Warface Clutch wird eingestellt: Server-Ende für 2026 bestätigt
Ein weiterer Online-Shooter erreicht das Ende seines Lebenszyklus. Die Betreiber von Warface Clutch haben angekündigt, den Betrieb schrittweise einzustellen. Erste Maßnahmen sind bereits gestartet.
Der Online-Shooter Warface Clutch von 2012 steht vor der endgültigen Abschaltung. Der Publisher My.Games hat angekündigt, den Sunset-Prozess für den Titel einzuleiten. Damit beginnt die schrittweise Einstellung der Online-Dienste, ohne die der Titel technisch nicht mehr funktioniert.
Schon am 26. Februar wurden sämliche In-Game-Käufe deaktiviert. Spieler können vorhandene Inhalte allerdings weiterhin nutzen, solange die Server noch aktiv sind. Die PC-Version soll bis 27. Mai online bleiben. Auf Konsolen ist die Abschaltung allerdings erst später geplant. Dort sollen die Server am 25. August endgültig abgeschaltet werden.
Nach der Stilllegung der Infrastruktur wird der Shooter vollständig unspielbar. Das Spiel setzt dauerhaft eine Verbindung zu den Servern voraus und verfügt über keinen Offline-Modus. Auch lokale Spielvarianten sind nicht vorgesehen. Sobald die Server abgeschaltet sind, lassen sich weder Multiplayer-Funktionen noch Inhalte aufrufen.
Parallel dazu soll der Titel aus digitalen Stores entfernt werden. Laut Betreiber könnte das Spiel zwar weiterhin in den Bibliotheken bestehender Nutzer erscheinen, ein Start sei nach der Abschaltung der Server jedoch nicht mehr möglich. Auch ein erneuter Download soll anschließend nicht mehr angeboten werden.
Als Begründung nennt das Unternehmen interne Entscheidungen zur strategischen Neuausrichtung. Ressourcen sollen künftig stärker auf andere Projekte und neue Entwicklungen konzentriert werden. Der Publisher erklärt, diese Entscheidung sei nach einer internen Bewertung der langfristigen Perspektiven des Projekts getroffen worden.
Abschiedsaktion und Rückerstattungen geplant
Vor der Abschaltung planen die Betreiber nach eigenen Angaben noch einige Abschiedsaktionen innerhalb des Spiels. Dazu könnten besondere In-Game-Geschenke oder zeitlich begrenzte Aktivitäten gehören, die sich an bestehende Spieler richten. Konkrete Details dazu sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.
Übrigens wurde auch die Frage nach Rückerstattungen vom Publisher aufgegriffen. Demnach könnten Spieler unter bestimmten Umständen Rückzahlungen erhalten. Ob ein Refund möglich ist, hängt jedoch von den Richtlinien der jeweiligen Plattform ab. Rückerstattungsanfragen müssen daher über die Supportsysteme der jeweiligen Stores gestellt werden, etwa über Steam, den Epic Games Store oder die Supportseiten der jeweiligen Konsolenplattformen.
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Quelle: My.Games
