EVGA Nu Audio: Erste Soundkarte mit Fokus auf Headsets
EVGA hat seine erste Soundkarte vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem britischen Hersteller Audio Note entstanden ist. Die Nu Audio hebt sich nicht mit besonderen Features ab, die kein anderer bietet. Dafür scheint es sich um eine grundsolide Soundkarte mit hochwertigen Komponenten zu handeln. Der Fokus liegt derweil auf Headsets beziehungsweise Kopfhörern mit separatem Mikrofon.
EVGA kennt man vor allem für seine Grafikkarten und Intel-Mainboards. Mit der Nu Audio möchte der Hersteller nun in den Markt für Soundkarten einsteigen, unternimmt diesen Schritt jedoch nicht alleine. Das Modell wurde vom britischen Partner Audio Note entworfen, der mit der Kooperation an der größeren Reichweite interessiert sein dürfte. Auffällig ist, dass EVGA nicht mit besonderen Features wirbt, um sich von anderen Herstellern abzuheben. Auch im Bereich Gaming werden keine außergewöhnlichen Funktionen genannt.
Erste EVGA-Soundkarte auf der CES 2019
Stattdessen listet EVGA auf der Produktseite akribisch sämtliche Komponenten der Nu Audio auf, die sich durchaus sehen lassen können. Wir würden die Ausstattung als grundsolide bezeichnen. Auffällig ist zum Beispiel der breite Einsatz von Nichicon-Kondensatoren. Der Fokus liegt auf der Nutzung von Headsets beziehungsweise Kopfhörern mit separatem Mikrofon. Zwei Ausgänge sind als 3,5 und 6,3 mm große Klinken vorhanden. Als Kopfhörerverstärker hinter der 6,3-mm-Klinke ist ein gesockelter Op-Amp des Typs ADI OP275 mit an Bord, der sich auf Wunsch auswechseln lässt. Hinter dem Line-In steckt ein AKM AK5572, hinter dem Mic-In ein Cirrus Logic CS5346.
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Für Lautsprecher sind Line-Out-Ausgänge mit wechselbarem ADI-AD8056-Op-Amp und ein optischer S/PDIF-Anschluss vorhanden. Letzterer unterstützt 5.1-Systeme, zusätzliche Klinken für den Anschluss größerer Systeme fehlen allerdings. Als DAC kommt indes ein AKM AK4493 zum Einsatz. Die Stromversorgung erfolgt über einen SATA-Anschluss. RGB-LEDs hinter dem EVGA-Logo und der Produktbezeichnung an der Oberkante dürfen im Jahre 2019 natürlich nicht fehlen. Per RGB-Header lassen sich die Dioden ansteuern. Die Markteinführung soll am 16. Januar stattfinden. Einen Preis nennt EVGA noch nicht.

hier gibts noch einige Bilder zu dem Produkt inklusive Platine mit verbauten Komponenten.
Lifelike Audio Comes to CES 2019 By Way Of EVGA ~ PCFiend.com
wären da nicht die immer und immer schlimmer(weil keiner sich laut darüber muckiert da SO nicht getestet wird!) werdende board-layouting, miese filter, verknüpften stromversorgungen usw!
die grösste störquelle sitzt bei den onboard-lösungen auch oft neben dem chip:
CPU bzw ehr noch GPU.
dazu kommt noch die mieserablen abschirmungen.
unterm strich hört man, spätestens bei höherwertigem equipment am ausgang, die maus-bewegungen die grafikkarten-lastzustände und teils sogar die cpu-auslastung bzw andere componenten wie chipsätze.
leider wird meist aber nur gestestet wenn das system unbelastet ist und DANN und nur dann, hört sich das board toll an, aber wehe man startet ein spiel:
bröööh!; fiiiiep!; snarr!
genau deswegen bin ich wieder auf eine dedizierte soundkarte gegangen mit eigenem stromanschluß und nu ist fast ruhe.
demnächst teste ich noch digital-out mit DA-wandler weit weg vom PC, evtl. ist dann ja endlich ruhe, ich fürchte aber die boards sind heute so vermurkst, das das auch nix hilft.......
Das kleine Bisschen, was Soundkarten vielleicht noch etwas besser machen können, erkauft man sich meist richtig teuer.
Häufig macht ja auch eher das Soundequipment der User schlapp, bevor man den Unterschied zwischen gutem OnBoard-Sound und einer guten Soundkarte hört.