Star Wars Squadrons im Technik-Test: GPU-Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware
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Star Wars Squadrons im Technik-Test: GPU-Benchmarks

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Nachdem wir die Technologien in Star Wars Squadrons vorgestellt haben, geht es nun ans Eingemachte mit Grafikkarten-Benchmarks.

Star Wars Squadrons im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarks

Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Selbstverständlich verwenden wir nicht die nächstbeste Zwischensequenz, sondern eine bewusst ausgesuchte Ingame-Sequenz. Wie immer kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce 456.55 WHQL und die Radeon Software 20.9.2. Im Falle der Geforce-Grafikkarten lassen wir Hardware-Accelerated GPU Scheduling, kurz HAGS, aktiviert. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.

Während unseres Tests stießen wir mehrfach auf kleinere Verbindungsprobleme, ganz zu Beginn und noch vor dem eigentlichen Launch gab es obendrein mehrfach Ärger mit Easy Anti-Cheat. Diese Probleme verschwanden weitestgehend nach dem Day-1-Patch (Downloadgröße circa 1 GByte), allerdings hatten wir auch danach mehrere Crashes zurück auf den Desktop - zumeist aber vor Beginn des Matches beziehungsweise während des Ladens. Ein anderes und noch deutlich störenderes Problem, die unregelmäßige Bildausgabe aufgrund der Wahl der Windows-Bildausgabe, ist offenbar zwischenzeitlich gepatcht worden. Zum aktuellen Zeitpunkt läuft Star Wars Squadrons auf all unseren Test- und Privat-Systemen weitestgehend stabil und flüssig.
Star Wars Squadrons. Die PCGH-Benchmarkszene Quelle: PC Games Hardware Star Wars Squadrons. Die PCGH-Benchmarkszene
Für die Grafikkarten-Benchmarks verwenden wir einen Flottenkampf mit und gegen die KI. Unsere X-Wing-Staffel fliegt auf Yavin einer imperialen Schwadron inklusive Sternenzerstörer entgegen, welche bei Sichtkontakt losfeuert. Neben einigen Effekten zeichnet sich die Szene durch volumetrische Wolken aus, welche für eine überdurchschnittliche GPU-Last und somit unterdurchschnittliche Bildraten sorgen. Um einen Worstcase handelt es sich nicht, aber um eine grafisch anspruchsvolle, gut reproduzierbare Szene. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. PCGH-typisch ist die Verwendung von maximalen Details. Da sich Star Wars Squadrons in den Vortests als relativ anspruchsarm erwies, erweitern wir das Grafikkartenfeld diesmal bis ins Jahr 2013. Die Ergebnisse:

Das sieht gut aus: Die für flüssiges Spielen mindestens erwünschten 60 Fps/Hertz werden von allen Grafikkarten in Full HD erreicht. Neben der grundsätzlich hohen Performance - im Grunde muss sich niemand Sorgen machen, dass das Spiel bei ihm nicht flüssig läuft - fällt erneut das leichte AMD-Faible des Renderers auf, Radeon-Grafikkarten schneiden gegenüber dem Mittelwert in Gestalt des PCGH-Leistungsindex überdurchschnittlich gut ab. Benachteiligt wird unterdessen niemand, nicht einmal die steinalten Grafikkarten mit Kepler- und Tahiti-GPU. Fairerweise muss man anmerken, dass eine schwache Performance angesichts der relativ geringen Objektdichte auch verwunderlich wäre. Dennoch ist es immer wieder schön anzusehen, wenn ein neues Spiel derart gut mit älterer Hardware harmoniert.

Einfluss des Grafikspeichers

Star Wars Squadrons läuft nicht nur auf fast jeder Grafikkarte, es stellt auch keine besonders hohen Anforderungen an deren Speicherkapazität. Wie Sie den Werten oben entnehmen, lässt sich das Spiel bis inklusive WQHD problemlos mit 3-GiByte-Grafikkarten spielen. Ab UWQHD kommt es je nach Modell zu ersten Problemen: Während die getestete Geforce GTX 780 noch ordentliche Fps-Raten erzeugt, gerät die Radeon R9 280X (= HD 7970 GHz Edition) ins Straucheln. In Ultra HD kommen schließlich beide Modelle nicht mehr aus dem Ruckeln heraus. Mit 4 GiByte, etwa auf einer Geforce GTX 970, ist Ultra HD durchaus nutzbar, allerdings nicht wirklich flüssig. Ab 6 GiByte sind in Star Wars Squadrons laut unseren Beobachtungen keine Probleme zu erwarten.

Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.

Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischenliegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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  1. Seite 1 Star Wars Squadrons im Technik-Test: Basiswissen
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  3. Seite 3 Star Wars Squadrons im Technik-Test: VR-Tests und Fazit
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ex3cut3r
        Mir fehlt da irgendwie ne 2080, Super ginge auch, wenn es sein muss. pls?
        Die 2070S ist doch drin.
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ex3cut3r
        Mir fehlt da irgendwie ne 2080, Super ginge auch, wenn es sein muss. pls?
        Die 2070S ist doch drin.
      • Von Ex3cut3r PC-Selbstbauer(in)
        Mir fehlt da irgendwie ne 2080, Super ginge auch, wenn es sein muss. pls?
      • Von Xzellenz Software-Overclocker(in)
        Verrückter Benchmark
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Rollora
        Vega war DOA und wurde schnell nicht mehr mit dem Treibersupport ausgestattet, den es gebraucht hätte.

        Ja, das sieht man auch an den Benchmarks hier. Die RX56 konkurriert nur mit der RTX2070.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Julian K
        Wieder ein sehr schöner Test und das Spiel läuft ja offenbar top!

        Was ist im VR-Bench denn mit der Vega 56 los? Liegt in dem Fall hinter der RX 580, ist das noch ein Treiberproblem?

        Oh und was ist ein Intel 8900K?
        Vega war DOA und wurde schnell nicht mehr mit dem Treibersupport ausgestattet, den es gebraucht hätte.

        Ich bin mal wieder erfreut wie gut die bald 9 Jahre alte 7970 (280X) nach wie vor performt. Völlig ausreichend nach wie vor.
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