Raspberry Pi als Retro-Spielkonsole: Lakka 5.0 mit RetroArch verwandelt Einplatinencomputer im Handumdrehen
Die finnische Linux-Distribution Lakka 5.0 auf Basis des freien Mediencenters LibreELEC verwandelt einen Mini-PC vom Schlage eines Raspberry Pi sowie Desktop-PCs mit der Hilfe von RetroArch in eine echte Retro-Spielkonsole.
Die finnische Linux-Distribution Lakka 5.0 auf Basis des freien Mediencenters LibreELEC verwandelt einen Einplatinencomputer vom Schlage eines Raspberry Pi sowie Desktop-PCs mit der Hilfe von RetroArch in nur wenigen Schritten in eine echte Retro-Spielkonsole für Plattformen von Atari und Nintendo bis hin zur Playstation. In Gänze stehen mehrere Dozent Spielkonsolen sowie Heimcomputer zur Emulation bereit, die mit nur wenigen Klicks eingerichtet und einsatzbereit sind.
Fest für Retro-Gamer und Konsolen-Liebhaber
LibreELEC, eine Abspaltung der auf Kodi basierenden Linux-Distribution OpenELEC, sowie das offene und plattformübergreifende Gaming-Front-End für Emulatoren, Game-Engines und Videospiele RetroArch in der aktuellsten Version 1.18 vom 21. März 2024 bilden das Fundament von Lakka 5.0. Dabei handelt es sich um die neue Version des kleinen, aber umfangreichen Linux-Leichtgewichtes unter den Retro-Gaming-Distributionen. Emuliert werden können zahlreiche Systeme, Spielkonsolen und Heimcomputer, darunter auch echte Exoten, wie der nur eingeschränkt erfolgreiche Phillips CD-i oder der NeoGeo Pocket.
Auswahl verfügbarer Systeme:*
- 3DO
- Atari 2600
- Atari 5200
- Atari 7800
- Atari Lynx
- Atari Januar
- Commodore 64
- Commodore 128
- Sega Dreamcast
- Sega Master System
- Sega Master System 2
- Sega Mega Drive II
- Sega Maga Drive
- Sega Mega-CD
- Sega Saturn
- Nintendo GameCube
- Nintendo 3DS
- Nintendo DS
- Nintedo Wii
- Sony Playstation 2
- Sony Playstation
- Sony PSP
- SNES
- NES
*) weitere Systeme als Core verfügbar.
Klassiker mit mehr Komfort spielen
Die zahlreichen Retro-Spieleklassiker, für die der Nutzer selbstverständlich freie oder offiziell erworbene ISO-Dateien besitzen muss, werden über Lakka 5.0 sowie die mächtige libretro-API mit vielen Komfort-Features aufgewertet.
- Das Featureset umfasst unter anderem deutlich verbesserte Shader, eine Zurückspulen-Option für den aktuellen Spielstand sowie die Möglichkeit, jederzeit speichern zu können.
- Die Distribution unterstützt von Haus aus Controller vom Typ Xbox 360 sowie DualShock 3 und DualShock 4.
- Upscaling, erweiterte Kantenglättung und zusätzliche Auflösungen für viele Klassiker und Spielkonsolen.
Die Installation auf einem Raspberry Pi oder einem Desktop-PC geht leicht von der Hand, wie die offizielle Installationsanleitung demonstriert.
Mit Lakke 5.0 kommen weitere maßgeschneiderte Systemabbilder ("Images") für den Raspberry Pi 5 und den Raspberry Pi Zero 2 hinzu, welche ab sofort über die offizielle Downloadseite für Windows und für Linux heruntergeladen werden können.
Linux 6.1 und Mesa 24.0 als Basis
Die Basis für Lakka 5.0 stellen der freie Betriebssystem-Kernel Linux 6.1 sowie der freie Grafikstack Mesa 24.0.4 dar, welche dafür sorgen, dass auch moderne Hardware unterstützt werden. Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes auf der Entwicklerplattform GitHub sowie die offizielle Website der Linux-Distribution.
Hinweis: Der Autor weist darauf hin, dass es in Deutschland nicht erlaubt ist, einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen. Es ist nur dann legal, eine ISO-Datei zu nutzen, wenn diese vom Hersteller selbst herausgegeben wurde oder aber das entsprechende Spiel in der Zwischenzeit als Open Source oder FOSS gilt. Das Betriebssystem Lakka 5.0 selbst verwendet keine originale oder manipulierte Firmware der zu emulierenden Systeme, sondern bildet diese ausschließlich nach.
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Quellen: Lakka



Da habe ich nämlich iwi keine Lust mehr drauf!
Ich hatte bereits ein RasPi unter anderen als Retro-PC mit alten und kleinen Games bestückt, was mittlerweile aber ganz schön angestaubt ist und auch nur bedingt funktionierte!
Eine neue Speicherkarte ist schnell ausgetauscht, um das mal zu checken.
Um das ganze aber zu vervollständigen fehlt mir noch der Amiga 500 mit seinen coolen Games.
Ist dafür irgendwas geplant?
LG
Sven
Ich habe ihn in der Liste entsprechend ergänzt und hier sind alle unterstützten Systeme:
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Da empfehle ich lieber Recalbox ist wesentlich einfacher zu bedienen und übersichtlicher, man muss auch nicht jedesmal nen Core laden. Zumal auch über 100 Retro Systeme dabei sind und in der neuesten Version kann man auch online miteinander zocken.
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