Stop Destroying Videogames: EU bremst Petition, Bewegung macht weiter
Obwohl die EU-Kommission bei Stop Destroying Videogames rechtliche Hürden sieht, bleibt die Initiative optimistisch und plant weitere Schritte, um zu gewährleisten, dass Spiele nicht einfach vom Rechteinhaber abgeschaltet werden können.
Obwohl die Initiative Stop Destroying Videogames einen kleinen Rückschlag erlitten hat, zeigen sich die Gesichter dahinter weiter optimistisch. In ihrer Antwort hatte die Europäische Kommission unter anderem erklärt, dass sich bei Videospielen verschiedene Rechte des geistigen Eigentums überschneiden, darunter Marken, Designs, Geschäftsgeheimnisse und Lizenzvereinbarungen mit Dritten. Das mache gesetzliche Maßnahmen schwer umsetzbar, und zudem gebe es bereits solche, die dem Verbraucherschutz dienen. Trotzdem wolle man enger mit der Industrie in Austausch treten und einen Verhaltenskodex ausarbeiten.
"Wir sind viel mehr als nur diese eine Petition."
Statt geschlagen, zeigt sich die Initiative jedoch wenig überrascht, geradezu angespornt. Moritz Katzner, einer der Organisatoren von Stop Killing Games, schreibt in einer Reaktion, man habe mit dieser Haltung der Kommission gerechnet. Die Bewegung sei aber "mehr als nur diese eine Petition" und wolle nun an mehreren Stellen weitermachen. In den USA soll die Arbeit am sogenannten Protect Our Games Act fortgesetzt werden, parallel werde an einer europäischen Variante gearbeitet. Zudem prüfe man, welche bestehenden EU-Gesetze sich für weitere Vorstöße nutzen lassen.
Auch Ross Scott, der die Kampagne maßgeblich bekannt gemacht hat, sieht die Entscheidung nicht als Endpunkt. Zum einen wolle man weiter daran arbeiten, das Anliegen in den Digital Fairness Act aufzunehmen, und zum anderen sei ein Sekundärziel auch, die Rechtslage überhaupt einmal klar zu erfassen. Obwohl also noch keine unmittelbare Gesetzesänderung erwirkt werden konnte, sei das Thema zumindest aus der Nische heraus auf das politische Radar gerückt. Gamer müssen sich unterdessen damit abfinden, vorerst weiter vom Umgang der Publisher und Rechteinhaber mit abgeschalteten Spielen abhängig zu sein.
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Quelle: Europäische Kommission via PC Gamer


Das ist in anderen Bereichen ähnlich. Wenn ein Flugzeughersteller sich entschließt aus wirtschaftlichen Gründen bestimmte Flugzeugtypen nicht mehr zu unterstützen oder Pleite ist, erlischt das "Type Certificate" und damit die weltweite Betriebserlaubnis, sofern kein anderes Unternehmen das TC übernimmt und sich damit verpflichtet.
Seine Concorde darf man jetzt auch nicht mehr fliegen, auch wenn man dafür sehr viel Geld gezahlt hat
Die Concorde mag nicht mehr Kommerziell fliegen dürfen, sollten sich Geldgeber finden die ein Exemplar wieder in die Luft bringen wollen dann werden die das auch machen.
Das ist in anderen Bereichen ähnlich. Wenn ein Flugzeughersteller sich entschließt aus wirtschaftlichen Gründen bestimmte Flugzeugtypen nicht mehr zu unterstützen oder Pleite ist, erlischt das "Type Certificate" und damit die weltweite Betriebserlaubnis, sofern kein anderes Unternehmen das TC übernimmt und sich damit verpflichtet.
Seine Concorde darf man jetzt auch nicht mehr fliegen, auch wenn man dafür sehr viel Geld gezahlt hat
Aber die wichtigere Frage: Warum nicht mal weniger Gewalt in Spielen, dafür mehr Liebe? Echte emotionale Verbindung, Diplomatie, menschliche Nähe statt Zerstörung.
Es müsste ehrlich auch eine Petition dafür geben. Spiele sind unser Medium – warum nicht Liebe und Zusammenhang statt Konflikt erlebbar machen? Spannung entsteht durch echte Gefühle und menschliche Verbindung. Das wäre die echte Revolution.
Aber auch die Spieler können mit ihrem Kaufverhalten etwas erreichen indem sie Plattformen wie Steam, EA Origin und Epic einfach ignoriert und bei kleineren Plattformen wie gog.com kauft. Je mehr Spieler das machen umso mehr Publisher wären gezwungen ihre Spiele entsprechend anzubieten. Ja ich weiß, Steam ist eine Marktmacht die erst die physischen Spiele und damit auch den Gebrauchtmarkt zerstört hat und auch die Preise diktiert obwohl es latürnich abgestritten wird und jeder Spieler findet es ja Toll das er dort gleich alles hat und seine virtuellen Froinde dort findet und welche Glückseligkeiten Steam noch bietet. Ich haber selbst Spiele bei Steam aber ich bin dazu übergegangen die Spiele bei gog.com noch einmal zu kaufen weil ich dort wenigstens völlig unabhängig bin, die Installer kann ich sichern und installieren ohne das ich Internet benötige.