Nvidia Avatar Cloud Engine: Die Zukunft "lebensechter" NPCs im Video gezeigt
Nvidias Avatar Cloud Engine soll KI-gesteuerte Figuren sowie "digitale Menschen" realistisch machen und nun können Entwickler sie noch einfacher einsetzen.
Erst vor wenigen Wochen hatte die im vergangenen Jahr vorgestellte Avatar Cloud Engine (ACE) von Nvidia eine Reihe neuer Animations- sowie Sprachfunktionen erhalten, die NPCs in Spielen deutlich mehr Leben und Natürlichkeit einhauchen sollen. Zur kürzlich gestarteten Technikmesse CES 2024 in Las Vegas hat Nvidia nun die Verfügbarkeit neuer ACE-Microservices verkündet, die Entwicklern von Spielen, Tools und Middleware die Implementierung leichter machen sollen.
Mit Audio2Face (A2F) für Gesichtsanimationen aus Audioquellen und Riva Automatic Speech Recognition (ASR) für die Erstellung anpassbarer mehrsprachiger Sprach- und Übersetzungsanwendungen sollen sich generative KI-Modelle so einfacher als bisher in digitale Avatare von Spielen und Anwendungen integrieren lassen. Zu den Herstellern, die ACE bereits nutzen, gehören laut Pressemitteilung Unternehmen wie Convai, Inworld, miHoYo, Ourpalm oder UneeQ, aber auch Spielegrößen wie NetEase Games, Tencent Games und Ubisoft.
"Generative AI-Technologien verändern praktisch alles, was wir tun, und das gilt auch für die Entwicklung von Spielen und das Gameplay", so Keita Iida, Vice President of Developer Relations bei Nvidia. "NVIDIA ACE eröffnet Spieleentwicklern neue Möglichkeiten, indem es ihre Welten mit realistischen digitalen Charakteren bevölkert und gleichzeitig den Bedarf an vorformulierten Dialogen beseitigt, was zu einer größeren Interaktion im Spiel führt." Auch bei Tencent spricht man von einem "Meilenstein für AI in Spielen".
Nvidias Avatar Cloud Engine in Aktion
Zur Veranschaulichung, wie interaktiv sich die KI-gesteuerten Figuren im Vergleich zu bisher vorgefertigten NPCs verhalten, wurde auch ein neues Video veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Convai wurde Nvidias bereits bekannte Kairos-Demo mit einer Reihe neuer Funktionen und der Einbeziehung von ACE-Microservices erweitert, darunter Riva ASR und A2F.
Convais neues Framework erlaubt es den NPCs demnach, sich untereinander zu unterhalten, und gibt ihnen die Möglichkeit, Objekte zu erkennen, um sie aufzusammeln und an die gewünschten Orte zu bringen. Darüber hinaus erhalten NPCs die Fähigkeit, Spieler zu Zielen zu führen und Welten zu durchqueren. Die neuen Features sollen Entwickler ab sofort individuell in ihre Entwicklungspipelines einbinden können.

Mit AI soll es dann einen ganzen Pool aus Phrasen und Möglichkeiten geben (was aber eigentlich auch zu vordefinieret zählen dürfte) und das wird dann entsprechend der Interaktionen des Spielers genutzt werden können.
Ich vermute eine Stufenweise Anhebung dieser Möglichkeiten, bis irgendwann AI so weit fortgeschritten ist und leistungsfähig, dass man nichts mehr definieren muss. AI sucht sich dann anhand der Infos weltweit die passende Antwort/Interaktion.
Nur meine Wahrnehmung dazu