Intel Xeons in 14 nm: Berichte über Lieferengpässe, AMDs Epyc als Alternative
Im Netz mehren sich die Hinweise, dass Intel Probleme mit der Auslieferung aktueller 14-nm-Prozessoren hat. Schon im August soll HP Enterprise Lieferprobleme bei Xeon-Prozessoren eingeräumt haben. Als Alternative empfahl man unter anderem Epyc-Chips von AMD.
Wie die Kollegen von Semi Accurate berichten, hat Hewlett Packard Enterprise Lieferprobleme mit aktuellen Prozessoren der Xeon-Serie. Das Unternehmen hatte seine Geschäftskunden darüber offenbar schon Anfang August aufgeklärt, die Meldung macht aber erst jetzt die Runde.
Demnach soll das Angebot verschiedener SKUs vorerst eingeschränkt sein, allerdings arbeite man mit Intel schon fleißig an einer Lösung. Eine deutliche Besserung sei für September und Oktober geplant.
HP empfiehlt auch Epyc-Prozessoren
Hewlett Packard Enterprise vertröstete Kunden aber nicht nur mit Abwarte-Rhetorik. An anderer Stelle hieß es zum Beispiel, dass man sich nach Kräften bemühe, Lieferengpässe zu minimieren. Eine Möglichkeit sei die Empfehlung "alternativer Plattformen wie den ProLiant DL325 Gen 10- und den ProLiant DL385 Gen10-Server auf Basis von AMD Epyc-Prozessoren." Auch Produkte der neunten Generation wurden erwähnt.
Wir hatten erst unlängst darüber berichtet, dass verschiedene Intel-Prozessoren aus dem Mainstream-Segment wieder teurer geworden sind. Ähnliches stellte zuvor Tom's Hardware für den nordamerikanischen Markt fest - teilweise soll es sogar zu Lieferausfällen gekommen sein. Die für gewöhnlich gut informierte Webseite Digitimes schlug Anfang des Monats in eine ähnliche Kerbe und berichtete von generellen Lieferengpässen bei Intels 14-nm-Prozessoren.
Mehr zum Thema: Intel Coffee Lake-S: Sechskerner werden deutlich teurer
Woran es bei Intel aktuell genau hapert, ist offen. Zu berücksichtigen ist sicherlicher, dass man zuletzt in quasi allen Leistungsbereichen die Rechenkerne aufgestockt hat: Whiskey Lake-U (Ultrabooks) nutzt nun vier statt zwei Kerne, Coffee Lake -H für größere Notebooks deren sechs statt vier. Im Desktop-Segment gab es mit Coffee Lake-S erst sechs statt vier Rechenherzen, mit dem Refresh in Gestalt des Core i9-9900K und Core i7-9700K sollen zwei weitere folgen. Das bedeutet letztendlich auch mehr Silizium, sodass weniger Chips aus einem Wafer gefertigt werden können.
Quelle: Semi Accurate, Tech Data

die intel fan boys werden ja jeden preis zahlen was intel da verlangt ist ja intel also passt schon
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2500-3000€ sind auch in etwa, was ich von Intel erwarte für das Topmodell, Weiter runter können sie nicht wirklich gehen ohne dass die Serverkunden ihrerseits misstrauisch auf den (Auf-)Preis schauen.
In jedem Falle wird es teuer für Intel, denn die 28Kerner lässt sich Intel in den Server vergolden mit fünfstelligen Preisen für 26- und 28Kerner. Solche Preise wird Intel für Prosumer nicht fragen können, bei den Threadripper Preisen wären mehr als 3000€ schon fast eine Garantie zum Ladenhüter.
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Dann frag noch einmal ob sie wirklich warten wollen, die Epyc haben im Dual Sockel sogar mehr RAM wenn ich mich da nicht ganz täusche, dazu kommen mehr Lanes.
Ich bin gespannt was da noch kommt wenn jetzt die Server schon Probleme machen.
@bofferbauer die 28 Kerne kommen nicht für die 2066er Sockel dafür kommen neue Sockel und die kommen erst nächstes Jahr.
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In jedem Falle wird es teuer für Intel, denn die 28Kerner lässt sich Intel in den Server vergolden mit fünfstelligen Preisen für 26- und 28Kerner. Solche Preise wird Intel für Prosumer nicht fragen können, bei den Threadripper Preisen wären mehr als 3000€ schon fast eine Garantie zum Ladenhüter.