Cheap Trick CT 260: Gelungener Boxen-Baubericht im PCGHX-Forum
Lautsprecher kann man fertig kaufen oder selbst bauen - für letzteres hat sich das Community-Mitglied blaidd entschieden. Herausgekommen ist dabei nicht nur ein Stereo-Set, das den Bastler klanglich überzeugt, sondern ein interessanter Erfahrungsbericht im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum. Die Ausgangsbasis ist das Bau-Set Cheap Trick CT 260 mit einem Hoch- und einem Tieftöner pro Box.
Da blaidd vor dem Projekt noch keine Erfahrung beim Boxen-Selbstbau geeignet hat, wollte das Community-Mitglied bei diesem Versuch keine hochpreisigen Komponenten verwenden. 150 Euro war dem Forennutzer der Spaß aber wert. Wie bei iNsTaBiL und seinem Pico-Lino-2-Bau war es der überzeugte Boxen-Selbstbauer Zappaesk aus dem PCGHX-Forum, der blaidd überzeugt hat, bei den Lautsprechern selbst Hand anzulegen. Obwohl für blaidd die Möglichkeit bestand, eine voll ausgestattete Tischler-Werkstatt zu nutzen, entschied sich er sich dazu, den Zusammenbau ohne professionelle Ausstattung zu wagen: Bleistift, Zirkel, Stichsäge, Bohrmaschine, Lötkolben, Feile, Meterstab und Schmirgelpapier - mehr Werkzeug war nicht erforderlich, um die CT 260 zusammenzubauen. Zusätzlich zum Bau-Set besorgte der Ersteller des Erfahrungsberichts Holz (MDF, 16 mm Dicke) für 16 Euro, Leim für 10 Euro sowie Alleskleber und ein Stück Modellplatte für je 1,50 Euro.
Wie erwartet ging bei dem Versuch natürlich nicht alles glatt: Die Aussparung des Tieftöners wurde etwas zu groß, nach dem Schleifen fehlten 1-2 Millimeter. Mit Dichtband hätte der Fehler zwar ausgebügelt werden können, blaidd entschied sich aber dafür, eine Ersatzplatte zu verwenden. Das Endergebnis überzeugt blaidd klanglich: Zwar liefern die Boxen keinen Tiefbass, der Klang gefällt dem Community-Mitglied aber erstaunlicherweise sogar besser als bei seinen Bowers & Wilkins CM1. Mehr zu dem Selbstbau-Projekt erfahren Sie im Sound-Bereich des PC-Games-Hardware-Extreme-Forums: Boxenbau - Einfach, dreckig und ehrlich...

Ich wollte eigentlich eine Universal-Platine zum Verlöten nehmen, kann man im Lautsprechershop für rund 2€ mitbestellen. Hab ich aber vergessen, und im Baumarkt um die Ecke gab es keine. Warten wollte ich aber auch nicht. Und ich weiß, das die Lötstellen einen eher rustikalen Eindruck machen, liegt aber sicher auch am 'Lötkolben', das Ding darf man eigentlich gar nicht so nennen... Ist so eine unsägliche Lötpistole, mit unglaublichen 150W und einer Heizzeit von max. 12 Sekunden, auf die eine min. 48 sekündige Pause kommt. Nach etwa 11,7 Sekunden bekommt man das Zinn zum schmelzen... mit ein bisschen Glück.
Ich kauf eigentlich kein Billigwerkzeug, keine Ahnung, wo das Ding herkommt, mein richtiger Lötkolben ohne Anführungszeichen ist dafür verschwunden... Ich hab meinen Bruder in Verdacht, das Ding klammheimlich ausgetauscht zu haben...
Bild der Bowers & Wilkins
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Sieht Sehr Gut aus!!
Jetzt nur noch Furnieren!
Wieso hast du nicht eine Universal-Platine genommen?!
Und wie macht sich der klang?!!
Mfg