The Witcher 4 und Cyberpunk 2: CD Projekt Red könnte mit dem Einsatz von KI Fans verärgern
Im Jahresbericht für 2025 berichtet CD Projekt über die Fortschritte mit KI-Tools, die für künftige Projekte wie The Witcher 4 und Cyberpunk 2 eingesetzt werden. Angesichts der aufgeheizten KI-Debatte könnte das für Unruhe bei Fans sorgen.
Künstliche Intelligenz wird von Teilen der Videospielbegeisterten als ernsthafte Gefahr für die traditionelle Spielentwicklung angesehen. Generative KI könnte etwa die Kreativität im Schaffensprozess beerdigen oder in Zukunft gar Spiele komplett allein entwickeln, befürchten Kritiker.
Nvidias Ankündigung von DLSS 5, welches Spielegrafik via KI "aufpoliert", war zudem nur ein weiterer Brandbeschleuniger für diese Befürchtungen, auch wenn CEO Jensen Huang bereits erklärte, dass die kreative Kontrolle beim Künstler verbleibe. Im Jahresbericht 2025 des Management-Boards von CD Projekt Red erklärte kürzlich auch das bekannte Studio aus Polen, mit KI-Tools die Entwicklung künftiger Projekte, wozu The Witcher 4 und Cyberpunk 2 zählen, "unterstützen" zu wollen.
Generative KI für NPC-Gruppen - bleibt es dabei?
CD Projekt erklärt im Jahresbericht konkret, dass sie im Jahr 2025 Möglichkeiten ausgelotet haben, entweder bestehende KI-Werkzeuge zu ihrem Vorteil auszunutzen oder gar eigene KI-Werkzeuge für diesen Zweck zu entwickeln. Besonders im Blick stünde dafür die Automatisierung von Prototyping, Tests und der Generierung realistischer Gruppen von Nicht-Spieler-Charakteren (NPCs).
Gerade, was den letzteren Bereich angeht, kann künstliche Intelligenz ein hilfreiches Tool sein, da die Modellierung großer NPC-Massen in Open-World-Spielen wie The Witcher oder Cyberpunk 2077 einen größeren Entwickleraufwand bedeuten würde. Generative KI könnte hier Abhilfe schaffen und viel Entwicklungszeit einsparen, wenn das Ergebnis tatsächlich der Generierung realistischer Gruppen entspräche. Bei diesem speziellen Fall ließen Fans wohl noch eher mit sich reden, was die Anwendung von KI als Hilfsmittel bei der Spielentwicklung anging, solange der Großteil eines Spiels weiterhin von Menschenhand gefertigt würde.
CD Projekt Red erklärte außerdem in diesem Rahmen, wie weit sie im Bereich der Erschließung von KI vorangeschritten sind: "Einige der laufenden Initiativen sind in die Testphase und die vorläufige Nutzung übergegangen. Parallel dazu führte das Team eine Überprüfung und Bündelung der Forschungsprojekte durch, was zu neuen Initiativen führte, die sich auf die vielversprechendsten Arbeitsrichtungen konzentrieren. Das KI-Team verfolgt derzeit etwa ein Dutzend Forschungsprojekte."
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Quelle: CD Projekt Red

Möglich wäre viel. Viel schönes. Schon heute. Ob das mit KI besser wird? Keine Ahnung. Ich glaube schon, dass KI gerade bei NPC-Routinen durchaus hilfreich sein kann. Wie ich bereits mehrfach sagte. Inwieweit das aber sinnvoll ist oder gut umgesetzt sein würde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wovon du jetzt aber redest, hat mit Content in dem Sinne nichts zu tun, sondern mit Routinen. Tagesabläufe der NPCs, Reaktionen auf die Handlungen des Spielers, Wild Life-Simulationen usw. Und das ist auch nicht "ohne Ende" nötig. Und ob NPCs mit Äpfeln oder Birnen von ihrem Einkaufsbummel zurück kommen, spielt eigentlich keine Rolle. Solche Details mögen nett sein, sind aber nicht spielrelevant.
das kann manauch überall beobachten, der schmied in einem mittelalter dorf ist 24/7 dabei ein schwert oder sonstiges zu hämmern. er schläft nicht, er isst nicht, er macht keine pausen. wenn die devs mal ein guten tag hatten bewegt er sich abends zum haus und morgens zur schmiede, das war es aber schon. er tut nichts was ein schmied eigentlich tun würde. dadurch wirkt es vielleicht für ein paar sekunden oder minuten echt, aber wenn man nicht weiter geht und beobachtet merkt man sofort das es eine tote welt ist und genau das ist das riesen problem was spiele haben. wie gesqagt, es geht nicht um grösse sondern um die kleinen sachen.
/(/EDIT und ja, hundert euro sind richtig krass wenig wenn man möchte das all diese dinge per hand gemacht werden, dann braucht man ein vielfach grösseres team und man braucht auch ein vielfaches an zeit. wenn du dir die kosten der entwicklung ansieht sollte klar sein das man nicht mit 100 euro auskommt wenn man das extrem aufbläht. so schwer ist das nciht zu verstehen.
Wovon du jetzt aber redest, hat mit Content in dem Sinne nichts zu tun, sondern mit Routinen. Tagesabläufe der NPCs, Reaktionen auf die Handlungen des Spielers, Wild Life-Simulationen usw. Und das ist auch nicht "ohne Ende" nötig. Und ob NPCs mit Äpfeln oder Birnen von ihrem Einkaufsbummel zurück kommen, spielt eigentlich keine Rolle. Solche Details mögen nett sein, sind aber nicht spielrelevant.
Übrigens ist das alles bereits ohne KI möglich. Ist ja nicht so, dass es keine Spiele gibt, in denen NPCs ihren Tagesabläufen nachgehen.
Wobei KI helfen könnte, wären NPC-Dialoge und deutlich nachvollziehbarere und diversere Reaktionen auf die Handlungen des Spielers. Bei Dialogen? Bei einem sehr storylastigen Spiel nicht, nein. Bei einem Sandbox-Spiel? Von mir aus.
Ich bin auch sehr selektiv bei Games, und dennoch sind darunter ein paar Fehlkäufe, aus denen ich gelernt habe. Letztes Beispiel für mich war Mafia, das letzte Game. Visuell einfach grottig für die Anforderungen, meiner Meinung nach. Wenn ein Game nicht mindestens anständiges RTGI hat, kaufe ich es einfach nicht mehr, sorry.
Darum freue ich mich auch auf 007 und Directive 8020, weil die beide Pathtracing haben, und auf Resident Evil Requiem – und ich habe noch nie zuvor ein Resident Evil Game gezockt und normalerweise kein Interesse daran gehabt - hätte es kein Pathtracing unterstützt, das will also was heißen.
Ich mag technische Innovationen und moderne Mittel in Games. Und visuell muss ich mich in ein Game eintauchen können, und da macht Pathtracing einen massiven Unterschied. Wer sagt, er sieht das nicht, belügt sich selbst und hat nie selbst mal den Unterschied im Game gesehen und was das für ein Feeling ist.