Langweilige Reisen in Starfield: Das soll Bethesda von The Outer Worlds lernen können
Mit The Outer Worlds 2 schickt sich ein neues Weltraumabenteuer an, die Erkundungslust im All zu stillen. Die Franchise könne dabei auch als Vorbild für Bethesdas durchwachsenes Starfield dienen.
Etwas mehr als zwei Jahre ist es nun her, dass Bethesdas Weltraum-RPG Starfield veröffentlicht wurde. Damals wie heute ein großer Kritikpunkt: der überwiegend automatisierte Ablauf der Weltraumreisen. Weite Strecken lassen sich meistens per Schnellreise oder schnellem Interface-Klick überbrücken, während aktives Reisen zwischen den Sternen kaum Relevanz im Gameplay besitzt.
Das große Versprechen der gigantischen, erkundbaren Galaxie wird so maximal unbefriedigend erfüllt. Den jüngsten Release des zumindest genreverwandten The Outer Worlds 2 nimmt das Portal Eurogamer für einen Vergleich zum Anlass und stellt dabei fest, dass Bethesda einiges von den Kollegen lernen könnte.
The Outer Worlds: Weniger ist manchmal mehr
Obsidian Entertainment wählte beim ersten The Outer Worlds nämlich einen anderen Ansatz: Anstatt eine riesige offene Welt zu simulieren, setzt das Spiel auf klar abgegrenzte, handgefertigte Areale. Reisen erfolgt zwar ebenfalls nicht als aktiver Flug durch die Galaxie, doch die Navigation zwischen Planeten ist der Meinung von Eurogamer zufolge clever ins Storytelling integriert - jede Welt besitze spürbar eigenen Charakter und biete packende Abenteuer.
So wirkt die Galaxie zwar kleiner, aber die einzelnen Spielbereiche sind dicht gestaltet: Missionen führen durch abwechslungsreiche Umgebungen, das Design fördere Entdeckergeist, und innerhalb begrenzter Areale entfalte sich eine lebendige Atmosphäre. Genau dieser Punkt soll das erste The Outer Worlds zum Erfolg gemacht haben, wenngleich der Nachfolger an die damaligen Höhen (noch) nicht ganz heranreichen kann.
Für ein mögliches Starfield 2 wünscht man sich also von Bethesda, dass das Reisen durch das Weltall wieder einen Reiz erhält - am besten durch eine kreative Verknüpfung zwischen Schauplätzen, Erkundung und der tatsächlichen Story. Ob der noch namenlose zweite Starfield-DLC, der mutmaßlich auf 2026 verschoben wurde, schon eine solche Verbesserung erbringen kann, bleibt indes abzuwarten.
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