Smartwatches: Huawei Watch Ultimate 2, CMF Watch 3 Pro und Apple Watch 11 im Check

Eine Smartwatch hilft dabei, sportlicher zu werden, ermöglicht das Annehmen von Anrufen oder zeigt Nachrichten an, ohne, dass der Benutzer dafür aufs Handy schauen muss. Solche Wearables leisten eine Menge, doch worin unterscheiden sie sich eigentlich? Wir klären auf und liefern Erfahrungsberichte.

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Smartwatches: Huawei Watch Ultimate 2, CMF Watch 3 Pro und Apple Watch 11 im Check
Quelle: Nothing/Garmin/Apple

Eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker sind hervorragende Helfer, wenn es darum geht, die eigene Motivation zu mehr Sport anzukurbeln. Fitness-Tracker konzentrieren sich dabei mehr auf das Sammeln von Bewegungsdaten, während eine Smartwatch einen deutlich größeren Funktionsumfang bietet. Wie groß dieser sein kann und wo genau die Unterschiede liegen, erklären wir in unserer Kaufberatung. Im Folgenden präsentieren wir vorerst zwei Smartwatches von Huawei und CMF, die wir im Alltag getestet haben.

Huawei Watch Ultimate 2

Die Huawei Watch Ultimate 2 kann alles, was eine Smartwatch können sollte. Nachrichten werden angezeigt, Anrufe können getätigt werden, verschiedene Apps stehen zur Verfügung, Gesundheitsdaten werden erfasst. Für noch genauere Daten werden Werte wie Blutsauerstoff oder Herzfrequenz nicht nur über den Sensor am Handgelenk, sondern auch über den neuen seitlichen Tap-Sensor über die dort platzierte Fingerkuppe gemessen.

Praktisch ist, dass diese Watch eSIM-fähig ist, man kann also die Uhr selbst internet- und anruffähig machen. Das spart das Mitschleppen des Smartphones, wenn man Outdoorsport machen und gleichzeitig erreichbar sein möchte. Das, was die Huawei Watch Ultimate 2 aber von allem bisher Dagewesenen abhebt, sind ihre Funktionen rund ums Tauchen, die wir bei einem Tauchgang im Dive4Life in Bonn-Siegburg für Sie ausprobieren konnten.

Bildergalerie

Dabei wurde schnell klar, dass die Huawei Watch Ultimate 2 sich durchaus an passionierte hin zu Profi-Tauchsportler richtet. Das lässt bereits ihre Fähigkeit, den Taucher bis in 150 m Tiefe zu begleiten, erahnen. Ein weiteres Highlight ist die Kommunikation via "Dive Comm". Hier legt man zunächst den eigenen Namen fest, damit man individuell erkannt werden kann. Als Nächstes benötigt man eine Gruppe (oder wenigstens einen anderen Taucher), die ebenfalls über die Ultimate 2 verfügt. Man kann dann bequem an Land die eigenen Tauchkollegen als persönliche Gruppe zusammenfügen und ab sofort mit diesen Leuten unter Wasser per Sonar kommunizieren.

Sie müssen sich das so vorstellen, dass Sie auf der Uhr unter einer größeren Liste verschiedener vorgefertigter Texte sowie Emojis schnell und einfach wählen und diese Nachricht dann an alle in Ihrer Gruppe schicken können. Die Übertragung erfolgt bekanntlich via Sonar und hat laut Huawei eine Reichweite von circa 30 Metern. Ob Sie nun einfach nur auf eine Entdeckung aufmerksam machen wollen oder darauf, dass Sie zusätzlichen Sauerstoff für die Dekompression benötigen: Die Watch bietet da alle Möglichkeiten. Das LTPO-AMOLED-Display ist auch unter Wasser bestens lesbar und die Bedienung geht gut und einfach über haptische Knöpfe bzw. den Drehregler. Man kann auch einstellen, ob man nur die Nachrichten der eigenen Gruppe oder auch die anderer in der Nähe befindlicher Taucher hereinbekommen möchte.

Im Falle eines Notfalls kann man zudem ein SOS-Signal ebenfalls über Sonar senden. Dieses kann sich über alle in Reichweite befindlichen Huawei Watch Ultimate 2 vervielfachen und eine Distanz von bis zu 60 Metern zurücklegen. Wichtig bei alledem ist, dass alle relevanten Tauchkollegen diese Uhr tragen. Übrigens verfügt jedes Modell der Ultimate 2 über ein längeres und ein kürzeres Armband, wobei das längere für das Tragen über dem Neoprenanzug gedacht ist. Die einwandfreie Funktionsweise der Dive Comm konnten wir auf jeden Fall während unseres Tauchgangs ausgiebig testen und bestätigen.

Darüber hinaus ist die Huawei Watch Ultimate 2 über die Huawei-Health-App sowohl mit Android als auch mit Apple kompatibel und lässt sich beispielweise auch mit Apple Health synchronisieren. Mit einem UVP von 899 Euro liegt die Smartwatch im normalen Bereich hochwertiger Sportuhren. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 4,5 Tage. Einziger Kritikpunkt kann sein, dass die Ultimate 2 mit 81,6 g ziemlich schwer ist und gerade am weiblichen Handgelenk an Land recht wuchtig wirkt.

CMF Watch 3 Pro

Die kürzlich veröffentlichte CMF Watch 3 Pro ist der Nachfolger der bereits von uns getesteten CMF Watch Pro 2. Sie bietet dem Nutzer erneut eine breite Palette an Funktionen, die Gesundheit, Fitness und Alltag auf intelligente Weise verbinden. Sie ist mit einem neuen optischen Herzfrequenzsensor ausgestattet, der genauere Messwerte liefert, insbesondere während intensiver Trainingseinheiten. Die Uhr überwacht kontinuierlich Herzfrequenz, Stress, Blut­sauerstoffgehalt und Schlafphasen und bietet erweiterte Auswertungen wie den "Active Score", der Aktivitätsintensität und Bewegungsumfang kombiniert.

Für Sportler stehen 131 Trainingsmodi zur Verfügung, ergänzt durch eine intelligente Aktivitätserkennung und personalisierte Laufpläne, die sich an den Trainingsfortschritt anpassen. Was leider auch diesmal nicht dabei ist, ist "Schwimmen". Die Uhr kann zwar dank IP68-Zertifizierung problemlos mit ins Wasser genommen werden, ein Schwimmtraining aufzeichnen kann sie aber nicht. Man muss an dieser Stelle bedenken, dass die CMF Watch 3 Pro mit einem UVP von 99 Euro eine sehr günstige Smartwatch ist und die fehlende Schwimmtraining-Möglichkeit ist einer der Spar-Punkte.

Dank Dualband-GPS (L1 + L5) werden Routen recht präzise aufgezeichnet. Nach dem Training liefert die Uhr Auswertungen zu VO₂max, Erholungszeit und Belastungstrends. Obacht für Personen mit Tattoos an den Armen: Das mag die CMF Watch 3 Pro nicht so gern und zickt gerne bei der Erkennung/den Messwerten.

Im Alltag unterstützt sie mit praktischen Werkzeugen wie Musiksteuerung, Erinnerungen, Wetterinformationen und einer "Find My Phone"-Funktion. Als smarter Begleiter integriert die Watch 3 Pro ChatGPT außerdem direkt ins Betriebssystem, wodurch sich Fragen beantworten und Informationen abrufen lassen. Zudem können Sprachaufnahmen gemacht und automatisch transkribiert werden, und ein personalisierter Nachrichten-Feed liefert tägliche Updates.

Das Design besteht aus einem Metallgehäuse mit Silikonarmband in vier Farbvarianten: Hell- und Dunkelgrau, Orange und Mint. Das 1,43-Zoll-AMOLED-Display bietet 466 × 466 Pixel, 60 Fps und über 120 anpassbare Zifferblätter, die sich über die Nothing-X-App teilweise personalisieren lassen. Diese App ermöglicht auch die Verwaltung von Gesundheitsdaten, die Synchronisation mit Google Health Connect, Apple Health und Strava sowie die Anzeige von KI-generierten Trainingsanalysen. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 13 Tagen (oder 5 Tagen bei Always-on-Display) hält sie recht lange mit - ein Vorteil.

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  1. Seite 1 Aktuell getestete Produkte
  2. Seite 2 Apple Watch 11 Series im Fokus
  3. Seite 3 Die unterschiedlichen Wearables
  4. Seite 4 Worauf sollte man beim Kauf achten?
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stormado Software-Overclocker(in)
        Hab noch eine Series 7 und bin eigentlich damit auch zufrieden. Aber ja, der Akku ist schon manchmal nervig. I. d. R. muss ich definitiv jeden Tag laden. Vor allem dann, wenn ich mal kleinere Aktivitäten habe - mit dem Rad ins Geschäft fahren oder ähnliches. Das sind dann an einem Tag 1-3 Stunden. Wenn die vorbei sind, geht der Akku merklich runter.

        Kommendes Jahr würde ich wechseln wollen. Da sich bei Apple nicht viel tut, wird es ein anderes Unternehmen werden.
      • Von Stormado Software-Overclocker(in)
        Hab noch eine Series 7 und bin eigentlich damit auch zufrieden. Aber ja, der Akku ist schon manchmal nervig. I. d. R. muss ich definitiv jeden Tag laden. Vor allem dann, wenn ich mal kleinere Aktivitäten habe - mit dem Rad ins Geschäft fahren oder ähnliches. Das sind dann an einem Tag 1-3 Stunden. Wenn die vorbei sind, geht der Akku merklich runter.

        Kommendes Jahr würde ich wechseln wollen. Da sich bei Apple nicht viel tut, wird es ein anderes Unternehmen werden.
      • Von noggler Komplett-PC-Käufer(in)
        Und wo ist die neue Pixel Watch?
      • Von nervnicht Freizeitschrauber(in)
        Wenn man die Akkulaufzeiten berücksichtigt, dann sind alle Uhren Spielzeug bis auf die Fenix.
        Ein Uhr die jeden Tag aufgeladen werden muss ist meist dann leer wenn man sie braucht.
        Deswegen habe ich mich zuletzt für eine Fenix 7 entschieden, ich brauche keine sinnlosen clicki bunti Funktionen (mehr) die auch am Handy funktionieren, ich unterstreiche meine Faulheit lieber damit das ich alle 3 bis 4 Wochen zum Lade Kabel greife
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