Steam Machine: Verdächtige Stille, oder läuft alles nach Plan?
Nach wie vor warten viele Spieler gespannt auf die offizielle Ankündigung des Release-Termins für die neue Steam Machine. Doch läuft dabei wirklich alles nach Plan, oder sorgt die aktuelle Speicherkrise möglicherweise für eine Verschiebung?
"Die Steam-Hardware-Familie bekommt Anfang 2026 Zuwachs", heißt es nach wie vor auf der offiziellen Website und seit der Ankündigung der neuen Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS hat sich dahingehend nichts geändert. Offiziell spricht Valve von einer "Markteinführung im Jahre 2026" und wollte "Anfang 2026" einen Starttermin und die Preise bekanntgeben. Bislang ist es aber verdächtig still.
Vergleicht man den Stand der offiziellen Website vom 12. November 2025, dem Zeitpunkt der offiziellen Ankündigung, einen Monat später am 13. Dezember 2025 und am heutigen Tag, so lässt sich feststellen, dass Valve bislang noch keinerlei Veränderungen vorgenommen hat. Doch da die Preise im Speichersegment fortlaufend angestiegen sind, dürfte auch Valve inst Grübel kommen.
Sollte Valve im November 2025 einen Preis für die neue Steam Machine im Kopf gehabt haben, wovon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszugehen ist, wäre dieser heute genauso sicher nicht mehr zu halten. Auch wenn Valve heute einen Preis für die beiden Konfigurationen mit 512 GiByte und 2 TiB ankündigt, ist davon auszugehen, dass dieser dann bereits nach "kürzester" Zeit schon wieder angepasst werden müsste. Den offiziellen Verkaufspreis wird Valve wohl erst unmittelbar vor dem Release nennen, davon ist zumindest auszugehen.
Die Steam-Hardware-Familie bekommt Anfang 2026 Zuwachs.
— Valve
Selbst wenn Valve sich im Vorfeld eine ausreichende Menge an Arbeitsspeicher und SSDs "gebunkert" haben sollte, wäre ein jetzt angekündigter Preis der Steam Machine möglicherweise nicht lange zu halten. Während OEMs, Systembuilder und Hersteller die Preise für ihre Komplettsysteme zuletzt deutlich angehoben haben, wird auch Valve in diesem Fahrwasser fahren und letztlich ähnliche Preise aufrufen.
Markteinführung 2026.
— Valve
Zuletzt hatte ein Händler die beiden Konfigurationen des Wohnzimmer-PCs zu Preisen von 950 bis 1.070 US-Dollar gelistet, in diese Richtung dürfte die Reise letztlich wohl auch gehen - mindestens.
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bis die PS6 oder XboxZ kommt. Bei den Beiden wirds sich sicher bis 2028H2 verzögern.(x)
alternativ
gabs doch letztens eine Revision der PS5pro, =kühler, ... derzeit so ca. 769€
(ist auch nicht preiswerter)
(x) Micron meint das es erst 2028 langsam besser werden kann.
Hier würde ich z.b. klar auf eine Grafikkarte mit mehr als 8GB setzen. RAM vielleicht auf 16 lassen, der kann ja nachgerüstet werden wenn die Speicherkrise durch ist
(vllt. reicht ja auch ne Lösung mit DDR4)
R5 5600 ist auch sparsam/kühlbar
Zudem müsste AMD ja die neue Hardware auch erst mal konzipieren und produzieren (einschl. großer Mengen an DDR 4 RAM)- und bis sie damit fertig sind und ausliefern könnten, ist die "Speicherkrise" womöglich schon wieder vorbei oder zumindest im Abklingen begriffen.
Last but not least, die Kosten für diese ganze Aktion wäre immens und was bliebe AMD/Valve übrig, als diese die auf die Käufer abzuwälzen? Damit würde das Ding nochmal deutlich teurer als vermutlich jetzt schon angedacht, die Einsparung zu DDR 5 aufgeraucht und die Chancen auf einen Riesenflop (wie schon beim Vorgänger) würden erheblich steigen...
Daher halte ich einen solchen Plattformwechsel für extrem unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlich ist mMn, dass der Release einfach "still und heimlich" immer weiter verschoben wird - ich meine, da wäre Valva ja in "guter Gesellschaft", nichts anders wird auch über die nächsten GPU Gen von AMD udn nVidia kolportiert und das Schicksal der zur diesj. CES erwarteten RTX 5000 Super ist bekantlich gänzlich ungewiss.
LG N.