The Witcher 4 und Cyberpunk 2: Begangene Dokumentationsfehler sollen sich nicht wiederholen
Die Entwicklung von Cyberpunk 2077 litt unter immensen Fehlern, die CD Projekt Red kürzlich aufschlüsselte. Dabei versicherte das Studio, diese bei The Witcher 4 und Cyberpunk 2 nicht wiederholen zu wollen.
Wer sich an die Anfangsphase von Cyberpunk 2077 zurückerinnert, wird das immense Chaos vor Augen haben, welches damals bei dem Spiel von CD Projekt Red herrschte. Auf der Digital Dragons Conference, welche kürzlich in Krakau abgehalten worden ist, sprachen Jarosław Ruciński und Adrian Fulneczek, ihrerseits Lead und Senior Technical Writer bei CD Projekt Red, über die damalige Problematik. Ein schwerwiegendes Problem ist demnach die Dokumentation während des Entwicklungsprozesses gewesen, welche CD Projekt Red nun aber für The Witcher 4 und Cyberpunk 2 in den Griff bekommen haben will.
Wer nicht dokumentiert, der verliert
Die laienhafte Dokumentation soll bereits bei The Witcher und The Witcher 2 ihren Lauf genommen haben. Damals hätte niemand im Unternehmen "20 Jahre vorausgedacht", was darin resultiert habe, dass das Studio aktuell kaum noch auf Dokumentation aus dieser Zeit zurückgreifen kann. Das soll bei der Entwicklung des Remakes von The Witcher Schwierigkeiten bereitet haben, wie Jarosław Ruciński erklärte: "Wir hatten die Aufgabe, das klassische Spiel für ein modernes Publikum neu zu erschaffen, nur um festzustellen, dass uns kaum technisches Wissen aus dieser Zeit erhalten geblieben war". Glücklicherweise konnte das Partnerstudio Fool's Theory, bestehend aus CDPR-Entwicklern, das nötige Wissen bereitstellen, heißt es weiter.
Bei Cyberpunk 2077 wollte man bei CD Projekt Red dann andere Wege gehen und schaffte sich das Dokumentationstool Confluence an. Adrian Fulneczek beschrieb Cyberpunk 2077 als einen "Neuanfang" und ein "riesiges Unterfangen", welches man mithilfe von Confluence gut dokumentieren wollte. Doch es verlief nicht nach Plan, denn die Entwickler sollen mehr als 8.000 unübersichtliche Dokumentationsseiten erstellt und die Pflege dieser bei wachsender Projektgröße immer mehr vernachlässigt haben.
Beim Phantom-Liberty-DLC sollen die Entwickler die Dokumente dann aus Übersichtsgründen in eine Cloud von Confluence ausgelagert haben. Die Folge: Cloud und Server waren getrennt und das Chaos damit perfekt. "Wenn möglich, sollte man die Dokumente nicht auf verschiedene Plattformen oder Tools verteilen. Die Verknüpfung muss klar und deutlich sein", gab Adrian Fulneczek zu verstehen und merkte an, dass fragmentierte Dokumentation auch zu Burnout unter den Mitarbeitern führen könne.
Aus Fehlern für künftige Projekte gelernt
Bei The Witcher 4 und Cyberpunk 2 fahre man bei CD Projekt Red zweigleisig: Einerseits sollen Dokumente unternehmensweit, also auch über Landesgrenzen hinweg, geteilt werden, und andererseits soll die Dokumentation als letzter Baustein unerlässlich sein, sobald ein Team einen Entwicklungsschritt durchlaufen möchte. "Die Zukunft sieht für uns wirklich vielversprechend aus", sagte Adrian Fulneczek über The Witcher 4 und Cyberpunk 2. "Wir haben unsere Lektion gelernt."
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Quelle: CD Projekt Red via Gamesradar

Also nicht wirklich.
Die Treffen ja nur darüber, dass sie jetzt "dokumentieren".
Das Problem gerade bei cyberpunk war ja, dass cd Projekt Red die Berichte der Käufer über Bugs und Probleme nicht nur ignoriert hat, sondern immer gesagt haben, dass es keine Probleme gebe.
Nix gelernt
Bei Cyberpunk 2077 wollte man bei CD Projekt Red dann andere Wege gehen und schaffte sich das Dokumentationstool Confluence an. Adrian Fulneczek beschrieb Cyberpunk 2077 als einen "Neuanfang" und ein "riesiges Unterfangen", welches man mithilfe von Confluence gut dokumentieren wollte. Doch es verlief nicht nach Plan, denn die Entwickler sollen mehr als 8.000 unübersichtliche Dokumentationsseiten erstellt und die Pflege dieser bei wachsender Projektgröße immer mehr vernachlässigt haben.
Wir sind zum Glück schon vor Jahren dazu übergegangen, technische Dokumentation mit dem Code im selben Repository abzulegen. So hält man die Doku bei Code-Änderungen automatisch aktuell. Und wenn man es doch vergisst, erinnert einen spätestens die Review-KI daran, noch bevor der Commit akzeptiert wird.
Confluence hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Gerade für Konzeption, Investigation, Meeting Notes, etc. ist das sehr nützlich. Aber sobald man zu langfristigen Entscheidungen und Lösungen kommt, sollte man sie da dokumentieren, wo sie umgesetzt werden, denn sonst findet man sie irgendwann nicht mehr wieder.