Praxis: Holen Sie alles aus Ihrer Creative-Soundkarte
Quelle: PC Games Hardware
Soundkarten-SLI (Bild: PCGH)
Onboard-Sound mauserte sich über die letzten Jahre vom belächelten Randprodukt für weniger anspruchsvolle PC-Nutzer zu einer brauchbaren Alternative zu den altehrwürdigen PCI-Soundkarten. Letztere bieten aber noch so manchen Vorteil - und ungenutztes Potenzial.
Alternative: Mod-Treiber
Nicht nur für Radeon- und Geforce-Grafikkarten gibt es inoffizielle Treiber, auch für Creative-Soundkarten existieren diverse Mods von Fans. Erwähnenswert sind die "Youp-Pax"-Kreationen sowie das sogenannte "Kx Project". Der Vorteil der Youp-Pax-Treiber ist der modifizierte Klang. Die Voreinstellungen bieten meist einen kräftigeren Bass sowie klarere Höhen. Die Kx-Treiber richten sich primär an die PC-Musiker. Der große Unterschied zu Youp-Pax & Co.: Der Treiber ist eine Eigenentwicklung, kein modifiziertes Creative-Gerüst. Es ist unter anderem möglich, Effekte selbst zu programmieren und auf dem DSP zu verwenden. Zudem bietet der Treiber verbesserten MIDI- und ASIO-Support. Die Nachteile: Vista-x86-Support ist noch nicht gegeben, aber geplant. EAX-Unterstützung unter Windows XP steht beim Kx ebenfalls noch auf der "To do"-Liste und 64-Bit-Support ist fraglich. Wir testen, ob Spieler dennoch einen Nutzen aus dem Kx-Projekt ziehen können.
Neue Steuerungssoftware für X-Fi-Karten
Im Internet findet ein Paket mit modifizierter Software für X-Fi-Soundkarten. Es funktioniert unter Windows XP und Vista, aber nicht mit Live- oder Audigy-Karten. Markenzeichen sind eine runderneuerte Präsentation, ein aktuelles THX-Panel sowie die Möglichkeit, jeden Satelliten-Speaker getrennt anzusteuern.
Fazit
Von modifizierten Treibern sollten Sie keine Geschwindigkeitszuwächse erwarten, jedoch anderen Klang und neue Features. Jeder, der mit dem Ton der Originaltreiber unzufrieden ist, sollte einen Blick wagen.
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