The Outer Worlds 2: Die RPG-Hoffnung ist aktuell auf Steam noch weit hinter dem Vorgänger

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The Outer Worlds 2: Die RPG-Hoffnung ist aktuell auf Steam noch weit hinter dem Vorgänger
Quelle: Obsidian Entertainment

Mit The Outer Worlds 2 wollte Microsoft einen neuen Hit herausbringen. Das RPG von Obsidian ist durchaus gelungen, doch ein Blick auf die Spielerzahlen offenbart, dass der Vorgänger bei den Spielern scheinbar besser ankam.

Das Rollenspiel The Outer Worlds 2 von Obsidian Entertainment wollte als Fortsetzung des 2019 veröffentlichten und von Kritikern gelobten Titels, alles besser, schöner und größer machen. Das RPG hat nach seiner Veröffentlichung vor wenigen Tagen im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger The Outer Worlds jedoch niedrigere Bewertungen und rund ein Drittel Spieler weniger auf Steam, obwohl viele Höchstwerte in Spielen zumeist direkt nach dem Release erreicht werden.

The Outer Worlds erreichte auf Metacritic einen Metascore von 85 (für PS4 und Xbox One, PC nur 82), während die Fortsetzung auf Xbox Series einen Metascore von 83 (PS5 und PC 81) erreicht. Bei den Nutzern kommt Teil 1 systemübergreifend auf 7,8 und Teil 2 auf 7,1 von 10, wird also trotz mehr Spielumfang als schwächer wahrgenommen. Rezensionen heben hier oft hervor, dass The Outer Worlds 2 größere und offenere Spielwelten sowie ein verfeinertes Gameplay bieten, aber in puncto Story und Charakter-Charme nicht an den ersten Teil heranreichen würde.

Ein signifikanter Unterschied zeigt sich in den Steam-Charts. Der Vorgänger The Outer Worlds verzeichnete nach seinem Steam-Release (der ein Jahr verzögert nach einer Exklusivität im Epic Games Store erfolgte) laut SteamDB einen Höchststand gleichzeitiger Spieler von 20.349. Demgegenüber erreichte The Outer Worlds 2 zum Start laut SteamDB einen deutlich niedrigeren Höchstwert von nur rund 13.264 gleichzeitigen Spielern.

Diese Zahlen können sich im Laufe der nächsten Wochen und besonders dieses Wochenende noch grundlegend ändern, doch aktuell deutet vieles darauf hin, dass der zweite Teil nicht so gut ankommt wie der Vorgänger. Ob mehr Spieler diesmal über den Xbox Game Pass zugreifen, lässt sich nicht ermitteln, da es hierzu von Microsoft keine Zahlen gibt. Unser Matthias von PC Games bewertet das Spiel übrigens mit 8,5 von 10.

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Quellen: via SteamDB, via Metacritic

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Veoh Komplett-PC-Käufer(in)
        Ja ich kann an einem Punkt schon direkt sagen warum es nicht so läuft...

        Erst war es Epic Exclusiv und gabs nur auf Epic.
        Und plötzlich ist der 2te Teil Microsoft exclusiv...
        Also heißt man hat 2 Teile eines franchises auf unterschiedlichen Launchern mal wieder, wo das eine mit dem anderen nix zu tun hat. Heist man kann da auch keine Bonusse abstauben wenn man den vorgänger gespielt hat, da nichts implementiert werden kann.
        Vorallem ich hab die X-Box App sowiso komplett deinstalliert, weil es nur Ressourcen frisst und bei manchen Spielen stört..

        Die Leute die einfach Jahrelang gewartet haben, haben da eher mehr Vorteile weil es dann doch auch auf Steam kam.
        Und jetzt ja auch nach gezogen mit dem 2ten Teil.

        Und wenn man jetzt noch die Aktuellen Preise sieht, mal einen auch nen 80ger raushauen, das macht auch kaum einer
      • Von Veoh Komplett-PC-Käufer(in)
        Ja ich kann an einem Punkt schon direkt sagen warum es nicht so läuft...

        Erst war es Epic Exclusiv und gabs nur auf Epic.
        Und plötzlich ist der 2te Teil Microsoft exclusiv...
        Also heißt man hat 2 Teile eines franchises auf unterschiedlichen Launchern mal wieder, wo das eine mit dem anderen nix zu tun hat. Heist man kann da auch keine Bonusse abstauben wenn man den vorgänger gespielt hat, da nichts implementiert werden kann.
        Vorallem ich hab die X-Box App sowiso komplett deinstalliert, weil es nur Ressourcen frisst und bei manchen Spielen stört..

        Die Leute die einfach Jahrelang gewartet haben, haben da eher mehr Vorteile weil es dann doch auch auf Steam kam.
        Und jetzt ja auch nach gezogen mit dem 2ten Teil.

        Und wenn man jetzt noch die Aktuellen Preise sieht, mal einen auch nen 80ger raushauen, das macht auch kaum einer
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Ich brauche das ganze Beziehungsgedöns nicht wirklich. Für so was gibts das RL, wenns schon unbedingt sein muss. Mich nerven Begleiter in Spielen meistens eh nur, weil sie sich gerade in Kampfsituationen oft unmöglich verhalten. Sie laufen einem in die Schusslinie, machen Gegner auf sich aufmerksam, obwohl man lieber schleichen möchte... Ich bin lieber alleine unterwegs.
        Der Vorgänger hat mir gut gefallen, und ich hätte mir auch dieses Spiel geholt, aber 70 Euro sind mir zu happig. Also idlet es erst mal auf der Wunschliste vor sich hin.
      • Von AKrandom PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Svenc
        Mit obligatorisch meinte ich im Sinne von: "Muss mit ins Spiel." Nicht im Sinne von: "Muss man als Spieler alles abhaken."

        Obsidian mögen gelegentlich mal keine "Romanze" mit am Start haben, ansonsten sind ihre Charaktere auch klassische Bioware-Begleiter. Genau wie bei Owlcat. Oder Larian. Oder allen. Ohne Kanadas einstmals beliebte Schnellf*ckerbude wären Charaktere in RPGs heute spannender, ich schwör. Vielleicht wäre sogar schon längst KI im Spiel. Ganz einfaches Beispiel: Ein Dieb, den man trifft, der aber immer wieder im Spielgeschehen nicht seine Griffel von Gegenständen lassen kann -- ungeskriptet. Und so einen immer mal wieder in die Bredouille bringt. So dass man abwägen muss...

        Selbst das olle Wizardry hatte schon damals mit der Idee gespielt, dass man Partymitglieder nicht nur selbst erstellt. Sondern ihnen Persönlichkeiten geben kann, die sich im Spielverlauf was äußern, u.a. Dialogen. Tatsächlich funzt das bis heute alles gähnend langweilig gleich. Wie damals bei der Fußballteamwahl in der Schule: "Dich nehm ich, dich nehm ich nich'."

        Zum "Glück" hatte sich nicht auch Yoshimo durchgesetzt. Graue Foreneminenzen wissens vielleicht noch: Da war was mit Verrat in BG2. So ein Verrat als Serienfeature wäre irgendwann genauso ausgenuckelt gewesen wie die Bums-Sequenzen™, Begleiterquests™ und Hintergrundgeschichten™, die einem Charaktere nach und nach erzählen.
        Ah, okay. Dann hab ich dich ein wenig falsch verstanden. Du willst eher überrascht werden durch ungeskriptete Elemente, in diesem Fall Charaktere, die praktisch bei jedem Playthrough anders wären...dank KI.
        Klingt verdammt gut aber gefühlt unmöglich in der aktuellen Gaming-Welt. Ein Unternehmen welches solch ein System in guter und funktionierender Form erfolgreich in ein Spiel integrieren würde, würde absurde Preise dafür verlangen. Denke diese Idee muss noch ein wenig in der Küche köcheln....wahrscheinlich für weitere 10-20 Jahre.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von AKrandom
        Vielleicht täusch ich mich hier gerade aber das einzige Spiel welches mir gerade einfällt bei dem all das "obligatorisch" war, ist Veilguard.
        Mit obligatorisch meinte ich im Sinne von: "Muss mit ins Spiel." Nicht im Sinne von: "Muss man als Spieler alles abhaken."

        Obsidian mögen gelegentlich mal keine "Romanze" mit am Start haben, ansonsten sind ihre Charaktere auch klassische Bioware-Begleiter. Genau wie bei Owlcat. Oder Larian. Oder allen. Ohne Kanadas einstmals beliebte Schnellf*ckerbude wären Charaktere in RPGs heute spannender, ich schwör. Vielleicht wäre sogar schon längst KI im Spiel. Ganz einfaches Beispiel: Ein Dieb, den man trifft, der aber immer wieder im Spielgeschehen nicht seine Griffel von Gegenständen lassen kann -- ungeskriptet. Und so einen immer mal wieder in die Bredouille bringt. So dass man abwägen muss...

        Selbst das olle Wizardry hatte schon damals mit der Idee gespielt, dass man Partymitglieder nicht nur selbst erstellt. Sondern ihnen Persönlichkeiten geben kann, die sich im Spielverlauf was äußern, u.a. Dialogen. Tatsächlich funzt das bis heute alles gähnend langweilig gleich. Wie damals bei der Fußballteamwahl in der Schule: "Dich nehm ich, dich nehm ich nich'."

        Zum "Glück" hatte sich nicht auch Yoshimo durchgesetzt. Graue Foreneminenzen wissens vielleicht noch: Da war was mit Verrat in BG2. So ein Verrat als Serienfeature wäre irgendwann genauso ausgenuckelt gewesen wie die Bums-Sequenzen™, Begleiterquests™ und Hintergrundgeschichten™, die einem Charaktere nach und nach erzählen.
      • Von AKrandom PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Svenc
        Eines der ewigen Downgrades (Danke Bioware): Romanzen, aka "Level mich hoch und bums mir"-NPCs, die mittlerweile als obligatorisches Feature angesehen werden. Genau genommen ist diese ganze Begleiterformel mittlerweile ziemlich ausgelutscht, denn sie ist nur mehr pures Spieler-Wishfulfillment, eigene Agendas unerwünscht: "Du da, deine Nase mag ich nicht. Dich da, dich nehm ich mit!" Dann die obligatorische Hintergrundgeschichte erfahren, die obligatorische Begleiterquest regeln -- und dann als "Höhepunkt" ab in die Kiste. Da ist mittlerweile sogar Jagged Alliance spannender, wo sich Menschen mitunter so wenig grün sind, dass sie aufeinander losgehen und sich killen können. (Hatte das erste Baldur's Gate übrigens auch noch).

        TL;DR: Wenn das die größte Baustelle ist, ist TOW2 ein Meisterwerk.

        Ein NASA-REchner muss es jedenfalls nicht sein zwingend. Andererseits siehts auch nicht so aus. Was ja zuletzt häufiger der Fall ist.
        Vielleicht täusch ich mich hier gerade aber das einzige Spiel welches mir gerade einfällt bei dem all das "obligatorisch" war, ist Veilguard. Ich lehn mich aus dem Fenster und behaupte mal, dass das auch einer der Gründe war, warum es so hart gefloppt ist. Ein weiterer Grund war der ätzende Charakter der meisten Companions. Bei älteren Vertretern waren Companion Quests nicht aufgezwungen und stets optional...aber wie gesagt, verbessere mich wenn ich mich hier falsch erinnere.
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