Start für 5 Euro: Neues Spiel vom Deus-Ex-Schöpfer benötigt noch einige Verbesserungen
Thick as Thieves startet für nur rund 5 Euro auf Steam mit ordentlichen Nutzerwertungen. Doch Technikprobleme und fehlende Einstellungen sorgen bereits für Kritik.
Wenn Namen wie Deus Ex oder Thief: Deadly Shadows fallen, werden nicht nur überall erneute Installationen angeschmissen, sondern es steigen auch automatisch die Erwartungen. Genau das dürfte Thick as Thieves die nötige Aufmerksamkeit verschafft haben.
Denn hinter dem Projekt stehen Branchenveteranen wie Warren Spector, der maßgeblich an klassischen Stealth- und Immersive-Sim-Spielen wie Deus Ex oder eben Thief beteiligt war. Seit dem 20. Mai ist sein neues Spiel jedenfalls auf Steam verfügbar, und das für überraschend niedrige 5 Euro.
Viel Stealth für wenig Geld - aber nicht ohne Haken
Das Konzept hinter Thick as Thieves ist bewusst kompakt gehalten: Spieler infiltrieren allein oder im Koop-Modus zwei größere Schauplätze in der fiktiven schottischen Stadt Kilcairn, erledigen Aufträge, nutzen Gadgets und passen ihren Spielstil an. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade verändern Wachen, Sicherheitsmaßnahmen und Missionsabläufe. Den Entwicklern ist insbesondere der Wiederspielwert eine Herzensangelegenheit.
Mit derzeit 71 Prozent positiven Bewertungen ("größtenteils positiv") scheint das Grundprinzip bei der Spielerschaft anzukommen. Viele Nutzer loben Atmosphäre, Stealth-Ansätze und den günstigen Preis. Gleichzeitig häufen sich Hinweise auf Optimierungsprobleme. Ein Beispiel: Ein Steam-Nutzer berichtet von maximaler GPU-Auslastung auf einer RTX 4090 - unabhängig von den Grafikeinstellungen - und kritisiert die geringe Zahl an Anpassungsmöglichkeiten. Nach rund einer Stunde Spielzeit kündigte er gleich die Rückgabe an.
Dazu kommt der begrenzte Umfang von Thick as Thieves. Zwei Karten, 16 Missionen und eine Kampagne von ungefähr vier Stunden wirken auf den ersten Blick sehr überschaubar - auch wenn variable Missionsparameter den Wiederspielwert erhöhen sollen. Andererseits dürfte genau deshalb der ungewöhnlich niedrige Einstiegspreis gewählt worden sein, der bei dem Gebotenen durchaus als absolut fair durchgeht. Ob aber aus Thick as Thieves langfristig ein Geheimtipp für Stealth-Fans wird, hängt jetzt davon ab, wie schnell Otherside Entertainment die technischen Probleme adressiert und neue Inhalte präsentiert.
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Quelle: Otherside Entertainment auf Steam





In den Credits steht wieder Terri SHODAN Brosius drin.
Und ich bin so unterimmsimt, ich würde SHODAN für 3000 Euro ihre Socken abkaufen.
TL;DR: F*CK YOU BETHESDA.
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