Razer Carcharias im Hands-On-Test: Ausstattung und Klang
Tragekomfort war Razer beim Carcharias besonders wichtig - dem neuen Stereo-Headset mit Klinkenstecker. Wir konnten uns bereits ein finales Muster des erst gestern auf der CES vorgestellten Spieler-Headsets sichern und prüfen neben dem Tragekomfort natürlich auch Klang und Mikrofon.
Ausstattung
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Razer Carcharias: Die gemütlichen Hörmuscheln umschließen auch große Ohren.
Noch im ersten Quartal soll das Razer-Headset für 80 Euro verfügbar sein. Ausstattung wie eine schützende Tasche für die Reise zur LAN-Party oder einen Adapter auf 6,3-Millimeter-Klinke sucht man allerdings vergeblich. Dafür verfügt das Carcharias über eine praktische Kabelfernbedienung: Auf der einen Seite schalten Sie per Schieberegler das Mikrofon stumm, auf der anderen dient ein Drehregler für die Lautstärkebestimmung. Unverständlich ist nur, warum die Fernbedienung so weit unten am Kabel angebracht ist - man erreicht sie kaum. Immerhin verfügt sie über einen Clip auf der Rückseite, mit der sie sich am T-Shirt befestigen lässt.
Klang
Im Tieftonbereich spielt das Carcharias feine Klänge und lässt in unseren Teststücken klare Details erkennen. Zudem drängt sich der Bass nicht in den Vordergrund, sondern lässt Raum für das übrige Klangspektrum. Dafür donnert er auch nicht so mächtig wie beispielsweise beim Stereo-Kameraden MMX2 von Beyerdynamic für rund 90 Euro. Auch das HS-900 von Creative für knapp 40 Euro rummst kräftiger, spielt tiefe Töne aber nicht ganz so detailliert. Alle Klänge im Hochtonbereich gibt das Carcharias natürlich und erfreulich quietschfrei wieder - selbst die höchsten Geigentöne unseres Teststücks aus dem Forrest-Gump-Soundtrack. Doch auch hier kann es nicht ganz mit dem MMX2 mithalten - hohe Klänge reichen nicht weit genug herauf.
Beim Probespielen mit Crysis ist der Unterschied zum Beyerdynamic-Headset dann geringer als bei der Musikwiedergabe: Bei Granatenexplosionen möchte man unwillkürlich den Kopf einziehen und auch abgefeuerte Raketen zischen gemein und verleihen dem Shooter so die nötige Atmosphäre.


sterreich
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Mfg Andy aus
ist es den Aufpreis zum Creative Headset wert??
wie ist der Soround Sound? kann man hören woher ein Gegner kommt?
Zur 1.News über das neue Razer-HS hab ich schon geschrieben, dass wenn kein 5.1 unterstützt wird, die Stereoqualität doch einigermaßen mit der vom Sennheizer mithalten sollte, um die 80€ zu rechtfertigen. Doch wurde ich da enttäuscht, da laut Test die Soundqualität lediglich "gut" ausfällt und hinzu noch ein Wegrutschen des HS bei schmalen Köpfen vorkommt - es ist nicht das 1. mal, dass ich enttäuscht wurde.
Mein erstes 5.1-HS war die Razer Zockershirts 5.1, die ich mir für 80€ gekauft hatte. Nach 2 Wochen war der Basslautsprecher kaputt und nach 2 Monaten ein linker Hauptlautsprecher. Solche Probleme traten allerdings auch bei anderen Anwendern auf.
Danach kaufte ich mir für 50€ das Sharkoon 5.1 und bemerkte damit erst wie schlecht die Soundqualität vom Razer war! Mit dem Sharkoon-HS habe ich nun im Zusammenspiel mit einer X-Fi Extreme Music, brilliante Klangqualität in allen Bereichen!
Razer sollte sich lieber auf ihre Mäuse konzentrieren, mit denen die schon genug Probleme haben.
das ich vor 2 jahren 60€ in das sennheiser pc150 gesteckt habe, musste ich nie bereuen. das teil läuft wie am ersten tag und es nicht gerade selten auf den boden geknallt. ^^
Und 80€ und mehr lohnen sich für Headsets, glaub mir. Wer einmal z.B. ein Sennheiser ausprobiert hat, will nie wieder zu der 20€ Quäke zurück.
Ich sag nur Stereo-Headset damit müsste sich die frage nach der Suroundqualität eledigt haben.