Steam Deck mit OLED: Valve verpasst dem Handheld-PC eine Frischzellenkur mit 90 Hz und HDR [Update]

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Steam Deck OLED
Quelle: Valve

Valve hat dem Steam Deck eine Frischzellen kurz verpasst und veröffentlicht seinen Handheld-PC jetzt mit einem größeren OLED-Display und einer sparsameren in 6 nm gefertigten Sephiroth-APU, sowie einem schnelleren Hauptspeicher und mehr Speicherplatz. Das Steam Deck mit LC-Display bildet ab sofort den günstigen Einstieg und erhält ebenfalls ein Speicher-Upgrade. Die Preise betragen nach wie vor 419 bis 679 Euro.

Originalmeldung vom 09.11.2023:

Valve hat dem Steam Deck eine Frischzellen kurz verpasst und veröffentlicht seinen Handheld-PC jetzt mit einem größeren OLED-Display, einer sparsameren in 6 nm gefertigten Custom-APU mit dem Codenamen "Sephiroth" sowie einem schnelleren Hauptspeicher und mehr Speicherplatz. Das Steam Deck mit LC-Display bildet ab sofort den günstigen Einstieg und erhält ebenfalls ein Speicher-Upgrade. Im Mittelpunkt steht aber ohne Zweifel das OLED-Display, das auch bei der Bildschirmdiagonale leicht zulegt und um 0,4 Zoll größer ausfällt.

Das Steam Deck OLED als Limited Edition Quelle: Valve Das Steam Deck OLED als Limited Edition

7,4 Zoll großes OLED-Display mit 90 Hz und HDR

Beim neuen Steam Deck OLED, das Valve am heutigen Abend völlig überraschend offiziell vorgestellt hat, fällt der erste Blick selbstverständlich auf das namensgebende 7,4 Zoll große OLED-Display, welches nach wie vor mit 1.280 × 800 Bildpunkten (16:10) auflöst und jetzt dank einer punktuellen Spitzenhelligkeit von bis zu 1.000 cd/m² auch eine Unterstützung für HDR-Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang bietet. Auch die Bildwiederholungsrate wurde angehoben und beträgt jetzt 90 anstatt 60 Hz.

Valve stellt die Vorzüge des Steam Deck OLED in den Mittelpunkt Quelle: Valve Valve stellt die Vorzüge des Steam Deck OLED in den Mittelpunkt Die Preise für das Steam Deck OLED beginnen bei 579 Euro für das Modell mit einer 512 GiByte fassenden PCIe-SSD, womit das Steam Deck in der neuen Evolutionsstufe deutlich günstiger wird. Für den Handheld-PC mit 512 GiByte Festspeicher wurden zuvor noch 619 Euro fällig. Zum Preis der alten Spitzenkonfiguration bekommen Spieler jetzt die doppelte Menge an Speicherplatz, dank einer NVMe-SSD mit großzügigen 1.024 GiByte, welche mittels PCIe 3.0 x4 angebunden ist. Die Einstiegskonfiguration stellt das Steam Deck LCD und 256 GiByte dar.

Die neuen Konfigurationen und Preisgestaltungen des Steam Deck mit OLED und LCD Quelle: Valve Die neuen Konfigurationen und Preisgestaltungen des Steam Deck mit OLED und LCD Das Steam Deck LCD mit 64 GiByte und 512 GiByte befinden sich aktuell zu Preisen von 369 Euro und 469 Euro im Abverkauf und sind nur noch solange verfügbar, wie der Vorrat reicht. Alle Varianten können über die offizielle Webseite erworben werden.

Alle Neuerungen des Steam Deck OLED

Die Neuerungen des Steam Deck OLED, welches zudem über eine optimierte Custom-APU ("Sephiroth") und schnellerem Arbeitsspeicher verfügt, gegenüber dem Steam Deck LCD stellen sich wie folgt dar.

  • 7,4 Zoll große OLED-Display mit HDR-Support und 90 Hz
  • Custom-APU ("Sephiroth") die in 6 nm statt 7 nm gefertigt wird
  • Schnellerer LPDDR5-Arbeitsspeicher mit 6.400 MT/s statt 5.500 MT/s
  • Ein von 40 Wh auf 50 Wh vergrößerte Akku für bis zu 12h statt 8h Spielzeit
  • Drahtlose Konnektivität über Wi-Fi 6E anstatt über Wi-Fi 5

Das Steam Deck OLED in beiden Konfigurationen ist ab dem 16. November um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit offiziell verfügbar, außerdem wird es eine Special Edition mit orangefarbenen Akzenten geben, die aber ausschließlich in den USA und Kanada angeboten wird und hierzulande nicht in den Handel kommt.

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Einen ersten Test des runderneuerten Handheld-PCs von Valve konnte die Webseite The Verge bereits veröffentlichen und kommt zu dem Fazit, dass das Steam Deck OLED alles, was das Steam Deck gut macht, jetzt noch einmal besser macht.

PCGH hat sich erste Tests angesehen

In der Zwischenzeit sind bereits die ersten Tests und Reviews zum Steam Deck OLED online gegangen, welche PCGH sich einmal im Detail angesehen und dazu ein kleines Special veröffentlicht hat. Der Handheld-PC von Valve erhält von allen Seiten viel Lob für die gestiegene Effizienz und das hervorragende OLED-Display.

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Quelle: Valve

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gemar PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Shalashaska83
        Naja, das Steamdeck lässt sich wohl kaum mit na stationären Konsole vergleichen, die Leistung ist ungefähr auf PS4 Niveau, was die iGPU betrifft (wobei Horizon Zero Dawn auf na PS4 besser läuft), nur hat die halt mehr Features, wie FSR etc. Die Herstellungskosten werden also völlig andere sein, zumal ich auch nicht davon ausgehe, das Valve das Teil unter Wert verkauft, wie es bei den stationären Konsolen ist. Aber ja, ärgerlich und irgendwie fragwürdig war die Preiserhöhung bei Sony (und später auch bei MS) schon, weil man sowas noch nie erlebt hat.
        Für mich ist das Steamdeck, wenn man mal davon absieht das es auch als Office PC dienen kann, ganz klar (als Spielegerät) eine Handheldkonkurrenz, also Konkurrenz zu Nintendo. Und das N für die olle uralt Technik immer noch ca. 300 Taken will finde ich unverschämt.
        Andererseits, bisher konnte das Steamdeck noch größtenteils auf Cross-Gen Titel setzten, mittlerweile kommen aber immer mehr Last-Gen/Curren-Gen Titel auf den Markt, mit entsprechenden HW Anforderungen, bei dem das SD arg schwächelt, was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich am Ende doch gegen ein SD entschieden habe, ich sehe das Teil in einem Jahr einfach nicht mehr als Triple A Titel Handheld, neen neues Modell, also 2.0 wiederum, mit aktuellere HW und Leistung für ähnliche Preise wie zum Release des SD würde ich dagegen sofort nehmen.
        Also das Steam Deck habe ich noch nie als AAA-Titel Handheld gesehen. Solche Spiele spiele ich dann doch lieber am Bildschirm und dafür reicht die Leistung des Steam Decks ja nicht aus. Aber schaut man mal rüber zu Nintendo, liegt das Steam Deck leistungstechnisch ja deutlich über der Switch.

        Gerade die neueren AAA-Titel sind aber so (unnötig) Ressourcenhungrig, da kann nicht nur ein Handheld nicht mehr mithalten. Aber werden Spiele ordentlich umgesetzt, läuft das auch auf einem Steam Deck rund, z.B. Doom Eternal.

        Wenn man auf einen Handheld wartet, das die gleiche Leistung wie eine aktuelle Konsole oder PC hat, dann wartet man doch immer wieder auf die nächste Generation. Trotzdem finde ich die Leistung des Steam Decks erstaunlich gut. Ich meine das Teil verbraucht bei Volllast viel weniger als mein PC ohne Monitor oder mein Laptop im Idle-Zustand.
      • Von Gemar PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Shalashaska83
        Naja, das Steamdeck lässt sich wohl kaum mit na stationären Konsole vergleichen, die Leistung ist ungefähr auf PS4 Niveau, was die iGPU betrifft (wobei Horizon Zero Dawn auf na PS4 besser läuft), nur hat die halt mehr Features, wie FSR etc. Die Herstellungskosten werden also völlig andere sein, zumal ich auch nicht davon ausgehe, das Valve das Teil unter Wert verkauft, wie es bei den stationären Konsolen ist. Aber ja, ärgerlich und irgendwie fragwürdig war die Preiserhöhung bei Sony (und später auch bei MS) schon, weil man sowas noch nie erlebt hat.
        Für mich ist das Steamdeck, wenn man mal davon absieht das es auch als Office PC dienen kann, ganz klar (als Spielegerät) eine Handheldkonkurrenz, also Konkurrenz zu Nintendo. Und das N für die olle uralt Technik immer noch ca. 300 Taken will finde ich unverschämt.
        Andererseits, bisher konnte das Steamdeck noch größtenteils auf Cross-Gen Titel setzten, mittlerweile kommen aber immer mehr Last-Gen/Curren-Gen Titel auf den Markt, mit entsprechenden HW Anforderungen, bei dem das SD arg schwächelt, was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich am Ende doch gegen ein SD entschieden habe, ich sehe das Teil in einem Jahr einfach nicht mehr als Triple A Titel Handheld, neen neues Modell, also 2.0 wiederum, mit aktuellere HW und Leistung für ähnliche Preise wie zum Release des SD würde ich dagegen sofort nehmen.
        Also das Steam Deck habe ich noch nie als AAA-Titel Handheld gesehen. Solche Spiele spiele ich dann doch lieber am Bildschirm und dafür reicht die Leistung des Steam Decks ja nicht aus. Aber schaut man mal rüber zu Nintendo, liegt das Steam Deck leistungstechnisch ja deutlich über der Switch.

        Gerade die neueren AAA-Titel sind aber so (unnötig) Ressourcenhungrig, da kann nicht nur ein Handheld nicht mehr mithalten. Aber werden Spiele ordentlich umgesetzt, läuft das auch auf einem Steam Deck rund, z.B. Doom Eternal.

        Wenn man auf einen Handheld wartet, das die gleiche Leistung wie eine aktuelle Konsole oder PC hat, dann wartet man doch immer wieder auf die nächste Generation. Trotzdem finde ich die Leistung des Steam Decks erstaunlich gut. Ich meine das Teil verbraucht bei Volllast viel weniger als mein PC ohne Monitor oder mein Laptop im Idle-Zustand.
      • Von Shalashaska83 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Gemar
        Plötzlich unangekündigt doppelter und schnellerer NVMe Speicher, wesentlich verbesseres Display (OLED, größer und mehr Hz), bessere Kühlung (Lüfter und neue APU), bessere Akkulaufzeit. Und das ganze auch noch günsiger.

        Wow! Das ist schon eine Hausnummer!

        Bei anderen Konsolenherstellern würde diese Version mit weniger Features viel mehr kosten, wie man bei Nintendo und Sony aktuell ja sehen kann.
        Naja, das Steamdeck lässt sich wohl kaum mit na stationären Konsole vergleichen, die Leistung ist ungefähr auf PS4 Niveau, was die iGPU betrifft (wobei Horizon Zero Dawn auf na PS4 besser läuft), nur hat die halt mehr Features, wie FSR etc. Die Herstellungskosten werden also völlig andere sein, zumal ich auch nicht davon ausgehe, das Valve das Teil unter Wert verkauft, wie es bei den stationären Konsolen ist. Aber ja, ärgerlich und irgendwie fragwürdig war die Preiserhöhung bei Sony (und später auch bei MS) schon, weil man sowas noch nie erlebt hat.
        Für mich ist das Steamdeck, wenn man mal davon absieht das es auch als Office PC dienen kann, ganz klar (als Spielegerät) eine Handheldkonkurrenz, also Konkurrenz zu Nintendo. Und das N für die olle uralt Technik immer noch ca. 300 Taken will finde ich unverschämt.
        Andererseits, bisher konnte das Steamdeck noch größtenteils auf Cross-Gen Titel setzten, mittlerweile kommen aber immer mehr Last-Gen/Curren-Gen Titel auf den Markt, mit entsprechenden HW Anforderungen, bei dem das SD arg schwächelt, was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich am Ende doch gegen ein SD entschieden habe, ich sehe das Teil in einem Jahr einfach nicht mehr als Triple A Titel Handheld, neen neues Modell, also 2.0 wiederum, mit aktuellere HW und Leistung für ähnliche Preise wie zum Release des SD würde ich dagegen sofort nehmen.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von sterreich
        Jein, man wird eine existierende APU entsprechend angepasst haben.
        Darum ging's doch garnicht. Er wollte wissen, was "customize" (bzw. custom chip) heisst.

        Und welche existierende APU meinst denn, die man da "angepasst" haben könnte?
        Ich kenne keine, die genau diese Kombi von Zen2 CPU-Kernen mit RDNA2-Grafikeinheit und S-o-C Design hatte - AMD sagt sogar, es sei ihr erster mobile chip gewesen, der eine RDNA2 GPU enthielt.
        Das ist ganz genau so mit und für Valve und nur Valve zusammengebastelt worden - die APU hat den Produktnamen "Aerith".
        -> Ars technica on the Steam Deck 11/2021
        Van Gogh war der Projektname für die Entwicklung der Custom APU, während Aerith der Produktname des Chips für ihren Kunden Valve war. Der Projektname des mysteriösen "Van Gogh" geisterte lange durch die Medien und wurde zuerst in einem Linux-Kernel-Eintrag eintdeckt.

        Mendocino ist eine Weiterentwicklung von Van Gogh, aber auf einem neueren Process-Node, für low- und mid-end Laptops mit dem AMD 7020 lineup.

        Für die Playstation 5 hat AMD mit dem Kunden Sony zusammen eine custom APU als S-o-C namens "Oberon" entwickelt, die zwar auch auf Zen2 und RDNA2 basiert, CPU-Einheit und GPU-Einheit sind aber beide sehr stark mit Sony zusammen customized und ganz besondere kundenspezifische Sonderentwicklungen. Oberon und Van Gogh stehen in keinem direkten Zusammenhang, außer ihrem Urerbe aus Zen2- und RDNA2-Architekturen.

        Es ist nicht so, dass Zen2 = CPU und RDNA2 = GPU und CPU + GPU = APU ...
        Eine CPU besteht noch aus ein bisschen mehr als nur den Zen-Chiplets. Genauso eine GPU.
        Und bei einer APU / S-o-C kann man sehr sehr viel genau auf die Wünsche eines Kunden zuschneiden oder sogar extra reinbringen.
        Es gibt keinen feststehenden Basisbausatz "Zen2/RDNA2" oder eine Standard-APU, den/die man fröhlich zurechtstutzt.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von sterreich
        Jein, man wird eine existierende APU entsprechend angepasst haben.
        Zen 2/RDNA 2. Gleiche Achitektur wie in PS5 und Xbox. Nur Mendocino hat meines Wissens noch diese Kombi, ist aber deutlich schwächer als die APU des Steam Decks und als die der anderen Konsolen sowieso.
      • Von sterreich BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von G4mest3r
        Ansonsten habe ich erst mal nicht vor, mein "altes" SteamDeck so schnell wie möglich auszuwechseln. Habe eigentlich höchstens bei SteamDeck 2.0 eine Upgrade vor - je nachdem, wieviel mehr da kommt an Performance und Features - evtl. auch erst bei Gen 3.
        Siehst du, und ich wollte eigentlich bis Gen 2.0 warten, wo sie die "Kinderkrankheiten" entsprechend aussortiert haben. Aber scheinbar wollen sie das noch in dieser Gen tun diese Mistkerle
        Zitat von G4mest3r
        Das ist eine APU, die AMD extra für den Kunden Valve entworfen hat und herstellen lässt und Du nirgends anders kriegen kannst.
        Jein, man wird eine existierende APU entsprechend angepasst haben.
      Direkt zum Diskussionsende
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