AMD Ryzen: Im August verkauften sich AMD-Prozessoren bei Mindfactory besser als die von Intel [Update]
Auch wenn Mindfactory sicher nicht stellvertretend für alle anderen Händler sein mag, zeigen aktuelle Zahlen, dass sich AMDs Ryzen-Prozessoren hervorragend gegen Intels Marktdominanz behaupten können. Jüngsten Zahlen zufolge hat der Händler im August mehr AMD- als Intel-Prozessoren verkauft.
Update: Die für AMD positiven Nachrichten bei Mindfactory haben sogar das Interesse von AMD-CEO Lisa Su geweckt. Auf Twitter kommentiert sie die Neuigkeiten mit einem Dankeschön an die Fans in Deutschland und stellt in Aussicht, dass "noch viel mehr komme".
Auf Reddit hat sich ein Nutzer die Mühe gemacht, die Verkaufszahlen von Mindfactory im Bereich der Prozessoren zu vergleichen und festgestellt, dass sich AMD-CPUs im August besser als Intel-Prozessoren verkauft haben. Das dürfte angesichts der Marktdominanz von Intel ein absolutes Novum sein. Den Zahlen zufolge war AMD seinem im Prinzip einzigen Desktop-CPU-Konkurrenten bereits in den vergangenen zwei bis drei Monaten auf den Fersen, noch im März hatte Intel das Ranking allerdings mit einem Marktanteil von über 70 Prozent angeführt.
AMD stand nun nicht nur bei den Verkäufen, sondern auch beim Umsatz auf dem ersten Platz. Bei der Zahl der verkauften Prozessoren führte AMD mit 56,1 zu 43,9 Prozent. Beim Umsatz gelang den Kaliforniern ein Vorsprung von 54 zu 46 Prozent. Bei Intel hat sich der Core i7-7700K am besten verkauft. Allerdings fielen die anderen Chips des Herstellers dagegen stark ab, sodass sich AMD, vor allem dank guter Verkäufe des Ryzen 5 1600 und Ryzen 7 1700, an die Spitze katapultieren konnte.
Berücksichtigt man, dass sich der Ryzen Threadripper 9 1950X an Enthusiasten richtet, konnte auch er sich vergleichsweise gut behaupten. In puncto Umsatz schlägt er sogar den Ryzen 7 1800X, der sich rein von den Verkaufszahlen her eigentlich viel besser verkauft hat.
Falls sich das auch nur halbwegs auf andere Händler übertragen lässt, dürfte sich das gewiss positiv auf AMDs wirtschaftliche Situation auswirken. Der wichtige OEM-Markt bliebe aber auch in dem Fall ausgeklammert. Doch auch hier konnte AMD bereits mehrere Erfolge erzielen und ist wieder bei mehreren größeren Anbietern vertreten. Zuletzt schaffte man es sogar in Dells Optilex-Serie.

So oder so gibt es aber noch genug Leute mit einer schwächeren und/oder älteren Cpu. Die kann man auch gewinnen.
Was hier auch nicht beachtet wird, je schwächer die Karte, desto enger rücken die Prozessoren zusammen und die meisten Leute wollen nur maximal 1000 bzw 999 € für einen neuen Rechner ausgeben. Bei begrenzten Geldmitteln kann dann sogar ein 1500X an einem 7700K vorbei ziehen, wenn man die 150 € Preisunterschied in eine stärkere Grafikkarte investiert.
Und ich wette, wenn man z.B. jetzt mit aktueller Generation dir beide Systeme einmal 1600X einmal i7 7700K mit ansonsten gleichwertiger Peripherie zum Probespielen geben würde, du keinen Unterschied feststellen würdest bzw - du nicht sagen könntest, ob jetzt Intel- oder AMD-befeuert. Du könntest nur raten.
Zum Xten Mal - gerade der r5 1600 ist wirklich, wirklich gut;
- gut genug um Intel zum neuem Lineup zu zwingen,
- gut genug um den 7700K Nachfolger nicht nur mit 100 o. 200 Hz mehr ins Rennen zu schicken,
- gut genug um für nahezu Jeden (!) eine tolle, wenn nicht DIE richtige CPU zu sein.
- gute abwärme Verhältnisse, leicht zu kühlen
- guter, weil geringer Verbrauch / top Effizienz
- gute Aussichten, Zukunftssicher - 6 Kerne sind eben 6 und nicht nur 4!
- guter Schritt über uralte Hürden, HT in der I5 Klasse - 12 Threats sind völlig neu in der Mittelklasse.
- gute Balance, keine nennenswerten Schwächen.
- gut wegen offenen Multiplikatoren - Intel will Aufpreis
- gut, weil seine einzige halbwegs vorhandene Schwäche, im omnipräsenten GPU Limit, einfach nicht vorhanden ist
- Das Ganze zu einem wirklich sehr fairen Preis. Diese Paket ist so viel stärker, dass nur unrealistische Optimisten, seinen Erfolg voraussehen konnten. Einfach unerwartbar, gut.
Was Timing, Platzierung, Eigenschaften und Preis angeht, die mit Abstand beste CPU seit ewig - aber eben nicht die beste (stärkste) Gaming CPU und dennoch sicher die, mit der besten Preis Leistung, ohne nennenswerte Leistungs Abstriche zu machen...
Abstriche sollten die allermeisten User auch nicht bei der Plattform erwarten müssen;
- sehr günstig
- OC etc ab Mittelklasse Standard
- moderne Ausstattung und genügend Lanes, um heute sinnvolle Kombies zu fahren.
- vermutlich auch für die nächste Gen noch passend...
Wer allerdings den SpieleBenchKönig haben will, greift zum 8700K, der, wenn wie versprochen, die Preise des Vorgängers übernommen werden ( ~350€ ), ebenfalls eine gutes Preis Leistungsverhältnis mitbringt.
Natürlich ist die Plattform teurer, vermutlich weniger langlebig - Intels Politik nur schwer erträglich- viele oben angeführte Eigenschaften besitzt er nicht usw.
Aber als TopDog darf man dass wohl - die Verkaufszahlen werden meiner Meinung nach noch bedeutend größer als beim 7700K, da der Nachfolger einen echten Mehrwert bietet und damit eher zum Aufrüsten geeignet ist...
Und ich wette, wenn man z.B. jetzt mit aktueller Generation dir beide Systeme einmal 1600X einmal i7 7700K mit ansonsten gleichwertiger Peripherie zum Probespielen geben würde, du keinen Unterschied feststellen würdest bzw - du nicht sagen könntest, ob jetzt Intel- oder AMD-befeuert. Du könntest nur raten.
Von Zahnpasta-CPUs müssen wir gar nicht erst anfangen ^^
Ich habe mich schon von Anfang an immer dagegen gesträubt Intels Vollpreise zu bezahlen und habe immer irgendwelche Lücken suchen müssen um möglichst wenig zu bezahlen für die Features die ich brauche. Intel hat immer gegengesteuert, Dinge verboten, CPU's verkrüppelt damit man auch möglichst viel bezahlt ganz zu schweige von den unterschiedlichen Sockeln. Die Zeiten sind beim nächsten Upgrade dann hoffentlich vorbei, es sei denn AMD zieht nicht an und liefert Zen2/3 schlappe 2 Jahre später als angekündigt.
Von Zahnpasta-CPUs müssen wir gar nicht erst anfangen ^^