Bowers & Wilkins, Denon, Marantz: Weitere Konzentration im Audio-Markt

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Bowers & Wilkins, Denon, Marantz: Weitere Konzentration im Audio-Markt
Quelle: Harman

Nach 2022 werden die Audio-Marken Bowers & Wilkins, Denon und Marantz erneut verkauft. Masimo hat bekannt gegeben, dass die Unternehmen bis Ende 2025 von Harman übernommen werden sollen.

Es gibt Neuigkeiten aus dem Audio-Markt. Wie Masimo in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, sollen die Marken Bowers & Wilkins, Denon und Marantz an das zu Samsung gehörende Unternehmen Harman verkauft werden. Der Kaufpreis soll bei 350 Millionen US-Dollar liegen. Bis Ende 2025 soll die Übernahme abgeschlossen sein. Vorausgesetzt natürlich, dass bis dahin keine rechtlichen Schwierigkeiten in die Quere kommen. Die drei Marken reihen sich in das wachsende Portfolio von Harman mit Unternehmen wie JBL, Harman Kardon, AKG, Mark Levinson, Arcam und Revel ein. Die Zeit bei Masimo geht damit nach nur wenigen Jahren wieder zu Ende.

Masimo ist eigentlich ein Unternehmen für Gesundheitstechnologie und Medizin aus den USA. Vor einigen Jahren wollte die Führung auch vermehrt in Unterhaltungselektronik investieren. Erst 2022 wurden Bowers & Wilkins, Denon und Marantz, die bis dahin noch zu Sound United gehörten, aufgekauft. Jetzt folgt also gewissermaßen die Rolle rückwärts. Masimo gibt zudem an, sich in Zukunft wieder vermehrt auf das Kerngeschäft konzentrieren zu wollen.

Harman nutzt diesen Umstand, um das eigene Portfolio noch breiter aufzustellen und um drei Premium-Marken zu erweitern. Dave Rogers, der Leiter der Lifestyle-Sparte bei Harman, wird in der Mitteilung folgendermaßen zitiert: "Diese Akquisition ist ein strategischer Schritt zum Ausbau des Kerngeschäfts von Harman im Audiobereich und zur Erweiterung der Präsenz in wichtigen Produktkategorien wie Home Audio, Kopfhörer, Hi-Fi-Komponenten und Car Audio."

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Quelle: Masimo

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von SanderX
        Ein recht fähiger Klang zum vernünftigen Preis schließt sich nicht mehr aus. Und genau an diesen Kompromiss "gewöhnen" sich die Leute.
        Ob das jetzt eine gute oder schlechte Entwicklung ist, muss jeder selbst wissen.
        Deswegen ja auch meien Aussage, dass so etwas heute nicht mehr tausende von Euros kosten muss.

        Das bringt uns dann allerdings auch wieder zum Topic. Keiner wird sich dann noch einen Denon Stereo-Vorverstärker für 2.000,- € oder B&W Nautilus Standlautsprecher (ja, die großen Muscheln) kaufen. Aus diesem Grund schließen sich solche Unternehmen wohl zusammen, um heutzutage zu überleben.

        Aber es gibt auch sie noch, die Luxmann Röhrenverstärker oder die B&O TV's, halt nur wie damals nicht im normalen Handel.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von SanderX
        Ein recht fähiger Klang zum vernünftigen Preis schließt sich nicht mehr aus. Und genau an diesen Kompromiss "gewöhnen" sich die Leute.
        Ob das jetzt eine gute oder schlechte Entwicklung ist, muss jeder selbst wissen.
        Deswegen ja auch meien Aussage, dass so etwas heute nicht mehr tausende von Euros kosten muss.

        Das bringt uns dann allerdings auch wieder zum Topic. Keiner wird sich dann noch einen Denon Stereo-Vorverstärker für 2.000,- € oder B&W Nautilus Standlautsprecher (ja, die großen Muscheln) kaufen. Aus diesem Grund schließen sich solche Unternehmen wohl zusammen, um heutzutage zu überleben.

        Aber es gibt auch sie noch, die Luxmann Röhrenverstärker oder die B&O TV's, halt nur wie damals nicht im normalen Handel.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von MechUnit
        Die Argumentation von euch dreien ist nachvollziehbar. Allerdings ist es doch so, dass sich viele einen TV jenseits der Preisklasse von 1.000,- € kaufen, am besten noch einen OLED mit mindestens 75" und gleich für Gaming mit 144 Hz. Dann einen PC für mindestens 2-3k mit 3 Monitoren, 4k, 144 Hz oder mehr und noch Konsolen; vielleicht sogar noch die PS 5 Pro.

        Dann kommt der Sound und da wird sich dann ne Soundbar für 150,- € hingestellt und vielleicht noch so ein China-Headset, welches so tolle "Klangverbesserer" hat, die den Klang total verfälschen. Das Ganze wird damit natürlich bei Nutzung des PC's über den Onboard-Soundchip "befeuert".

        Selbst, wenn der Sound nur gestreamt wird: mit einigermaßen vernünftiger Soundkarte, Receiver/Verstärker, LS und Woofer klingen auch Tiefen, Mitten und Höhen selbst bei gestreamten Sound besser. So ein Setup muss auch nicht 5 oder 10k kosten. Da ist man schon mit ein paar hundert Euro dabei.

        Eine gutes Setup klingt auch unterhalb von 50 DbA gut. Es müssen in der Mietwohnung nicht 80 DbA oder noch lauter sein. Ich wohne auch in einer Mietwohnung und der Sub steht auf Steinplatten. Beschwerden bekam ich auch noch keine.
        Ich denke, dass guter Sound immer dazu gehört. Ich selbst habe auch eine separate Soundkarte und gute Lautsprecher am PC. Und im Wohnzimmer steht noch einmal ein höherwertiges Setup, aber ich glaube auch, dass ich mittlerweile zur Minderheit gehöre.
        Früher waren ein mächtiger Verstärker und fette Premium 4-Wege-Standboxen ein Statement im Wohnzimmer. Aber die Zeiten haben sich geändert und viele Bekannte von mir (gerade die jüngeren so um die 30 Jahre) streamen bei Partys vom Laptop auf 50,- Lautsprecher und sagen mir dann, dass der Sound gut klingt.

        Auf der anderen Seite muss man aber auch zugeben, dass einige Onboard Soundkarten gar nicht mal so schlecht sind. Der Abstand zwischen "totaler Schrott" und "sauberer Klang" hat sich verringert. Das trifft auch auf Lautsprecher zu.

        Ein recht fähiger Klang zum vernünftigen Preis schließt sich nicht mehr aus. Und genau an diesen Kompromiss "gewöhnen" sich die Leute.
        Ob das jetzt eine gute oder schlechte Entwicklung ist, muss jeder selbst wissen.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Hab an meinen LG OLED TV ne LG Soundbar mit Surround Lautsprechern hinterm sofa. Für mich reicht der Klang absolut aus. Nimmt wenig Platz weg und war mit insgesamt ca. 500€ imo noch im Rahmen.
        1000€ nur für einen AV sehe ich persönlich nicht.
      • Von Xeandro Freizeitschrauber(in)
        Zitat von MechUnit
        Die Argumentation von euch dreien ist nachvollziehbar. Allerdings ist es doch so, dass sich viele einen TV jenseits der Preisklasse von 1.000,- € kaufen, am besten noch einen OLED mit mindestens 75" und gleich für Gaming mit 144 Hz. Dann einen PC für mindestens 2-3k mit 3 Monitoren, 4k, 144 Hz oder mehr und noch Konsolen; vielleicht sogar noch die PS 5 Pro.

        Dann kommt der Sound und da wird sich dann ne Soundbar für 150,- € hingestellt und vielleicht noch so ein China-Headset, welches so tolle "Klangverbesserer" hat, die den Klang total verfälschen. Das Ganze wird damit natürlich bei Nutzung des PC's über den Onboard-Soundchip "befeuert".

        Selbst, wenn der Sound nur gestreamt wird: mit einigermaßen vernünftiger Soundkarte, Receiver/Verstärker, LS und Woofer klingen auch Tiefen, Mitten und Höhen selbst bei gestreamten Sound besser. So ein Setup muss auch nicht 5 oder 10k kosten. Da ist man schon mit ein paar hundert Euro dabei.

        Eine gutes Setup klingt auch unterhalb von 50 DbA gut. Es müssen in der Mietwohnung nicht 80 DbA oder noch lauter sein. Ich wohne auch in einer Mietwohnung und der Sub steht auf Steinplatten. Beschwerden bekam ich auch noch keine.
        Ich bin ganz bei dir!
        Hab vor 2 Moanten einen Rechner für einen bekannten zusammen gestellt der nach 8 Jahren einen neuen wollte. Als das Thema Sound aufkam haben wir bei Mainboards mit guter Soundlösung ganz schnell das Handtuch geworfen (Preise jenseits 350 €) und einen externen Kopfhörerverstärker (Pro-Ject Head Box S2 Digital) rausgesucht. Ordentliche Stereo Kopfhörer waren vorhanden. Hat das gleiche gekostet und bringt ein vielfaches.
        Eine sehr ähnliche Lösung habe ich seit ~7 Jahren zu Hause und möchte es nicht missen. Ich bin kein großer Freund von Gaming Headsets da die oft sehr Basslastig sind... Leider muss ich bald auf die Suche nach einem Nachfolger für meinen geliebten AudioQuest Nighthawk Kopfhörer gehen. Das Leder Kopfband verabschiedet sich langsam und die Panzertape Lösung ist nicht ideal... Nehme gerne Empfehlungen per PM entgegen

        Zitat von Zuriko
        Ich sehe wohin Du möchtest. Sound kommt bei vielen an letzter Stelle. Aber in Zeiten wo man Musik ab Youtube hört, ist es eben so. Ich habe das letztjährige Sony LCD Flagschiff als TV hier und dort reichen mir sogar die interne Lautsprecher.
        Wobei ich sagen muss das bei "teuren" TV´s ab 1500 € die Soundlösungen schon gut sind. Wer keinen hohen Anspruch hat muss nicht zwingend ein externe Lösung dazu kaufen. Die Werbung und div. Verkäufer suggerieren natürlich was anderes
      • Von Zuriko Software-Overclocker(in)
        Zitat von MechUnit
        Die Argumentation von euch dreien ist nachvollziehbar. Allerdings ist es doch so, dass sich viele einen TV jenseits der Preisklasse von 1.000,- € kaufen, am besten noch einen OLED mit mindestens 75" und gleich für Gaming mit 144 Hz. Dann einen PC für mindestens 2-3k mit 3 Monitoren, 4k, 144 Hz oder mehr und noch Konsolen; vielleicht sogar noch die PS 5 Pro.

        Dann kommt der Sound und da wird sich dann ne Soundbar für 150,- € hingestellt und vielleicht noch so ein China-Headset, welches so tolle "Klangverbesserer" hat, die den Klang total verfälschen. Das Ganze wird damit natürlich bei Nutzung des PC's über den Onboard-Soundchip "befeuert".
        Ich sehe wohin Du möchtest. Sound kommt bei vielen an letzter Stelle. Aber in Zeiten wo man Musik ab Youtube hört, ist es eben so. Ich habe das letztjährige Sony LCD Flagschiff als TV hier und dort reichen mir sogar die interne Lautsprecher.
        Zitat von MechUnit
        Selbst, wenn der Sound nur gestreamt wird: mit einigermaßen vernünftiger Soundkarte, Receiver/Verstärker, LS und Woofer klingen auch Tiefen, Mitten und Höhen selbst bei gestreamten Sound besser. So ein Setup muss auch nicht 5 oder 10k kosten. Da ist man schon mit ein paar hundert Euro dabei.
        Ich würde dann lieber in ein paar gute (Stereo) Kopfhörer investieren. Oder gute aktiv Lautsprecher, dann braucht es keinen günstigen Sub (Die taugen doch meistens nicht viel).
        Zitat von MechUnit
        Eine gutes Setup klingt auch unterhalb von 50 DbA gut. Es müssen in der Mietwohnung nicht 80 DbA oder noch lauter sein. Ich wohne auch in einer Mietwohnung und der Sub steht auf Steinplatten. Beschwerden bekam ich auch noch keine.
        Also wenn Du richtig gutes Heimkino Feeling haben möchtest, dann wird der Bass sicher auch von Nachbarn gehört, in einem Altbau ganz sicher. Wenn es die nicht stört, super. Aber ja, ein gutes Set Up welches ordentlich kalibriert wurde für ein Wohnzimmer in einem MFH, kann auch geil klingen.

        Aber, ich kann hier nur von mir persönlich sprechen, möchte auch kein Zimmer mehr mit Surround Set Ups oder fetten Standlautsprechern vollkleistern. Mag es inzwischen lieber minimalistisch. Weniger Konsum, weniger Zeugs welches herumsteht, trotzdem Genuss. Wenn ich möchte dass es scheppert im Ohr, Kopfhörer....oder ich gehe ins Kino oder den Club.

        Ich verstehe aber deine Argumentation absolut. Selbst wenn man anstatt einer günstigen Soundbar ein paar gute aktive Monitore am TV betreibt, macht das meistens schon mehr Spass.
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