Smartwatch Kaufberatung: Die unterschiedlichen Wearables
Smartwatch oder Fitnesstracker und verschiedene Betriebssysteme: Welche Unterschiede gibt es und worauf muss ich achten?
Inhaltsverzeichnis
Die unterschiedlichen Wearables
Da der Wearable-Markt auch elektronische Geräte wie Bluetooth-Kopfhörer einschließt, sind die folgenden Geräte ausschließlich für das Handgelenk geeignet.
Was ist eine Smartwatch?
Eine Smartwatch kommt der gewöhnlichen Uhr am nächsten, denn sie ist entweder ein Hybrid klassischer Uhrenhersteller oder ähnelt von der Form her stark einer Armbanduhr. Dadurch verfügt sie über ein größeres Display, das jegliche Funktionen präsentiert, etwa das Anzeigen von Nachrichten oder E-Mails, das Entgegennehmen von Anrufen, und sogar bargeldloses Bezahlen ermöglicht. Dadurch ist die Uhr ein Lifestyle-Produkt und kann, aber muss nicht, zahlreiche Sport-Applikationen bieten.
Quelle: Samsung
Eine Smartwatch bietet ein großes Repertoire an Funktionen wie Nachrichtennazeige, Anrufe, Gesundheitsdaten und Co.
Was ist eine Fitnessuhr?
Während Fitnessuhren früher noch hauptsächlich mit einem E-Ink-Display ausgestattet waren und der Unterschied zu einer Smartwatch so wesentlich klarer war, ist heute die Unterscheidung nur noch optisch möglich. Eine Fitnessuhr ist optisch und funktional hauptsächlich auf den Sport ausgelegt. Zahlreiche vorab programmierte Sportprogramme, ein Armband aus Gummi und das sportliche Design, sprechen für die Benutzung während des Sports. Smarte Funktionen sind zwar mit an Bord, aber die Nutzung ist eher nachrangig und nicht ganz so komfortabel. Ein gutes Beispiel für eine Fitnessuhr ist Garmins Fénix-Serie, die teilweise sogar mit transflektivem MIP-Display ausgestattet ist - super für Outdoorsport, optisch aber lange nicht so edel wie ein AMOLED-Smartwatch-Display.
Was ist ein Fitness-Tracker?
Der Fitness-Tracker ist das spezifischste Wearable für die Aufzeichnung der typischen Fitnessdaten. Schritte, Herzfrequenz oder ausgewählte Sportprogramme stehen dem Träger zur Verfügung und sind häufig der Grund, weshalb sich eine Person einen Fitness-Tracker kauft. Darüber hinaus unterscheidet sich das Design klar von einer Smartwatch oder Fitnessuhr, denn das Gerät ist kantiger, kleiner und nicht zwingend mit einem Display versehen.
Smartwatch-Betriebssysteme und ihre Vor- und Nachteile
Wie auch bei Smartphones teilen sich Apple in Form von WatchOS und Android in Form von WearOS den Markt. Besonders Smartwatches sind mit einem der beiden Betriebssysteme ausgestattet. Fitness-Tracker oder Fitnessuhren greifen oft auf proprietäre Betriebssysteme zurück, die in ihrer Funktionalität eingeschränkt sind.
WatchOS
WatchOS ist ähnlich intuitiv wie Apples Betriebssystem auf dem iPhone. Das Display zeigt im Always-on-Modus die Uhrzeit und wenige Applikationen auf dem Display an, denn das spart Akku, ohne die Funktionalität stark einzuschränken. Der Homescreen ist versehen mit ausgewählten Watch-Faces, die der Nutzer allerdings nur aus den vorgegebenen Watch-Faces wählen kann. Sie sind, je nach Watch-Face, mit unterschiedlichsten Applikationen und Funktionen versehen. Dadurch kann der Nutzer zwischen eher sportlichen oder alltagstauglichen Watch-Faces wählen. Apple Watches bieten viele smarte Funktionen, darunter natürlich auch die bargeldlose Bezahlung via Apple Pay.
Quelle: Apple
Selbst Blutdruck kann nun über längere Zeiträume beobachtet werden.
WearOS
WearOS unterscheidet sich in der Bedienung kaum von WatchOS. Beide Systeme sind intuitiv und über wenige Wischgesten findet der Nutzer auch in WearOS jegliche Applikation oder Funktionen. Der große Vorteil von WearOS ist die individuelle Personalisierung der Watch-Faces. Somit kann der Nutzer ein völlig eigenes Watch-Face entsprechend seinen Wünschen gestalten. Auch der Bezahlassistent Google Pay ist integriert, sodass die Uhr auch zum kontaktlosen Zahlen verwendet werden kann. Der größte Nachteil von WearOS ist der typische Nachteil von Android, denn das Betriebssystem muss auf mehreren Uhren von unterschiedlichsten Herstellern funktionieren. Dies führt dazu, dass Hard- und Software nicht optimal aufeinander abgestimmt sind und die Uhr dadurch an Leistung verliert. Die Folge sind Ruckler, geringere Akkulaufzeiten oder Apps, die auf der eigenen Smartwatch gar nicht funktionieren.
Proprietäre Betriebssysteme
Früher waren proprietäre Systeme eher weniger ausgebaute Formate, die man in günstigen Produkten fand. Das kann auch heute noch bei No-Name-Smartwatches passieren. Die Folgen können ein eingeschränkter Funktionsumfang oder schlechtere Kompatibilität sein. Mittlerweile haben auch namhafte Hersteller wie Huawei oder Nothing/CMF eigene Betriebssysteme am Start, die den Fähigkeiten von Watch/WearOS in nichts nachstehen und im Regelfall auch uneingeschränkte Kompatibilität mit Smartphones anderer Marken bieten.

Kommendes Jahr würde ich wechseln wollen. Da sich bei Apple nicht viel tut, wird es ein anderes Unternehmen werden.
Ein Uhr die jeden Tag aufgeladen werden muss ist meist dann leer wenn man sie braucht.
Deswegen habe ich mich zuletzt für eine Fenix 7 entschieden, ich brauche keine sinnlosen clicki bunti Funktionen (mehr) die auch am Handy funktionieren, ich unterstreiche meine Faulheit lieber damit das ich alle 3 bis 4 Wochen zum Lade Kabel greife