Mein Spielejahr 2022: Die Ups und Downs von Phil - Meh-Releases, verstrahlte Preise und Technik-Ausblick [Kommentar]
Anno 2022 war ein Jahr voller Verheißungen, technischer Fortschritte und fremder Welten, die auf Entdeckung warten - aber auch voller enttäuschter Hoffnungen, technischer Unzulänglichkeiten und explodierender Kosten. Was spielt man eigentlich als Spiele- und Technik-Redakteur, um dem Alltag zu entfliehen, und was erhofft Phil von der nahen Zukunft?
In diesem Artikel
Es ist wohl nicht unangebracht, zu schreiben, dass die vergangenen Jahre wohl jeden von uns ein wenig mitgenommen haben. Selbst, wenn man sich nicht mit der Vielzahl Probleme, mit der die Welt zu kämpfen hat, beschäftigen möchte, so ist es doch nahezu unmöglich, den Auswirkungen der vergangenen Jahre zu entfliehen. Nicht einmal virtuelle Realitäten bieten zuverlässigen Schutz für geplagte Gemüter. Und doch ist nicht alles grau und finster, nicht jeder Blick in die Zukunft deprimierend und dystopisch, nicht jede Entwicklung führt zum Scheitern, nicht jeder Fortschritt bedeutet steigende Kosten.
In diesem Artikel will ich das Jahr 2022 noch einmal Revue passieren lassen - aus meiner eigenen Sicht, mit persönlicher Note. Bei diesem Artikel handelt es sich demnach um einen journalistischen Kommentar, also einen Meinungsartikel, ausdrücklich beeinflusst durch die subjektive Sichtweise des Autors, in diesem Fall also die meinige. Was folgt, ist also die persönliche Sichtweise von Phil, dem Spiele-, Technik- und Audio-Fachredakteur der PC Games Hardware, nicht zwangsweise auch jene der Redaktion oder des Verlags.
2022 - Ein Jahr der Zuversicht?
Ich halte mich im Regelfall für einen eher optimistischen Menschen - welchen Zweck hat es schon, mit Sorge und Verbitterung in die Zukunft zu schauen, wenn man auch mit Zuversicht und Vertrauen in die Menschheit, die Gesellschaft, deren Fortschrittswillen und mit Zuversicht auf das noch Kommende blicken kann, mit genügend Selbstsicherheit, mit den Herausforderungen der Zukunft schon irgendwie zurechtzukommen? Das mag vielleicht naiv auf Sie wirken, aber ich versuche dabei durchaus, Optimismus und Realismus zu vereinen.
Ich hatte große Hoffnungen für 2022 - insbesondere nach dem Krypto-Crash Ende 2021 bis Anfang 2022
Ich muss aber wohl kaum betonen, dass diese Einstellung während der letzten Jahre etwas gelitten hat - und daran ist nicht nur die Realität, sondern haben auch virtuelle Welten eine gewisse Schuld. Wobei wir beim Thema wären, ich will Sie an dieser Stelle schließlich nicht mit Philosophie, Politik oder Gesellschaftskritik langweilen, das halbe Internet ist schließlich bereits voll davon. Stattdessen möchte ich den Blick auf die virtuellen Welten lenken, die uns als (PC-)Gamer dabei helfen können und sollen, der tristen Wirklichkeit für einen Zeitraum zu entfliehen, um neue Energie für den Alltag zu sammeln.
Ich hatte große Hoffnungen für 2022 - insbesondere nach dem Krypto-Crash Ende 2021 bis Anfang 2022, der endlich die Aussicht auf fallende Grafikkarten-Preise für über Jahre gebeutelte PC-Spieler aufkommen ließ; dazu die erwartungsvolle Hoffnung, welche Intels baldiger Vorstoß in den Grafikkartenmarkt aufkommen ließ. Und auch was Spiele betrifft, bot der Anfang des Jahres einige Lichtblicke. So erschien Ende Februar mit dem Meisterwerk Elden Ring das vielleicht beste Spiel des Jahres - ein Spiel, das ich zwar noch nicht durchgespielt habe, aber mich bislang immerhin gute 80 Stunden begeistern konnte und mir persönlich sehr dabei geholfen hat, nach Monaten der sozialen Isolation, Home-Office und dem Eingesperrt-Sein in den eigenen vier Wänden gewissermaßen die Nase in die weite Welt zu stecken und die Abenteuerlust wieder zu entfachen, die Freiheitssehnsucht zu stillen.
Quelle: Bandai Namco/Medienagentur plassma
Elden Ring: Aus spielerischer Perspektive ein Meisterwerk im Jahr 2022, aus der Perspektive eines Technikredakteurs eher uninteressant.
Aus professioneller Perspektive und mit den Augen eines technischen Spieleredakteurs ist Elden Ring dagegen weniger spannend - die PC-Umsetzung ist zwar schick, doch dies liegt mehr am Art-Design als an grafischen Finessen und technischer Spitzfindigkeit. Die Performance ist immer noch nicht wirklich sauber und ein anachronistischer 60-Fps-Lock macht Benchmarks relativ überflüssig - obwohl Elden Ring eines der besten und beliebtesten Spiele des Jahres ist. Meine Kollegen und ich haben natürlich einige Benchmarks gefertigt und das Spiel ob seiner Beliebtheit etwa für Tuning-Artikel herangezogen, trotzdem habe ich nur relativ wenig Arbeitszeit in den Titel investiert. Was wohl wiederum dabei hilft, mir das Spiel abseits der Arbeit nicht madig zu machen - dieser Punkt ist vielleicht ein wenig schwierig nachzuvollziehen, aber wenn ich mich längere Zeit auf der Arbeit mit einem Spiel beschäftige, insbesondere, wenn dieses auch noch in einem mäßigen Zustand erscheint und ich mich über Abstürze, Bugs und vergebene Mühe ärgere, dann habe ich während meiner Freizeit meist wenig Lust, mich weiter mit diesem Arbeitsmaterial zu befassen - selbst wenn es der spielerisch beste und grafisch beeindruckendste Triple-A-Titel überhaupt sein sollte. Wenn Sie jeden Tag als Austern-Koch in einem Austern-Restaurant Austern verkosten müssen, steht Ihnen daheim eventuell der Sinn nach etwas Abwechslung. Besonders allerdings nach dem professionell erzwungenem Genuss von schlechten Austern.




Wirklich ein sehr schöner, wenn auch leider nicht in allen Entwicklungen in 2022, Rückblick auf das Jahr.
Kann ich in vielen der von dir angesprochenen Punkte d'accord gehen.
Noch vorneweg, falls du evt. Lust hättest, entspannt glegentlich mal die eine oder andere Mission in Darktide zu laufen, oder auch "Bußen" für die Klassen machen zu wollen, kannst du mich gerne auf Steam adden (selber Nick, selbes Portrait wie hier) oder auch per PN und ich adde dich, ohne, oder auch mit Voice Chat, wäre mir beides recht und möglich.
Natürlich aber auch nur wenn du das willst und Lust hast, mit der "treuen Leserschaft", deiner immer sehr wilkommenen Tests und Kolumnen, evt. mal unverfänglich undverpflichtend und ohne dir "auf den Sack" gehen zu wollen , im Auftrag des Imperators, entspannt Darktide zu zocken.
In diesen Sinne Phil und bevor ich noch zum einen oder anderen Punkt, aus deiner Kolumne, mehr von meinen "eigenen Senf zum besten gebe", wünsche ich dir schon mal, auf jeden Fall, einen guten und gesunden Rutsch nach 2023 und da dann auch hoffentlich wieder viele tolle Test und Artikel von dir, zum lesen.
Dying Light 2 macht nicht viel anders als der Vorgänger, den ich kurz vor Release des zweiten Teils tatsächlich durchgespielt habe. Allzu lange konnte mich das Zombie-Open-World-Gehüpfe daher nicht fesseln, ich hatte aber zumindest zeitweise meinen Spaß.
Auch weil "Undead Labs" dort, seit 2 Jahren, inzwischen vorbildlich zeigt, nach dem ehr recht durchwachsenen und zurecht harsch kritisierten Start des zweiten Teils, damals zu Release, wie man einen Titel mit konstanter Pflege, mit freien Content Updates und einer inzwischen wirklich ordentlichen Kommunikation, mit der eigenen Community, am Leben halten kann und mich auch diese Kombination, aus immer bessere Überlebende, für die eigene Gemeinschaft, zu finden, besseres Gear sammeln, neue Anführer Boni freischalten und damit dann auf einer neuen Karte starten (inzwischen 5 verschiedene) und gegen immer fiesere, da härtere, Zombies (höherer SG) sehr motiviert.
Ich hoffe und würde mich freuen, das wir 2023 endlich dann auch Neuigkeiten zum Teil 3 bekommen, der in Entwicklung ist und nach den Erfolgen von Teil 1 und 2 wohl auch deutlich mehr Budget von MS bekommt, als die Vorgänger und somit hoffentlich viele der Ideen und Dinge umsetzt, die die Entwickler bisher oft, Budget bedingt, nicht leisten konnten (wie ein richtiger vollwertiger Coop), sowie auch Ideen und Wünsche aus der Community realisiert.
Sei es wegen Design-Schnitzern wie bei der versaubeutelten Total-War-3-Kampagne...
Schon die Vortex Kampagne in Teil 2 war massiv unbeliebt und schaffte es nie, auch nur ansatzweise, in die Nähe der Beliebtheit der großen "Moral Empires Kampagne" zu kommen, nachdem diese released wurde.
Irgendwo hatte CA dazu auch einmal Daten veröffentlich, wonach 89% aller gespielten Kampagnen in Warhammer 2, "Mortal Empires" waren und die Vortex Kampagne gerade einam auf 11% der gespielten Spiele gekommen ist.
Was macht man dann also bei Teil 3, als Lehre daraus?
Richtig, man baut wieder eine eigene Kampagne um Ursun dazu und gibt dieser wieder recht nervtötende Mechaniken.
Wenn man wenigstens noch alternativ den Spielern angebtoten hätte die Karte auch direkt mit einem simplen Eroberungssieg Ziel (ohne Ursun) spielen / starten zu können.
Aber nein, dazu muss man immer erst die Ursungeschichte durchspielen und dann im Anschluss (etwa 80-120 Runden), darf man, wenn man dann überhaupt noch motiviert ist (wo die meisten wohl mit, "nö Danke keine Lust mehr", abgeschaltet haben), auf Eroberung spielen.
Entsprechend war Warhammer 3, bis zum Release der großen "Immortal Empires" Kampagne Beta, auch bereits drei bis vier Wochen, nach Release, von den Spielerzahlen, fast komplett tot (1-2 mal Ursun-Kampagne durch, aus) und kam erst mit der großen "Immortal Empires" Kampagne wieder etwas Leben rein (auch wenn jetzt auch wieder viele darauf warten, dass viele der "Beta-Probleme" von "Immortal Empires" behoben werden und frischer Content / DLCs für kommt.
Entsprechend aber wird auch Warhammer 3, in Bezug auf die eigens für ertellte Ursun-Kampagne, das gleiche Schicksal ereilen, wie schon die Vortex Kampagne, in Warhammer 2.
Sie wird kaum jemand je nochmal wieder spielen.
Im Grunde irgendwo damit völlig verschwendete Enticklungsenergie (mit dieser Art von Umsetzung der Kampagne um Ursun), die man auch genauso gut direkt in ein besseres und fertigeres Erlebnis der "Immortal Empires" Kampagne hätte investieren können.
Doch insbesondere in letzter Zeit habe ich den Eindruck, als verkomme die Technik und die Grafik und das Raytracing auf dem PC immer mehr zum Mittel eines einzelnen Zwecks: Nämlich teure High-End-Grafikkarten zu verkaufen, für welche die besagte Grafikpracht dann gar noch zusätzlich erschaffen werden muss.
...
Ist das noch PC-Gaming oder schon verschrobene Extravaganz? Natürlich lassen sich auch Spiele-Hersteller lobbyieren, um die Hardware ins rechte Licht zu rücken; dies machen sowohl Nvidia als auch AMD, doch auch hier ist das eigentliche Spiel nicht für die Fähigkeiten der Oberhammer-High-End-Schlachtschiffe ausgelegt, sondern für den kleinsten gemeinsamen Hardware-Nenner: Die Konsolen und - noch oft genug - gar die letzte Generation der Daddelkisten. Alles Weitere ist im Grunde schmückendes Beiwerk, ganz gleich, wie schön es strahlt.
Wenn eine RTX 4070Ti im Januar für 980 Euro kommt, die RTX4060Ti vermutlich auch um die 800 Euro plus, ist nicht mehr nur die Raytracing-Oberklasse "verschrobene Extravaganz", sondern inzwischen bald schon das gesamte Gaming am PC, wo man sich bald, nur für den Preis einer Mittelklasse Karte, bereits beim Zahnarzt 3-4 Beißer genauso gut eine Goldkrone von verpassen lassen könnte, die länger hält als jede Karte.
Ich sehe Raytracing - zumindest in aktueller Form - zu weiten Teilen als Verkaufsargument für überteuerte High-End-Grafikkarten. Ist Raytracing die Zukunft? Wahrscheinlich schon, aber es ist eben immer noch Zukunft.
Dazu läuft es auf, viel zu teuren, Mittelklasse Karten, ohne extrem harte Kompromisse und niedrige Auflösungen (FullHD), zu schlecht und sind Oberklassekarten einfach viel zu teuer, vor allen vor dem Hintergrund das auch neben den Preisen, der Energiekonsum der Karten, bei der Entwicklung der Energiekosten, in den letzten 2 Jahren, ehr abschreckend ist.
Ich teile da also deine Ansichten, zur langfristigen Entwicklung bei Raytracing.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe die Schnauze gestrichen voll von preistreiberischen Eskapaden. Ich kann verstehen, dass einige PC-Gamer angesichts der stetig himmelsstrebenden Kosten mit einer Anschaffung einer Konsole liebäugeln und sich von PC-Gaming abwenden.
Kamen vor 2-3 Jahren noch so kurzsichtige Kommentare, auf die absurd steigenden Preise, wie "dann kauf keine 2080, wenn du sie dir nicht leisten kannst / willst, die 2060 kostet ja nur 450 Euro" (ebenso ein damals schon völlig absurder Preis, für eine Karte, die keine 2 weitere Jahre zuvor im Bereich um 250 bis 320 Euro debütierte).
Können die selben "Kasperköpfe" heute ihr "bescheuertes Argument", von damals, nur noch als Servierte nach dem Essen benutzen, wo selbst 3060 lange Zeit um die 600-700 Euro rumschwirten und die 4060 vermutlich ebenso nicht unter 600 Euro kommen wird.
Als ich vor 3 1/2 Jahren die aktuelle RTX2060 Super gekauft habe, übergangsweise, weil die 980Ti nicht mehr wollte und damals, Custom mit 469 Euro, was fast noch ein "guter Deal" war, mit etwas mehr Leistung und 2GB mehr VRAM, gegenüber der 980Ti, bei ca. 50-70Watt weniger Verbauch, dachte ich nicht das sie, damals Crypto Boom seis gedankt, mal 3 1/2 Jahre im PC bleiben wird und eigentlich möchte ich sie inzwischen los werden.
Weil die fehlende Leistung, trotz "nur" FullHD (jaja, ich bin Dinosaurier diesbezüglich), in einigen Spielen, mich inzwischen auch stört.
Leider nur bleibt ja fast nur, ohne Erwägung einer Konsole, in den sauren Apfel zu beißen und für ein relativ spürbares Plus bei der Leistung und moderat mehr VRAM um die 1000 Euro auf den Tisch zu packen für entweder RTX4070Ti, oder Radeon 7900XT, wenn man auch sein 850W Netzteil nicht gleich am besten noch mit austauschen möchte und beim Preis der Karte völlig "schmerzbefreit" ist.
Absurd, mehr fällt mir dazu ehrlich nicht mehr ein...
Oder überlassen wir das jetzt Intel?
Intel selbst hatte sich dazu ja schon geäußert, die eigene Marktnische im Bereich von 180-250W Karten zu sehen und bei Karten die P/L-technisch preislich attraktiv sein sollen und wenn dann allem vorran die Treiber besser wären / würden, könnte Intel damit durchaus punkten, weil es den Nerv vieler Spieler / Käufer aktuell genau treffen würde.
Ich habe nach einer gewissen (und mehrfach begonnenen) Einspielzeit das etwas unterbewerte Mad Max für mich entdeckt, das ich hin und wieder spiele.
Die Story ist etwas aprupt zuende, als sie gefühlt gerade so richtig in Fahrt kommt, aber in Punkto genereller Stimmung im Spiel und Grafikstil und auch dem Gameplay, ist es eine wirklich gute spielerische Adaption der Filme geworden (gerade gegenüber der ersten drei, Fury Road fand ich persönlich auch ehr mäh, nicht so toll, aber glücklicherweise diente der Film dem Spiel auch weniger als direkte Vorlage für).
Besonders die Umsetzung der Autokämpfe hat mir dabei im Spiel sehr gut gefallen, lies dieses "Mad Max" Feeling gut rüberkommen und war, neben dem upgraden des eigenen Wagens (ein sogar mal recht gutes System allgemein, was nicht nur Upgrades kannte bis man irgendwann am Ende, wie sonst üblich, einfach das Beste hatte, sondern mehrere Optionen mit validen Vor- und Nachteilen bot), recht spaßig.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und allgemein kann man ja leider nicht oft / immer von Spielen sagen, die zu und in ähnlichen Zeiträumen wie (neue) Filme, zu einem Frenchise, rauskommen, dass sie auch als Spiel gut sind, oder auch nur so halb etwas taugen, aber Mad Max ist dahingehend definitiv einer der besseren Titel, die "trotz Filmvorlage / Lizenz" unerhaltsam und ordentlich umgesetzt sind und mich dann entsprechend auch rund 60h gut unterhalten konnte.
Entsprechend würde ich gerne auch einen Teil 2 zu sehen wollen, von Avalanche Studios.
Aber scheinbar steht der (leider) nicht (auf absehbare Zeit) auf dem Program.
Und wenn ich ein wenig mehr geistige Herausforderung möchte, spiele ich eins der Paradox-Strategiespiele, darunter Stellaris, Crusader Kings 3 oder aktuell bevorzugt Victoria 3.
Bei Victoria 3 sehe ich eine gute Basis, aber noch viele Baustellen und notwendige Pflege, dann könnte es auch ein richtig guter Nachfolger zu Victoria 2 werden.
Aktuell ist der Release, meiner persönlichen Meinung nach, gerade im Vergleich zu Crusader Kings 3, doch mehr durchwachsen und weniger "rund" gewesen.
Bei Stellaris bin ich momentan, nach Patch 3.6 und der überarbeiteten Raumkampfbalance, völlig zwigespalten, ob ich die Änderungen mögen, oder fast schon hassen soll und dort lieber den Zustand vor Patch 3.6 zurück hätte.
Aber zumindest die neu dazugekommen Galaxietypen sind fein (das Wagenrad mag ich sehr) und ich mag das sie die Aufstiegspfade (Biologisch, Roboter, Psi und nun neu Cyborg) jetzt von den Ascension Perks (teilweise), in die Traditionsbäume, verlegt haben.
Das gibt endlich etwas mehr Raum andere Ascension Perks zu picken und nicht so sehr immer das selbe zu nehmen, weil 2 von 8 Perks bereits durch den Aufstieg belegt sind, welcher im Grunde ja immer gewählt wird.
Etwas entäuscht bin ich aber das es wohl bei "Imperator: Rome" nach 2021 angekündigten Einstellung, mit vorbehalt, 2022 und somit wohl auch künftig, nicht mehr weitergehen wird.
Dabei war das Spiel nach Patch 2.0 grundsätzlich endlich wirklich an dem Punkt angekommen wo es vom Zustand zufriedenstellend wurde und man sich über weiteren Content gefreut hätte.
So ist, abseits des lateinischen und helenistischen Raums, leider wenig Motivation, welcher, zumindest bis Einstellung 2021, noch einige DLC-Pflege erfahren hat.
Im keltischen, germanischen, spanischen, persischen und indischen Raum aber merkt man halt sehr stark, das es da an gezielten Content zu fehlt und sich das Gameplay daher noch ehr recht "rudimentär" anfühlt.
Wo also sind die Grafikkarten für die Masse?
...
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe die Schnauze gestrichen voll von preistreiberischen Eskapaden.
Auch was die Spiele angeht: nett, gut, aber nichts überragendes dabei.
Zudem ist im Kapitalismus nunmal Gewinnabsicht die Triebfeder für Fortschritt.
Ich kaufe unfertige Spiele einfach nicht und kann warten.
Doch einen Moment... eins doch: "Return to Monkey Island".
Aber das habe ich bisher nur angespielt und bin dann bei "Titan Quest" hängen geblieben und zocke schon einen DLC dafür. 2 andere warten noch mit ihren Abenteuern auf mich. Auf große Triple A Spiele habe ich im Moment nicht so viel Lust. Die sind mir zu aufgeblasen.
Aber mal gucken wie es nächstes Jahr aussieht. Dann rüste ich meine Grafikkarte auf und es kommen Spiele wie "Diablo 4", "Dragon Age 4" und "Max Payne Remake" raus. Natürlich auch noch jede Menge andere aber die hier interessieren mich im Moment am meisten.
Ich wünsche der Community schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!