Steam Hardware-Umfrage: Oculus Rift gewinnt gegenüber Vive, Fragezeichen bei AMD
Valve hat die aktuellen Ergebnisse der Steam-Hard- und -Software-Umfrage veröffentlicht, bei der vor allem zwei Aspekte auffallen. Oculus VR kann der HTC Vive mit seiner Oculus Rift weiter Marktanteile abknüpfen und AMD scheint mit seinen Ryzen-CPUs bei Steam-Nutzern kaum anzukommen. Fraglich ist allerdings, inwiefern Valves Algorithmus die Werte beeinflusst.
Die Hard- und Software-Umfrage von Steam soll einen Einblick in die PC-Systeme von Spielern bieten. Valve hat pünktlich zum Monatsanfang die Ergebnisse vom August veröffentlicht, die vor allem für die beiden Hersteller Oculus VR und AMD spannend sein dürften. Ersterer hat die letzten Monate eine Promotionsaktion laufen lassen, in deren Rahmen die Oculus Rift im Paket mit den Oculus-Touch-Controllern samt zweitem Sensor für 449 Euro, teilweise sogar 399 Euro verkauft wurde. Ab dem 05. September kostet die Brille einzeln wieder 589 Euro, die Controller müssen getrennt für mindestens 119 Euro dazu gekauft werden.
Schenkt man den Ergebnissen der Steam-Umfrage Glauben, hat die Aktion ausgereicht, um den Anteil der Oculus Rift sukzessive zu erhöhen. 0,19 Prozent der Steam-Nutzer sollen eine Oculus Rift besitzen, 0,05 Prozentpunkte beziehungsweise knapp 36 Prozent sind im August dazu gekommen. HTCs Vive auf der anderen Seite stagniert bei 0,23 Prozent, womit sie nur noch 52,3 Prozent des Steam-VR-Marktes ausmacht. Die Oculus Rift als Consumer-Version 1 (CV1) kommt auf 43,8 Prozent, den Rest teilen sich die älteren Developer-Kits DK1 und DK2. HTC hat die UVP der Vive kürzlich dauerhaft um 200 Euro gesenkt, um wieder attraktiver zu werden.
Über die anderen Ergebnisse der Steam-Umfrage haben wir bereits berichtet. Zur Erinnerung:
Im Falle der Prozessorverteilung könnte man annehmen, AMD würde unter Spielern gar keine Ryzen-Prozessoren verkaufen. Nach der Veröffentlichung von Ryzen 7 sank der Anteil bereits um mehrere Prozentpunkte, bis er im Juli wieder anstieg. Nun gibt es mit einem Minus von 1,37 Prozentpunkten einen neuen Rückschlag. Eine Verteilung der Kernanzahl zeigt, dass kaum Nutzer mit sechs oder acht Rechenherzen dazu gekommen sind. An dieser Stelle darf man durchaus den Umfrage-Algorithmus von Steam hinterfragen, denn ansonsten deuten alle Zeichen auf einen sehr guten Verkauf von Ryzen-CPUs - im Gegensatz zur Grafikkartensparte kann man bei den CPUs nicht die Krypto-Währungen zum Mining verantwortlich machen.

Schade, dass das Angebot für die Rift zeitlich begrenzt war. Gerade erst dieses Wochenende hab ich mir überlegt, mir eine Rift zuzulegen, aber nicht für 600 €. Tja, vielleicht wird die Vive ja nochmal günstiger
Versteh nicht was daran so überraschend ist?
1. Ein Großteil der Steamnutzer ist auf Notebooks unterwegs. Dort wird erst Ryzen noch kommen
2. Ryzen ist gut, aber überflügelt insbesondere beim Gaming nicht Intel. Warum sollte also jemand der ein Ivy/Haswell/Broadwell oder gar neuer hat wechseln?
Ich verstehe einfach nicht, warum Steam nicht einfach bei allen Mitgliedern die Umfrage durchführt. Das sollte doch alles kein Thema sein, zumindest m.M.n...
Um es besser erklärt zu bekommen musst du ein Statistiker oder Mathematiker fragen.
Das stimmt so nicht. Es gibt die Rift nicht mehr einzeln zu kaufen, sondern nur noch als Rift + Touch mit zwei Sensoren. Dafür werden jetzt 589 Euro fällig.
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Touch kann man trotzdem noch separat kaufen, für die Leute die eine Rift ohne Touch in der Vergangenheit gekauft haben.
589 Euro ist im Übrigen deutlich höher als der US Preis, der bei 499 Dollar + Steuern jetzt liegt, sprich eigentlich wären dank Wechselkurs 419,36 Euro + 19% Mehrwertsteuer= 499 Euro..