Smartwatch Kaufberatung: Worauf sollte man beim Kauf achten?
Quelle: Nothing/Garmin/Apple
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Smartwatch Kaufberatung: Worauf sollte man beim Kauf achten?

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Special Veronika Maucher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wie viel soll meine Smartwatch kosten und welche Messdaten benötige ich? Wie lange hält der Akku? Wir gehen auf wichtige Kaufkriterien ein.

Smartwatch, Fitness-Tracker & Co.: wichtige Fragen vor dem Kauf

Da der Fitness-Tracker, die Fitnessuhr oder die Smartwatch tägliche Begleiter sind, sollte der Kauf wohlüberlegt sein. Folgende Fragen sollten vor dem Kauf geklärt sein:

Welcher Preis ist angemessen?

Egal, ob Smartwatch, Fitness-Tracker oder Fitnessuhr - alle Geräte sind in sämtlichen Preiskategorien verfügbar. Das heißt allerdings nicht, dass ein günstiges Gerät direkt schlechter ist, sondern, dass Hersteller wie Xiaomi schlichtweg günstigere Modelle anbieten. Eine Fitnessuhr, die eine kleine Zielgruppe und ein bis zwei besondere Features integriert hat, kann teurer sein als ein optisch ansprechender Fitness-Tracker.

Welches Betriebssystem hat mein Handy?

Diese Frage ist besonders für Träger einer Apple Watch entscheidend, denn die Uhren sind ausschließlich mit iPhones kompatibel. Andersherum muss man beim Kauf einer Android-Smartwatch darauf achten, dass diese vom iPhone unterstützt wird.

Wer ein Android-Smartphone besitzt, kann grundsätzlich jegliche Android-Fitnessuhren, -Fitness-Tracker oder -Smartwatches nutzen, wenn das Handy über eine neuere Android-Version verfügt. Aber man sollte dennoch auf eine gewisse Kompatibilität achten, denn auch hier gibt es immer wieder Hersteller, deren Wearables mit den Smartphones der eigenen Marke besser korrelieren.

Wie ist die Akkulaufzeit?

Eine entscheidende Frage vor dem Kauf ist die Akkulaufzeit, denn diese schwankt erheblich zwischen den verschiedenen Wearables. Während Apples Smartwatch auf circa 18 Stunden Akkulaufzeit kommt, trumpfen Smartwatches wie die von uns getestete CMF Watch Pro 2 oder eine Garmin Fénix mit über 1 Woche Akkulaufzeit auf. Überlegen Sie sich, wie lange am Stück Sie die Smartwatch oder Fitnessuhr tragen möchten!

Im Zweifelsfall sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen, was man alles über die Smartwatch angezeigt haben möchte. Quelle: Fitbit Im Zweifelsfall sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen, was man alles über die Smartwatch angezeigt haben möchte.

Was zeigt das Wearable an?

E-Mails, Whatsapp-Nachrichten oder der Anruf über das Wearable - alles ist möglich, jedoch nur mit dem passenden Gerät. Eine Fitnessuhr zeigt selten die E-Mails, aber häufig SMS oder Benachrichtigungen an. Ein Fitness-Tracker kann auf dem kleinen Display anzeigen, dass eine Benachrichtigung erfolgt, aber die komplette Nachricht ist nicht ablesbar. Eine Smartwatch hingegen zeigt jede Benachrichtigung an, erlaubt das Versenden von SMS, bargeldloses Bezahlen oder das Telefonieren auf der Uhr. Wer also Benachrichtigungen angezeigt bekommen und bearbeiten möchte, sollte keinesfalls zu einer Fitness-Uhr greifen, sondern eher zu einer Smartwatch. Ein Fitness-Tracker stellt in etwa die ,,goldene Mitte" dar.

Um welche Edition handelt es sich?

Die Hersteller der unterschiedlichen Smartwatches bieten oft mehrere Versionen derselben Uhr an. Bei Apple beispielsweise ist die Apple Watch als Ultra oder normale Version und in verschiedenen Größen bzw. mit verschiedenen Materialien erhältlich. Ähnliches gilt für Hersteller wie Samsung, Fitbit oder auch Huawei.

Welche Sportprogramme sind installiert?

Wer gern joggt oder Fahrrad fährt, der ist mit (fast) jedem Wearable gut beraten, denn diese Programme sind standardmäßig integriert. Bei ausgefalleneren Sportarten wie Rudern, Tanzen oder sogar dem Schwimmen ist die Auswahl begrenzt und nur manche Wearables können die Funktionen erfüllen. Falls die Fitnessuhr beispielsweise nur ein täglicher Begleiter sein soll, kann sie auch die Schritte zählen und gesonderte Sportprogramme müssen nicht installiert sein.

Wie wasserdicht ist die Uhr?

Die meisten Nutzer einer Smartwatch möchten mit den Wearables ihre täglichen Aktivitäten tracken und legen die kleinen Helferlein nur selten ab. Wer die Uhr allerdings beim Duschen oder Schwimmen am Handgelenk behalten möchte, sollte genau auf die angegebene Wasserdichtigkeit beziehungsweise lediglich den Schutz vor Spritzwasser achten.

Meistens wird für die Einteilung der Uhren die Einheit ATM verwendet, die sich auf den Atmosphärendruck bezieht. Mit minimaler Abweichung entspricht der Druck von 1 ATM somit circa 1 bar (der weitaus gebräuchlicheren Einheit). Manche Hersteller von Uhren und Wearables geben allerdings auch eine maximale Wassertiefe von beispielsweise 50 Metern an. So weit unter der Wasseroberfläche wirken auf eine Smartwatch mindestens 5 bar. Durch schnelle Bewegungen und die möglicherweise vorherrschende Strömung im Gewässer kann dieser Druck aber schnell steigen. Fürs Tauchen, Wasserski und Wakeboarden sind viele Smartwatches deshalb nicht zu empfehlen. Normales Schwimmtraining ist mit einer aktuellen Apple Watch oder Uhren mit 5 ATM, 5 bar oder 50 m Wasserdichtigkeit meistens kein Problem. Achten sollten Sie jedoch zudem darauf, dass kein Duschgel an die Wearables kommt und die Materialien der Watch beständig gegen Salzwasser und Chlor sind.

Die Apple Watch Ultra 3 begleitet ihren Nutzer bis 100 m Wassertiefe auch auf Tauchgängen. Quelle: Apple Die Apple Watch Ultra 3 begleitet ihren Nutzer bis 100 m Wassertiefe auch auf Tauchgängen.

ATM

ATM steht für physikalische Atmosphäre. 1 ATM bedeutet, dass der Fitness-Tracker einem Druck von zehn Metern Wassersäule beziehungsweise 1 bar standhalten kann. Bei 5 ATM wäre es eine Wassersäule von 50 Metern Tiefe. Der Wert von 5 ATM ist häufig in Fitness-Trackern integriert, denn die meisten Schwimmer erreichen höchstens eine Schwimmtiefe von fünf Metern und haben so einen zehnfachen Puffer. Dieser ist besonders wichtig, denn beim Springen ins Wasser erhöht sich der Druck durch die Geschwindigkeit so stark, dass selbst eine Tiefe von einem Meter der Uhr bereits schaden kann.

IP-Zertifizierung

Die IP-Zertifizierung ist wesentlich häufiger zu sehen und zeigt sich besonders bei Smartwatches. Dabei setzt sie sich aus zwei Zahlen zusammen und die häufigste Kombination ist IP67 oder IP68. Die erste Zahl steht dafür, wie staubdicht der Fitness-Tracker oder die Smartwatch ist. Die Zahl 6 bedingt jedoch die zweite Zahl, denn die zweite Zahl steht für die Sicherheit gegenüber Wasser. Während eine 7 nur gegen zeitweiliges Untertauchen schützt, verhindert die Zahl 8 sogar, dass Schäden am Gerät auftreten, wenn die Person für mindestens 30 Minuten unter Wasser ist. Daher eignet sich beispielsweise ein Fitness-Tracker für das Laufen im Regen bereits mit einer IP67-Zertifizierung, während für das Schwimmen eine IP68-Zertifizierung nötig ist.

Welche Gesundheitsfeatures sind installiert?

Die Pulsmessung via Herzfrequenzsensor ist nahezu standardmäßig in allen Wearables integriert. Dadurch sind der Ruhepuls und auch der Trainingspuls feststellbar. Darüber hinaus messen die meisten Smartwatches mittlerweile den Blutsauerstoff und die HRV. Hinzu kommen die Überwachung des Schlafs via Sleep-Tracking oder das generelle Zählen der Grundkalorien und des Kalorienverbrauchs. Die Apple Watch bietet sogar die Möglichkeit, ein Echokardiogramm (UKG) zu erstellen, um Herzrhythmusstörungen präventiv zu erkennen. Jegliche Features sind zwar nicht zwingend notwendig, aber besonders die Sleep-Tracking-Funktion hilft, den Schlaf und den Stresspegel zu überwachen.

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  1. Seite 1 Aktuell getestete Produkte
  2. Seite 2 Apple Watch 11 Series im Fokus
  3. Seite 3 Die unterschiedlichen Wearables
  4. Seite 4 Worauf sollte man beim Kauf achten?
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stormado Software-Overclocker(in)
        Hab noch eine Series 7 und bin eigentlich damit auch zufrieden. Aber ja, der Akku ist schon manchmal nervig. I. d. R. muss ich definitiv jeden Tag laden. Vor allem dann, wenn ich mal kleinere Aktivitäten habe - mit dem Rad ins Geschäft fahren oder ähnliches. Das sind dann an einem Tag 1-3 Stunden. Wenn die vorbei sind, geht der Akku merklich runter.

        Kommendes Jahr würde ich wechseln wollen. Da sich bei Apple nicht viel tut, wird es ein anderes Unternehmen werden.
      • Von Stormado Software-Overclocker(in)
        Hab noch eine Series 7 und bin eigentlich damit auch zufrieden. Aber ja, der Akku ist schon manchmal nervig. I. d. R. muss ich definitiv jeden Tag laden. Vor allem dann, wenn ich mal kleinere Aktivitäten habe - mit dem Rad ins Geschäft fahren oder ähnliches. Das sind dann an einem Tag 1-3 Stunden. Wenn die vorbei sind, geht der Akku merklich runter.

        Kommendes Jahr würde ich wechseln wollen. Da sich bei Apple nicht viel tut, wird es ein anderes Unternehmen werden.
      • Von noggler Komplett-PC-Käufer(in)
        Und wo ist die neue Pixel Watch?
      • Von nervnicht Freizeitschrauber(in)
        Wenn man die Akkulaufzeiten berücksichtigt, dann sind alle Uhren Spielzeug bis auf die Fenix.
        Ein Uhr die jeden Tag aufgeladen werden muss ist meist dann leer wenn man sie braucht.
        Deswegen habe ich mich zuletzt für eine Fenix 7 entschieden, ich brauche keine sinnlosen clicki bunti Funktionen (mehr) die auch am Handy funktionieren, ich unterstreiche meine Faulheit lieber damit das ich alle 3 bis 4 Wochen zum Lade Kabel greife
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