Steam Machine: Gaming-PC darf maximal 650 Euro kosten

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Steam Machine: Gaming-PC darf maximal 650 Euro kosten
Quelle: Valve

Die Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS verfügt über Semi-Custom-Hardware von AMD, die mit der gewöhnlicher Gaming-PCs vergleichbar ist. Was darf der kompakte Gaming-PC also kosten? Nicht mehr als 650 Euro, sagen unsere Leser.

Die neue Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS verfügt über optimierte Semi-Custom-Hardware ("Semi-Custom-Silicon") von AMD und soll damit sechsmal schneller sein als das Steam Deck. Die Zen-4-CPU und die RDNA-3-Grafikkarte lassen sich allerdings durchaus mit der Hardware gewöhnlicher Gaming-PCs vergleichen, wie die PCGH-Redaktion bei der Einordnung der technischen Spezifikationen schon in aller Klarheit herausgearbeitet hat. Was darf die neue Steam Machine also kosten, um mit einem von Valve in Aussicht gestellten "wettbewerbsfähigen Preis" an den Start zu gehen? Nicht mehr als 650 Euro, wie unsere Leserschaft jetzt im Rahmen einer entsprechenden Umfrage aus der PCGH-X-Community zu Protokoll gibt.

Sollte die neue Steam Machine mehr als 650 Euro kosten, wovon angesichts der historischen Speicherkrise auszugehen ist, würden demnach nur noch 20 Prozent der Umfrageteilnehmer den Kauf des kompakten Gaming-PCs mit SteamOS ins Auge fassen. Bei einem Preis von 650 Euro wären es zumindest 46 Prozent. Bei Preisempfehlungen von 650 Euro und mehr reißt das Interesse ab.

Da ein vergleichbarer selbstzusammengestellter Gaming-PC ohne Zusammenbau durch die steigenden Speicherpreise bereits jetzt mehr als 800 Euro kostet und Valve betont hatte, dass die Steam Machine zwar mit einem "wettbewerbsfähigen Preis", nicht aber mit Subventionen in den Handel kommen werde, dürfte ein UVP von weniger als 650 Euro absolut illusorisch und reines Wunschdenken sein.

In den vergangenen 48 Stunden haben die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher und SSDs noch einmal deutlich angezogen, sodass Valve gut daran getan hat, bislang noch keinen Preis für die neue Steam Machine zu nennen.

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    • Kommentare (80)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Browgas Schraubenverwechsler(in)
        Was Aber nichts an der erforderlichen Leistung ändert und da ist es mir egal ob man das Ding Computer, Laptop, Konsole oder Haufen überteuerten Müll nennt (mein Großvater), das Ding muss potenziell jedes Spiel schaffen welches aktuell auf Steam existiert und in den nächsten 3-4 Jahren raus kommt. Damit sind schonmal minimale Hardware Anforderungen gestellt und diese kommen sicher nicht nur 500€.

        Wer sich ne 60er Serie für sein gaming System einbaut jst selber schuld, jedenfalls nach Tipps von Freunden habe ich es gelassen auch wenn ich mich ehr senkt mit den ganzen Zeug auskenne.
      • Von Browgas Schraubenverwechsler(in)
        Was Aber nichts an der erforderlichen Leistung ändert und da ist es mir egal ob man das Ding Computer, Laptop, Konsole oder Haufen überteuerten Müll nennt (mein Großvater), das Ding muss potenziell jedes Spiel schaffen welches aktuell auf Steam existiert und in den nächsten 3-4 Jahren raus kommt. Damit sind schonmal minimale Hardware Anforderungen gestellt und diese kommen sicher nicht nur 500€.

        Wer sich ne 60er Serie für sein gaming System einbaut jst selber schuld, jedenfalls nach Tipps von Freunden habe ich es gelassen auch wenn ich mich ehr senkt mit den ganzen Zeug auskenne.
      • Von Kerplunk Kabelverknoter(in)
        Zitat von Browgas
        650-750 ist utopisch....
        Steam Machine ist kein PC! es ist ein Laptop man kann nur RAM und SSD tauschen, man kann es mit Minisforum usw. vergleichen.

        ~1000€ kannst du auch bei Mindfactory, Alternate usw. dir einen mini PC Zusammenbauen lassen mit RX9060 - 5060 ti. Und mit etwas Glück könntest du Linux installiert bekommen (erst Anrufen!)
      • Von Browgas Schraubenverwechsler(in)
        650-750 ist utopisch. Mit entsprechender Hardware um auch ALLE Games aus dem Steam Sortiment in wenigstens halbwegs guter Grafik abdecken zu können UND auch für zukünftige Spiele aufgestellt zu sein kommt die Steam Machines nicht für unter 800€ raus. Ich tippe sogar ehr auf 1000€.
        650€ habe ich 2019 für meinen gaming PC der unteren Mittelklasse bezahlt und musste den mittlerweile für 700€ aufwerten (Netzteil und GPU) damit er neuere und auch grafisch forderndere Spiele als Minecraft oder Spore verarbeiten kann.
        Jeder der beim durchschnittlichen PC noch an 600€ denkt sollte sich mehr mit der aktuellen Preisentwicklung der Hardware auseinander setzen. Ja ich weiß valve als Großunternehmen hat andere Einkaufspreise als ich als Endverbraucher aber die sind nicht so signifikant hoch und der Unterschied zu den Konsolen ist auf jeden Fall: die Preise der Spiele wodurch sich Sony und Microsoft die Entwicklung der PS/Xbox bezahlen lassen (#exklusivität) kann man kaum mit Steam vergleichen welche den Preis einer günstigen Konsole eben nicht durch teure Spiele wieder rein holen.
      • Von r3jector Kabelverknoter(in)
        Sony und Microsoft haben auch nie Geld mit Ihren Konsolen selbst verdient, die waren auch stark subventioniert ... .
      • Von user42 Software-Overclocker(in)
        Gabe ist wie der Weihnachtsmann, ihr könnt euch zwar wünschen was ihr wollt, aber es gibt trotzdem nur das was Sinn ergibt.
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