Split: Kickstarter-Kampagne für Ohrstöpsel mit Gebisssteuerung gestartet
Das Startup-Unternehmen Greenwingaudio versucht derzeit über eine Kickstarter-Kampagne 435.000 US-Dollar zu sammeln. Der Zweck: Ein kabelloser Ohrstöpsel-MP3-Player mit Gebisssteuerung.
Kabellose Ohrstöpsel sind bereits selten anzutreffen, die Idee des Start-Up-Unternehmens Greenwingaudio allerdings ist noch ungewöhnlicher. Derzeit versuchen die M.I.T. Post-Doktoranten genügend Geld für ihr Konzept eines kabellosen Ohrstöpsels zu sammeln. Der Clou hinter der Geschichte ist die Steuerung eines solchen. Anstatt auf einen externen Empfänger zusetzen und die Übertragung per Bluetooth zu gewährleisten, bauen diese den MP3-Player gleich mit in die Ohrstöpsel ein. Die Steuerung erfolgt dann über das Gebiss. In jedem Ohrstöpsel steckt ein eigener Chip. Beide Chips sollen synchron die abzuspielende Musik wiedergeben. Die Ohrstöpsel halten magnetisch zusammen. Der Wiedergabestart erfolgt, wenn beide Ohrstöpsel getrennt werden. Eine eingebaute Uhr soll die synchrone Wiedergabe gewährleisten. Ein zweifaches Klacken mit den Zähnen startet den nächsten Musiktitel.
Mangels Bedienelemente, müssen einige Einstellungen schon zu Hause vorgenommen werden. Dazu gehört die Lautstärkeeinstellung und Klangcharakteristik. Unterwegs bleibt dem Hörer nur die Möglichkeit mit Hilfe seiner Zähne die Lautstärke zu ändern. Zweimal Beißen ändert die Lautstärke in drei voreingestellte Stufen, leise, mittel und laut. Die Ohrstöpsel erfassen die Vibrationen des Zubeißens durch einen eingebauten Sensor. Ein leichter Biss genüge bereits. Wer gerne Kaugummi kaut, kann dies auch weiterhin tun. Der rechte Ohrstöpsel wird einen Mechanismus enthalten, der bei Antippen die Gebisssteuerung deaktiviert.
Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse werden die Ohrstecker über nicht viel Speicherplatz verfügen. Rund 24 Musikstücke sollen dennoch speicherbar sein. Der Akku selbst hält vier Stunden durch. Die mit dem Namen Split getauften Ohrstecker sollen für 155 US-Dollar verkauft werden. Derzeit werden auf Kickstarter 435.000 US-Dollar gesucht, um das Projekt zu realisieren. Rund 40.000 US-Dollar sind bereits nach wenigen Tagen zusammen gekommen.
Quelle: Greenwingaudio



ja des ist auch noch so ein problem bei so kleinen dingern
vorallem wenn man so ein teil verliert findet man es ja nicht wieder, es hängt ja auch kein kabel dran ...
155$ sind es mir nicht wert, diese Ohrstöpsel nach 2 Tagen bereits zu verlieren.
Lustige Idee. Fällt aber wohl eher in die Kategorie "Dinge die die Welt nicht braucht".
Stelle mir das technisch auch ziemlich unpraktisch vor.
Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger.
Aus technischer Sicht interessant, aber vollkommen unpraktisch und an die zu erwartenden Klangqualität will ich besser gar nicht erst denken.