Epic Games mit neuer App: Reality Scan verwandelt Smartphone-Fotos in 3D-Modelle
Epic Games hat eine neue App namens Reality Scan angekündigt, die Smartphone-Fotos nutzt, um daraus automatisch 3D-Modelle zu erstellen. Das passt zu den bisherigen Übernahmen und Bestrebungen des Unternehmens, funktioniert aber offenbar noch nicht sonderlich gut.
Das insbesondere durch die Unreal Engine, Fortnite und den Epic Games Store bekannte Unternehmen Epic Games hat eine Smartphone-App angekündigt, durch die Nutzer eigene 3D-Modelle scannen können sollen. Das neue Tool namens Reality Scan steht aktuell über Apples Beta-App-Programm zur Verfügung und wird später im Jahr auch auf Android-Geräte kommen.
3D-Scans für alle
Laut Epic Games soll es durch Reality Scan leicht möglich sein, mit dem Smartphone einige Fotos zu machen und diese anschließend in ein 3D-Modell umzuwandeln. Die grundlegende Technik dahinter ist dabei nichts neu: Derartige Foto-Scans werden in Filmen und Spielen schon seit langem verwendet. Epic Games selbst hat einen großen Anbieter entsprechender Scans, Quixel, schon 2019 übernommen.
Zusätzliche Hilfe kam vom vergangenen März übernommenen Unternehmen Capturing Reality, das sich auf entsprechende 3D-Bild-Rekonstruktionen spezialisiert hat. Epic Games nutzt für die App also diverse Synergieeffekte aus, zumal das Unternehmen mit Sketchfab seit 2021 auch eine weitere große Darstellungs- und Handelsplattform für 3D-Inhalte besitzt.
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Der Plan für die Zukunft dürfte es sein, mit Reality Scan die Einstiegshürde zur Anfertigung von 3D-Scans deutlich abzusenken und damit mehr Inhalte für die eigenen Stores und die Unreal Engine anbieten zu können. Laut ersten Tests von The Verge liegt dabei aber noch einiges an Arbeit vor dem Unternehmen, denn ganz so gut wie in Epics Werbevideo funktionieren der Scan-Prozess (noch) nicht. So waren die erzeugten Modelle lückenhaft und auch nicht sonderlich hochauflösend.
Vermutlich dürfte Reality Scan derzeit schlicht an denselben Problemen wie andere aktuelle 3D-Scan-Tools leiden, bei denen beispielsweise eine unzureichende Beleuchtung zu Problemen führen kann. Im professionellen Segment gibt es hier Ansätze, wie etwa die Verwendung bekannter Kamerapositionen oder weitergehender Distanzmessungen, um die Form des Objekts besser von der Farbgebung trennen zu können und damit ein besseres Modell zu erhalten. Inwiefern es Epic Games in Zukunft gelingen wird, mit Reality Scan an solch aufwändige 3D-Scans heranzukommen, bleibt abzuwarten.
Quelle: Epic Games via The Verge

Sehe ich etwa einen neue Art von Währung auf uns zukommen bzw. andere Möglichkeiten wie das sammeln seltener gescannter Objekte was zum lukrativen Geschäft führen könnte... wer weiß.
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Aber von allen Anderen ist es "OK" oder was? Ob dich die Chinesen abhören oder die Amis, wo ist der Unterschied?!