Steam Deck: Valve erklärt die schwankende Akku-Laufzeit
In Kürze erscheint Valves Handheld-PC Steam Deck und kurz vor Release gibt es ein Update dazu, womit Spieler in Sachen Akku-Laufzeit rechnen können.
Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Valve zum Thema Akku-Laufzeit des Steam Decks geäußert und seinerzeit verlautet, dass man etwa Death Stranding bis zu acht Stunden mit dem Handheld-PC spielen kann - sofern man das Spiel streamt und es nicht direkt auf der Hardware läuft. Bevor das Steam Deck am 25. Februar für frühe Vorbesteller ausgeliefert wird, wurden nun weitere Details per E-Mail an derzeitige Tester nachgereicht und auch die Hardware-Spezifikationen finden sich mittlerweile umfangreich auf der offiziellen Produktseite.
Wie gehabt verspricht Valve je nach Szenario beziehungsweise Spiel dabei zwei bis acht Stunden Gameplay, die der 40-Wattstunden-Akku schaffen soll, welcher wiederum von einem USB-C-PD3.0-Netzteil mit 45 Watt geladen wird. Die wohlgemerkt geschätzte Akkulaufzeit ergäbe sich dabei "aus der Vielfalt der Spiele, die auf Steam angeboten werden".
Abhängig von den Einstellungen
Hinsichtlich der Messmethodik wird angegeben, dass diese Schätzungen der Akku-Laufzeit auf der Ausführung von Spielen bei 30 Bildern pro Sekunde sowie 50 Prozent Display-Helligkeit und 50 Prozent Lautstärke basieren. Das Ausführen mit anderen Einstellungen, etwa ohne Bildratenbegrenzung oder mit höherer Helligkeit beziehungsweise Lautstärke, können derweil dementsprechend zu einer schnelleren Entladung des Akkus führen.
Darüber hinaus gibt es den Hinweis, dass das Steam Deck, wenn es längere Zeit am Ladegerät war, womöglich weniger als 100 Prozent Ladestand anzeigt, wenn es vom Ladegerät genommen wird. Dies soll normal sein, wobei dem Akku geräteseitig erlaubt werde, sich nach langen Ladezeiten langsam zu entladen, um die langfristige Gesundheit des Akkus zu optimieren. Unterdessen hatte ein unabhängiger Entwickler im Januar geäußert, dass die Laufzeit des Steam Decks bei zwei bis fünf Stunden liege, weswegen sich das Ganze für die Allgemeinheit erst noch im Praxiseinsatz zeigen muss.

Ob sich diese Akkuschonerei überhaupt lohnt ist fraglich. Ich erinnere mich mal, dass bei einer Präsentation umgesteckt werden sollte und dann plötzlich das Bild weg war, weil jemand den Akku seines Laptops geschont hat.
Mein Huawei Mediapad M3, das ich seit über 4 Jahren im Schnitt täglich mit etwa einem Zyklus (eher mehr) belaste ist immer noch akzeptabel unterwegs. Zwar merke ich es schon, dass die Leistung nachgelassen hat, aber nicht sonderlich stark. Ich vermute mal, das ich damit noch locker ein Jahr auskommen werde.
Eine eingebaute Lösung seitens Valve wäre astreiner Service.
Aber man muß seine fehlenden Funktionen natürlich gut verkaufen. Ich mag es nicht, wenn Firmen ihre Kundschaft für dumm verkaufen.
Wenn es ihnen wirklich wichtig gewesen wäre, dann hätten sie einen Akkuschonmodus eingebaut, bei dem man den maximalen Ladezustand selbst wählen kann.