Sicherheitsproblem auf Steam: Besorgniserregende Malware in Early-Access-Spiel gefunden
Eine Steam-Software, die sich als Survival-Crafting-Spiel im Early Access ausgab, enthielt drei Schadprogramme. Dabei handelte es sich um zwei Inforstealer und eine Backdoor.
Steam ist die größte Spieledistributionsplattform für den PC und tagtäglich werden dort zahlreiche Spiele veröffentlicht. Wer gerne Titel unbekannter Entwickler installiert, sollte jedoch Vorsicht walten lassen: Die Cybersicherheits-Firma Prodraft warnt vor dem (vermeintlichen) Survival-Spiel "Chemia", das gleich drei Malware-Programme enthielt.
Fickle Stealer, Vidar Stealer und HijackLoader in Early-Access-Spiel Chemia
Auf der Steam-Seite gab sich "Chemia" als ein Survivial-Crafting-Spiel aus, das in einer verwüsteten Welt spielen sollte. Dabei konnte dieses Early-Acess-Spiel nur per Einladung ausprobiert werden. "Chemie" war noch bis zum 25. Juli verfügbar, obwohl das Sicherheitsunternehmen Prodraft schon am 23. Juli vor gleich drei Malware-Programme in diesem Spiel warnte.
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Urheber dieses Angriffs soll die Gruppe "EncryptHub" sein, die zwei Infostealer (Fickle Stealer, Vidar Stealer) und eine Backdoor (HijackLoader) mit dem Spiel Chemia auf Steam verteilte. Zur Erklärung: Ein Infostelaer versucht Anmeldedaten zu erbeuten, während eine Backdoor den Zugriff auf ein Computer oder dessen geschützte Programme ermöglicht - beispielsweise um weitere Malware zu installieren.
Die Gruppierung "EncryptHub" führt seit einem Jahr ausgeklügelte Phishing-Angriffe durch, um Nutzerdaten zu erbeuten. Dieser Vorfall sollte als Warnung dienen, nicht wahllos Spiele und Programme unbekannter Entwickler zu installieren, auch wenn sich diese auf einer bekannten Plattform wie Valves Steam oder einem App-Store befinden.
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Quellen: Prodraft (X), Malware IOC (GitHub)

Selbst wenn es am Anfang sauber ist, kann es nachträglich reingeworfen werden. Oder anders: Es ist im nicht aktiven Modus drin um nicht erkannt zu werden und wird mit einem Patch scharf geschaltet.
Ich meine mal gelesen zu haben dass die bereits viel prüfen. Aber 100% Sicherheit gibt es nie. Nicht ob sowas passiert, sondern wann und wie ist die Frage.