Valve lässt aufhorchen: Steam knackt 100 Exabyte Downloads, täglich 274 Petabyte an Daten
Valve hat im Rahmen seines Jahresrückblicks neue Zahlen zu Steam veröffentlicht. 2025 sollen Downloads erstmals eine Marke im dreistelligen Exabyte-Bereich erreicht haben.
Valve hat im Rahmen seines Jahresrückblicks für Steam neue Zahlen zur Nutzung der Plattform veröffentlicht. Demnach soll Steam im Jahr 2025 rund 100 Exabyte an Daten an Nutzer ausgeliefert haben. In diese Zahlen fließen sowohl vollständige Spieleinstallationen als auch Updates und zusätzliche Inhalte ein. Zum Vergleich: Laut Valve lag das ausgelieferte Datenvolumen im Jahr 2024 noch bei etwa 80 Exabyte, womit die Plattform innerhalb eines Jahres deutlich gewachsen wäre.
Valve versucht im Bericht selbst, die Größenordnung anhand von Durchschnittswerten zu verdeutlichen. Steam-Nutzer sollen demnach täglich rund 274 Petabyte an Installationen und Updates herunterladen. Das entspräche etwa 11,42 Petabyte pro Stunde oder rund 190.000 Gigabyte pro Minute.
Parallel zu den steigenden Downloadmengen nennt Valve auch neue Zahlen zur Nutzung der Plattform. Vor etwa fünf Jahren noch habe Steam erstmals 25 Millionen gleichzeitig aktive Nutzer erreicht. Seitdem soll die Plattform im Schnitt um etwa 3,4 Millionen zusätzliche gleichzeitige Nutzer pro Jahr gewachsen sein. Inzwischen nutzen demnach knapp 42 Millionen gleichzeitig aktive Nutzer die Plattform.
Neben technischen Kennzahlen geht Valve im Jahresrückblick auch auf die wirtschaftliche Seite der Plattform ein. Für das Jahr 2025 gibt Valve an, dass der durchschnittliche Umsatzanteil für nicht von Valve entwickelte Spiele bei etwa 76 Prozent gelegen habe. Einnahmen aus kostenlos verteilten Steam-Schlüsseln außerhalb der Plattform seien dabei nicht berücksichtigt.
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Quelle: Steam

Wenn die ihre Spiele so verpacken, damit ein mickriger Patch der eigentlich nur bissl Text behebt dann 15GB neu installieren muss - dafür kann Valve nix.
Downloads bei Steam sind extrem effizient. Die meisten EU-Server liefern weit über 2Gbit/s durchgehend und über 4,5Gbit/s zu unchristlichen Zeiten ohne große Releases (wo es also keinen Ansturm gibt).
Dies ist wesentlich flotter als die meisten Leistungen die man als Endkunde in DE überhaupt geschaltet bekommt.
Hier limitiert also nicht Steam, sondern die Internetleitung - entweder direkt beim Anbieter oder dahinter via peering.
Valve ist also stolz auf Day-1-Patches, bei denen man das ganze Spiel noch einmal runterladen muss, weil die sogenannte Release-Version komplett unbrauchbar war.