DDR5: Historische Speicherkrise verdoppelt RAM-Preise
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher der aktuellen Generation steigen aufgrund der historischen Speicherkrise und der enormen Nachfrage aus dem KI-Segment immer weiter. Populäre DDR5-Speicherkits sind doppelt so teuer wie Mitte September.
Wie ein kurzer Blick in den PCGH-Preisvergleich von Geizhals offenlegt, werden die Speicherchips ("ICs") von Samsung, Micron und SK Hynix für DDR5-Arbeitsspeicher so stark nachgefragt, dass sich die durchschnittlichen Verkaufspreise für die populärsten DDR5-Speicherkits seit Mitte September in etwa verdoppelt haben. Aufgrund einer historischen Speicherkrise, welche zu guter Letzt auch durch eine exorbitante Speichernachfrage aus dem ganz besonders umsatzstarken KI-Segment hervorgerufen und zuletzt immer noch weiter verschärft worden ist.
Wie Andreas Schilling von HardwareLuxx berichtet, werden gleich mehrere Hersteller ihre ursprünglich noch für das dritte und vierte Quartal 2025 geplanten DDR5-Speicherkits in diesem Jahr nicht mehr vorstellen. Eine weitere Auswirkung der Speicherkrise, die inzwischen historische Ausmaße angenommen hat und neben Arbeitsspeicher auch SSDs und Festplatten betrifft. Auch auf die Preise von Grafikkarten könnte sich die aktuelle Speicherknappheit auswirken.
Von gleich mehreren Speicherkit-Herstellern ist uns bekannt, dass diese für das dritte und vierte Quartal geplante Speicherkits in diesem Jahr nicht mehr vorstellen bzw. auf den Markt bringen werden und nun erst einmal bis 2026 abwarten wollen, wie sich die Speicherpreise jetzt weiter entwickeln werden. - Andreas Schilling, HardwareLuxx -
Nachdem sowohl SSDs und HDDs, hier vorerst primär im Enterprise-Segment, als auch DDR5-Speicherkits bereits deutlich im Preis angezogen haben, soll die aktuell anlaufende Speicherkrise mit einem gewissen Zeitverzug tatsächlich auch höhere Preise bei den Grafikkarten zufolge haben. Insbesondere die 2 GiByte großen Speicherbausteine ("ICs") für GDDR7-Speicher sollen im Preis steigen.
Am deutlichsten zeigt sich die gewaltigen Teuerungsraten an den Preisen der aktuell populärsten DDR5-Speicherkits. So sind G.Skill Trident Z5 Neo RGB mit 32 GiByte und DDR5-6000 mit einer CAS-Latenz von 30 Taktzyklen seit Mitte September von vormals 120 auf aktuell 270 Euro (+120 Prozent) gestiegen. Das ist auch kein Einzelfall, wie ein genauerer Blick in den Einzelhandel schnell klar macht.
G.Skill Trident Z5 Neo RGB mit 32 GiByte DDR5-6000 CL30
Auch das Patriot Viper Venom mit 32 GiByte DDR5-6000 CL30 ist in diesem Zeitraum von etwa 85 Euro auf mittlerweile 200 Euro (+125 Prozent) gestiegen und durchschnittlich werden jetzt 90 bis 100 Prozent höhere Preise für DDR5-Speicherkits aufgerufen, als noch Mitte September. Eine Umkehr dieses Trends ist vorerst auch nicht zu erwarten, ganz im Gegenteil. Die Preisspitze ist bislang nicht erreicht.
Patriot Viper Venom mit 32 GiByte DDR5-6000 CL30
Auch für das kommende Jahr ist demnach keine Entspannung zu erwarten. Stabile DDR5-Speicherpreise auf dem aktuellen Niveau sind das Höchste der Gefühle, denn die Nachfrage nach DDR5-Speicherbausteinen wird durch das KI-Segment auch in 2026 enorm sein, sodass weitere Angebotsengpässe zu erwarten sind, wie das internationale Marktforschungsunternehmen TrendForce berichtet hat.
Mit Blick auf 2026 wird erwartet, dass die weltweiten Serverlieferungen jährlich um etwa 4 Prozent wachsen.
In der Zwischenzeit rüsten CSPs (Cloud Service Provider) schnell auf HPC-Plattformen (High Performance Computing) um, um massive KI-Modelle zu unterstützen, was den Speicherbedarf pro Server erhöht.
Dies wird die gesamte DRAM-Bitnachfrage über frühere Erwartungen hinaus steigern und die strukturelle Angebotsengpass verlängern.
- TrendForce -
Spieler und Heimanwender müssen sich somit einmal mehr hinten anstellen und mittelfristig mit den hohen und möglicherweise noch weiter steigenden Preisen für DDR5-Arbeitsspeicher abfinden. Auch bei den PCIe-SSDs für Consumer sind die steigenden Preise mittlerweile angekommen und ziehen auch hier weiter an.
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Quelle: TrendForce, DRAMeXchange, HardwareLuxx

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... dürfen die das? ^^
War ein Ram-Kit, gefunden über Geizhals. Für den unfassbaren Schnapper von nur 308.98. Ich will das eigentlich nicht so akzeptieren, zumal beim Kauf wohl noch 2 der Kits verfügbar waren, kurz darauf lagen 49 bei denen auf Lager. Für schlanke 488,23. Verarschen können die jemand anderes...
Laut Bewertungen aber sogar A-Die.
Mag sein dass die Funktionieren, die Frage ist nur wie lange
KingBank nutzt in seinen Modulen häufig DRAM-Chips von Herstellern, die nicht zu den "Big Three" (Samsung, SK Hynix, Micron) gehören, idR wird der chinesische Hersteller CXMT (ChangXin Memory Technologies) verwendet.
Ein iPhone kann in China produziert werden, aber Apple haftet für Produktsicherheit, Datenschutz, Gewährleistung, Steuern, Arbeitsbedingungen und Rückverfolgbarkeit.
Temu/AliExpress sind Marktplätze, auf denen oft anonyme Händler ohne Verantwortlichkeit auftreten. Das sind unterschiedliche Ebenen, auch wenn der Produktionsort sich überschneidet.
Wenn ein Händler hier Steuern zahlt, Arbeitsplätze schafft, Garantien erfüllt und Produkte nach EU-Norm zertifizieren muss, ist das nicht mit einem Marktplatz vergleichbar, der keine oder kaum Abgaben und minimale Kontrollen hat.
Ich kritisiere also weniger das Herstellungsland, sondern den Regelbruch bzw. das Unterlaufen von Standards.
Die Frage ist nicht ‚Made in China‘ ja oder nein, sondern:
Kann ich im Schadensfall jemanden belangen?
Gibt es CE-Nachweise, Produktsicherheit, REACH-Konformität?
Viele Temu/AliExpress-Produkte erfüllen diese Anforderungen nachweislich nicht.
Selbst wenn vieles aus China kommt, heißt das nicht, dass man Geschäftsmodelle unterstützen muss, die möglicherweise Überwachungstechnologien, unfaire Arbeitsbedingungen oder Dumpingpreise fördern.
Zwischen Handel und Abhängigkeit besteht ein Unterschied.
Ihr entzieht eventuell dem Händler die Lebensgrundlage, welcher es eurem Vater oder Mutter ermöglicht hat euch satt durch die Schulzeit zu bringen und euren ersten PC zu finanzieren. Die Geiz sind geil Argumente die hier eingebracht werden um zu rechtfertigen den nächsten Elektroschrott über Temu und Co zu beziehen damit noch ausreichend Taschengeld für kippen und Alkohol übrig ist, sind von daher schwach.
Ihr könnt ja gerne euer Gewissen damit schönreden, aber kaum einem Menschen mit etwas Lebenserfahrung sachlich darlegen das dies sinnvoll ist weil ja sowieso alles daher kommt.
Auserdem halten sich seriöse Händler an Zoll-, und Einfuhrbedingungen und verursachen nicht unnötigen Verpackungsmüll und co2 in der Lieferkette damit sie ihr Produkt zu dumpingpreisen anbieten können und damit Hersteller und Händler aus deiner Nachbarschaft vom Markt drücken.
Wenn ihr also das nächste Mal euren Chef um eine Gehaltserhöhung bittet, denkt mal über euer Konsumverhalten nach!
Ein iPhone kann in China produziert werden, aber Apple haftet für Produktsicherheit, Datenschutz, Gewährleistung, Steuern, Arbeitsbedingungen und Rückverfolgbarkeit.
Temu/AliExpress sind Marktplätze, auf denen oft anonyme Händler ohne Verantwortlichkeit auftreten. Das sind unterschiedliche Ebenen, auch wenn der Produktionsort sich überschneidet.
Wenn ein Händler hier Steuern zahlt, Arbeitsplätze schafft, Garantien erfüllt und Produkte nach EU-Norm zertifizieren muss, ist das nicht mit einem Marktplatz vergleichbar, der keine oder kaum Abgaben und minimale Kontrollen hat.
Ich kritisiere also weniger das Herstellungsland, sondern den Regelbruch bzw. das Unterlaufen von Standards.
Die Frage ist nicht ‚Made in China‘ ja oder nein, sondern:
Kann ich im Schadensfall jemanden belangen?
Gibt es CE-Nachweise, Produktsicherheit, REACH-Konformität?
Viele Temu/AliExpress-Produkte erfüllen diese Anforderungen nachweislich nicht.
Selbst wenn vieles aus China kommt, heißt das nicht, dass man Geschäftsmodelle unterstützen muss, die möglicherweise Überwachungstechnologien, unfaire Arbeitsbedingungen oder Dumpingpreise fördern.
Zwischen Handel und Abhängigkeit besteht ein Unterschied.
Ihr entzieht eventuell dem Händler die Lebensgrundlage, welcher es eurem Vater oder Mutter ermöglicht hat euch satt durch die Schulzeit zu bringen und euren ersten PC zu finanzieren. Die Geiz sind geil Argumente die hier eingebracht werden um zu rechtfertigen den nächsten Elektroschrott über Temu und Co zu beziehen damit noch ausreichend Taschengeld für kippen und Alkohol übrig ist, sind von daher schwach.
Ihr könnt ja gerne euer Gewissen damit schönreden, aber kaum einem Menschen mit etwas Lebenserfahrung sachlich darlegen das dies sinnvoll ist weil ja sowieso alles daher kommt.
Auserdem halten sich seriöse Händler an Zoll-, und Einfuhrbedingungen und verursachen nicht unnötigen Verpackungsmüll und co2 in der Lieferkette damit sie ihr Produkt zu dumpingpreisen anbieten können und damit Hersteller und Händler aus deiner Nachbarschaft vom Markt drücken.
Wenn ihr also das nächste Mal euren Chef um eine Gehaltserhöhung bittet, denkt mal über euer Konsumverhalten nach!