Mörderin statt U.S.S. Enterprise: Für neuen Film muss man Star Trek nicht kennen
Nicht die Crew der U.S.S. Enterprise, sondern eine aus Discovery bekannte Ex-Diktatorin und Mörderin steht im Mittelpunkt von Star Trek: Section 31. Der Streaming-Film setzt laut Regisseur kein Wissen über das Star-Trek-Universum voraus. Obacht: Es folgen Spoiler bis zur dritten Staffel von Discovery.
Star Trek: Section 31 ist der erste Star-Trek-Film ohne Kinorelease. Stattdessen erscheint er Ende Januar exklusiv auf Paramount Plus. Section 31 ist zugleich der erste Film aus Gene Roddenberrys Science-Fiction-Universum, der nicht die Crew der U.S.S. Enterprise in den Fokus rückt. Im Mittelpunkt steht die aus Star Trek: Discovery bekannte Philippa Georgiou in der bösartigen Spiegel-Variante.
Sie war Führerin des Terranischen Imperiums und ließ als solche ganze Zivilisationen auslöschen. Die Kelpianer versklavte sie, wobei sie nicht davor zurückschreckte, einzelne Körperteile zu verspeisen. In einem Rückblick berichtet ihr Spiegel-Burnham stolz, Künstler verstümmelt zu haben. Diese Maßnahme sollte den Wert ihrer Kunst steigern. Lange Rede, kurzer Sinn: Zwischen Georgiou und den Werten der Föderation liegen Welten.
Obwohl es Georgiou ins Hauptuniversum an Bord der U.S.S. Discovery verschlägt, brüstet sie sich noch lange mit ihren Taten. Ein Stück weit beginnt sie jedoch zu reflektieren, bevor der Hüter die Ewigkeit sie aus dem 32. Jahrhundert zurück in die Vergangenheit schickt. Section 31 soll Georgiou nun mit ihren Sünden konfrontieren, während sie einen Elitetrupp anführt, in dessen Händen das Schicksal der Föderation liegt. Dabei wird sie abermals von Sektion 31 rekrutiert.
Setzt kein Wissen über Star Trek voraus
Eigentlich sollte man meinen, ein Discovery-Spin-off mit einer längeren Vorgeschichte würde einschlägiges Wissen voraussetzen. Laut Regisseur Olatunde Osunsanmi sei aber genau das nicht der Fall (via Trekmovie). "Ich freue mich darauf, dass die Zuschauer eine packende, actiongeladene und emotionale Reise durch einen Teil des Star-Trek-Universums erleben, der bisher unerforscht ist. Es ist wie eine neue Eissorte, eine andere Farbe des Regenbogens, die auf erfrischende Weise in dieses Universum passt. Und das Beste: Es ist kein Vorwissen über Star Trek nötig, um sich darauf einzulassen. Man kann direkt einsteigen, alles verstehen, was passiert, und die Reise genießen."
Darüber hinaus verspricht Osunsanmi eine epische Handlung. Georgiou habe demnach eine fantastische Hintergrundgeschichte, die sich über Zeit und Raum erstreckt. "Wir haben versucht, groß zu denken und groß zu liefern. Große emotionale Tragweite, große Herausforderungen für die Charaktere in unserer Geschichte."
Wann erscheint Star Trek: Section 31?
Star Trek: Section 31 erscheint am Freitag, dem 24. Januar, exklusiv auf Paramount Plus. Neben Michelle Yeoh als Philippa Georgiou wirken unter anderem mit: Omari Hardwick aus Power, Kacey Rohl aus Hannibal, Sam Richardson aus Ted Lasso, Sven Ruygrok aus One Piece, Robert Kazinsky aus Pacific Rim, Humberly Gonzalez aus Ginny & Georgia sowie James Hiroyuki Liao aus Barry. Als Produzenten fungieren Alex Kurtzman, Craig Sweeny, Michelle Yeoh und weitere. Von Craig Sweeny, der schon bei Discovery als Autor verantwortlich zeichnete, stammt das Drehbuch. Auch Olatunde Osunsanm ist kein Unbekannter. Er saß bereits bei mehreren Discovery-Episoden im Regiestuhl.
Sektion 31 immer noch offizieller Teil der Föderation?
Wie schon in Star Trek: Discovery könnte Sektion 31 als offizieller Arm der Föderation operieren, der deutlich rücksichtsloser als die Sternenflotte vorgeht. Ob man eine Erklärung dafür liefert, warum die Organisation sowohl im 22. als auch im späten 24. Jahrhundert im Geheimen operiert, allenfalls vom Hörensagen bekannt ist und auch ohne offiziellen Auftrag arbeitet, muss sich erweisen. Es wäre auf jeden Fall nicht das erste Mal, dass sich die Verantwortlichen der aktuellen Star-Trek-Projekte Kanonfehler zurechtbiegen.
So hatte die Sternenflotte am Ende von Discovery Season 2 ein Verbot ausgesprochen: Niemals wieder dürfe jemand über den Sporenantrieb, die Discovery und über an den Ereignissen beteiligte Personen sprechen. Die Rückständigkeit des 32. Jahrhunderts erklärte man sich durch ein Verbot der in Voyager und Enterprise gezeigten Technologien des 29. und 31. Jahrhunderts. Andererseits stellt Lower Decks (Spoiler) die Zugehörigkeit zum Prime-Universum neuerdings infrage.

... was die Autoren da wohl »geraucht« haben?
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Also doch, wäre es.
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Was die Verantwortlichen zum Glück erkannt haben.
Wenn es ihn geben würde wäre er schon längste erschienen.
Statt neue Filme wurden mehrere Serie produziert.
Gut so.
Außerdem ist das kein Reboot.
Denke das nächste im Star Trek Universum das ich mir ansehen werde ist der 4. Teil des Reboot wann/wenn dieser denn kommt.