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben seit dem Jahr 2019 eine Suchverlinkung in ihre Mediatheken eingebaut, die jeweils zur App des Konkurrenten führt. Zudem gab der Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens, Volker Herres jüngst bekannt, dass es künftig exklusiv nur für die Mediathek produzierte Inhalte geben wird. So soll es eine integrierte Programmplanung nicht nur für den TV-Sender Das Erste, sondern auch für die ARD-Mediathek geben. Nun haben beide öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bekannt gegeben, dass die Mediatheken von ARD und ZDF zu einem Netzwerk verbunden werden.
Zwei Apps und vernetzte Inhalte im Kampf gegen Netflix
Es bleibt dabei, dass es weiterhin zwei verschiedene Apps und Webseiten gibt, die beide in Mainz entwickelt werden. Allerdings kann man künftig in der ARD-Mediathek nach Inhalten des ZDF suchen und diese anschauen. Gleiches gilt umgekehrt für ARD-Inhalte in der ZDF-Mediathek. Zudem wird es ein Personalisierungs- und Empfehlungssystem geben, dass automatisch alle Inhalte beider Sendeanstalten berücksichtigt, unabhängig von der gerade genutzten App. Wer alle Funktionen der Mediatheken nutzen möchte, muss ein Nutzerkonto bei der ARD oder dem ZDF besitzen und damit in einer der beiden Mediatheken angemeldet sein.
Um die neuen Funktionen anbieten zu können, muss die Abteilung ARD online noch Anpassungen an der Benutzeroberfläche durchführen. Künftig soll es ein gemeinsames Nutzerkonto für die Online-Angebote von ARD und ZDF geben. Alle angekündigten Features sollen schrittweise in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Laut Volker Herres erreicht Das Erste durchschnittlich etwa 25 Millionen Menschen am Tag über die klassischen Übertragungswege etwa über die TV-Sender. Diese Nutzerzahl möchte man nun auch mit der eigenen ARD-Mediathek erreichen. So soll es beispielsweise eigene Serien-Formate für die Plattform geben, damit man gegen Netflix & Co. Antreten kann. Die Verantwortung für das Programm liegt nach wie vor bei der Abteilung ARD online in Mainz.
Ebenfalls lesenswert: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.
Sammlung zu neuen Funktionen der Mediatheken von ARD und ZDF:
- Wie die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF mitgeteilt haben, arbeitet man an der Verzahnung der beiden Mediatheken. Künftig soll es möglich sein, etwa in der ARD-Mediathek Inhalte vom ZDF zu finden und ansehen zu können und umgekehrt.
- Zudem wird es ein Personalisierungs- und Empfehlungssystem geben, dass automatisch alle Inhalte beider Sendeanstalten berücksichtigt.
- Ebenfalls ist ein gemeinsames Nutzerkonto für die Mediatheken von ARD und ZDF in Arbeit.
- Alle neuen Funktionen werden in den nächsten Jahren schrittweise von der Abteilung ARD online aus Mainz eingeführt.
Quelle: Tagesschau


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MFG
Schaue mal hier, ich dachte mir das wäre vielleicht etwas für dich. Ein Ort, wo es Menschen gibt, die deine verwirrenden Gedanken, Ängste und Fantastereien verstehen und damit gefühlvoll und verständlich umgehen können. Kannst ja mal Bescheid geben, ob es hilfreich war. Und gerne, die Hilfeintension gibt es gratis, dass ist hier in der Forengemeinschaft unter uns PCGH´lern so üblich, einer für alle und so.
Für Wumpi747:
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Schöne Grüße aus dem Homeoffice.
Ich musste aber kurz meine Ketten und Fesseln abstreifen, um dir das hier privat schreiben zu können. Nun werde ich gleich ausgepeitscht aber das war es mir wert...
MfG
MFG
Sogar ich. Warum glaubst Du das Homeoffice da Einfluss drauf hat, ist Homeoffice ein Arbeitgeber ? Eine Firma ? Eine Aktie ? Wie kommst Du darauf ?
MfG