Steam Deck: SteamOS erhält Hotfix für das Resident Evil 4 Remake

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Steam Deck
Quelle: Valve

SteamOS, das Gaming-Betriebssystem von Valve auf Basis von Arch Linux, erhält einen Hotfix für die zu Windows kompatible Laufzeitumgebung Wine und das darauf basierende hauseigene Kompatibilitätswerkzeug Proton. Damit ist es erstmals möglich, die Demo der am 24. März erscheinenden Neuauflage von Resident Evil 4 auf dem Steam Deck auszuprobieren.

Auf die neueste Version des hauseigenen Gaming-Betriebssystems SteamOS, welches auf Arch Linux, dem freien Desktop-Umgebung KDE Plasma 5.26 und dem Steam-Client basiert, lässt Valve einen Hotfix für sein Kompatibilitätswerkzeug Proton folgen. Damit ist das Steam Deck nun erstmals in der Lage, die Chainsaw-Demo der Neuauflage des Survival-Horror-Videospiels Resident Evil 4 aus dem Jahre 2005 wiederzugeben.

SteamOS 3.4.6 Beta wird vorausgesetzt

Spieler, die sich schon jetzt ein Bild von dem am 24. März für den PC, Playstation 4 und Playstation 5 sowie Xbox Series X|S erscheinenden Remake von Resident Evil 4 auf dem Steam Deck machen wollen, benötigen hierzu zwingend SteamOS 3.4.6. Dabei handelt es sich noch um eine Beta-Version des Gaming-Betriebssystems von Valve, die auch erstmals Raytracing auf den Handheld-PC bringt.

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Durch den Wechsel auf die neueste Beta wird auch der benötigte Hotfix für das Kompatibilitätswerkzeug Proton eingespielt, welches dafür verantwortlich ist, dass die Chainsaw-Demo auf dem Steam Deck lauffähig ist. Den Wechsel auf die Beta können Spieler über Einstellungen → System → Kanal: Steam-Updates vornehmen.

Wird das Steam Deck über den Beta-Kanal aktualisiert, wird auch zugleich das neueste Steam Deck Beta Client Update, welches weitere Neuerungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen auf den Linux-Handheld bringt, mit eingespielt. Der neueste Grafikstack Mesa 3D v23.1, wird damit ebenfalls unter SteamOS installiert.

Resident Evil 4 Remake läuft unter Linux

Wie der für Valve tätige Programmierer Pierre-Loup Griffais via Twitter mitgeteilt hat, läuft die Chainsaw-Demo von Resident Evil 4 dank des Proton-Hotfixes auch unter anderen Linux-Distributionen. Hierzu muss die neueste Proton-Version unter Einstellungen → Kompatibilität im Steam-Client ausgewählt werden.

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Quelle: GamingOnLinux

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zu der Frage spielen unter Linux:

        Ich spiele ausschließlich unter Linux, weil ich seit Mitte der 90er privat gar nichts anderes mehr nutze. Ich bin damals von DOS (was mich kommend vom C64 in seiner Basisfunktionalität teilweise sehr irritiert hatte) direkt auf Linux umgestiegen.

        Lange Zeit habe ich deswegen allerdings gar nicht mehr gespielt gehabt, denn es gab - von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen - kaum Spiele für Linux, die einen längere Zeit beschäftigen konnten. Das änderte sich erst mit Minecraft und dann ab 2012 durch das immer stärker werdende Engagement von Valve in diesem Bereich.

        Das Open Source Betriebssystem ist für Publisher und Entwickler eine echte Herausforderung. Während Mojang bei Minecraft durch die Verwendung von Java die Probleme geschickt umschiffen konnte, hatte Valve die letzten 10 Jahre sehr viel zu tun, um Linux in seine Plattform (Steam) zu integrieren. Hierzu wurde und wird mit enormen Aufwand und unter Mitwirkung vieler Beteiligter die Windows-Kompatibilitätsschicht "Proton" entwickelt. In einigen Bereichen gibt es bis heute deutliche Probleme. Dazu gehören insbesondere Anti-Cheat-Systeme.

        Insgesamt hat Linux dem PC-Gaming sehr genutzt und wird das auch weiterhin tun. AMD ist eng mit Linux verbunden. Und auch Nvidia und Intel verwenden Bestandteile von Proton in ihren Windows-Treibern. Es handelt sich dabei u.a. um Code, der DirectX-Funktionsaufrufe zur Laufzeit nach Vulkan übersetzt (DXVK), was in einigen Fällen auch unter Windows zur Verbesserung der Laufzeit führen kann. Schon 2014 hatte eine frühe Linux-Version (damals unter OpenGL) von Left4Dead2 Microsoft veranlasst ihre DirectX-Treiber deutlich zu verbessern.

        Also, auch wenn man gar kein Linux verwendet, profitiert man als Gamer von seiner Existenz. Und wenn man ein Steam Deck sein Eigenen nennt, dann natürlich sowieso.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zu der Frage spielen unter Linux:

        Ich spiele ausschließlich unter Linux, weil ich seit Mitte der 90er privat gar nichts anderes mehr nutze. Ich bin damals von DOS (was mich kommend vom C64 in seiner Basisfunktionalität teilweise sehr irritiert hatte) direkt auf Linux umgestiegen.

        Lange Zeit habe ich deswegen allerdings gar nicht mehr gespielt gehabt, denn es gab - von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen - kaum Spiele für Linux, die einen längere Zeit beschäftigen konnten. Das änderte sich erst mit Minecraft und dann ab 2012 durch das immer stärker werdende Engagement von Valve in diesem Bereich.

        Das Open Source Betriebssystem ist für Publisher und Entwickler eine echte Herausforderung. Während Mojang bei Minecraft durch die Verwendung von Java die Probleme geschickt umschiffen konnte, hatte Valve die letzten 10 Jahre sehr viel zu tun, um Linux in seine Plattform (Steam) zu integrieren. Hierzu wurde und wird mit enormen Aufwand und unter Mitwirkung vieler Beteiligter die Windows-Kompatibilitätsschicht "Proton" entwickelt. In einigen Bereichen gibt es bis heute deutliche Probleme. Dazu gehören insbesondere Anti-Cheat-Systeme.

        Insgesamt hat Linux dem PC-Gaming sehr genutzt und wird das auch weiterhin tun. AMD ist eng mit Linux verbunden. Und auch Nvidia und Intel verwenden Bestandteile von Proton in ihren Windows-Treibern. Es handelt sich dabei u.a. um Code, der DirectX-Funktionsaufrufe zur Laufzeit nach Vulkan übersetzt (DXVK), was in einigen Fällen auch unter Windows zur Verbesserung der Laufzeit führen kann. Schon 2014 hatte eine frühe Linux-Version (damals unter OpenGL) von Left4Dead2 Microsoft veranlasst ihre DirectX-Treiber deutlich zu verbessern.

        Also, auch wenn man gar kein Linux verwendet, profitiert man als Gamer von seiner Existenz. Und wenn man ein Steam Deck sein Eigenen nennt, dann natürlich sowieso.
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