Intels Skylake-X-Refresh sollte nicht geköpft werden
Intel verlötet den Skylake-X-Refresh wieder, was aber nicht bedeutet, dass ein Köpfen mit neu aufgetragenem Flüssigmetall noch bessere CPU-Temperaturen bringen könnte. Der8auer wollte genau das ausprobieren, stellte anhand eines Core i9-9980XE jedoch fest, dass das Entfernen des Heatspreaders nach dem Schraubstockprinzip die CPU beschädigt.
Der einzige physische Unterschied zwischen Intels Skylake-X-Prozessoren der 7000er-Reihe und den Refresh-Modellen der 9000er-Serie ist die Verlötung des Heatspreaders. Darunter sitzt weiterhin das gleiche Package mit den gleichen Siliziumchips in Form des Low-Core-Count-Dies (HCC) bei den Acht- und Zehnkernern sowie dem High-Core-Count-Dies (HCC) bei den größeren Modellen bis hin zum Core i9-9980XE. Der Coffee-Lake-S-Refresh mit dem Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K hat allerdings schon gezeigt, dass sich die Kühlleistung auch weiterhin durch das Köpfen und Auftragen von Flüssigmetall (nach dem Herunterkratzen des Indium-Lots) verbessern lassen kann.
SMD-Kondensatoren beim Köpfen im Weg
Genau das wollte Roman "der8auer" Hartung auch im Falle des Skylake-X-Refreshs ausprobieren. Für den generellen Test hat er einen Core i9-9980XE herangezogen, der sich spätestens nach einer Übertaktung jenseits der 4,0 GHz wie gewohnt als Hitzkopf erweist. Kurz gesagt: Mit der inzwischen gängigen Schraubstockmethode, nach der auch der Delid Die Mate funktioniert, sollten Nutzer keine Skylake-X-Refresh-CPU köpfen. Intel verwendet einen anderen Heatspreader als noch beim Vorgänger, der beim seitlichen Abziehen SMD-Kondensatoren mitreißt und damit den Prozessor unbrauchbar macht. Als Alternative könnte man die CPU mit Hilfe einer Hitzequelle köpfen, indem man den Heatspreader abplatzen lässt, was jedoch deutlich aufwendiger ist.
Mehr zum Thema: Skylake-X-Refresh: Daten, Preise und Details zu i9-9980XE und Co.
Interessenten, die ihren Prozessor übertakten möchten, rät der8auer derweil einfach zu einer älteren Skylake-X-CPU aus der 7000er-Reihe. Diese lässt sich klassisch einfacher köpfen und erreicht mit Flüssigmetall niedrigere Temperaturen als der Refresh mit Lot. Andere Unterschiede gibt es bekanntlich nicht, sodass Käufer nichts verpassen.


Denke aber, dass SMD Kondensatoren in der CPU auch nur begrenzt belastbar sind.
Aus Kollegenkreisen bauen manche Haswell E bereits in der Vcore ab, allmählich nur aber immerhin.
1.35 Volt sind noch das gesündere Maximum soweit ich immer gelesen habe.
Ausserdem möchte ich keinen anfänglich kaputtes Zeug an den nächsten Besitzer verkaufen.
Aber bei dem Skylake XE ist eh wurscht, vorher muss du den zuerst einmal gekühlt bekommen.
Das mit der internen Spannungsregelung in der SkylakeXE CPU passt mir überhaupt nicht.
Das hat mein Haswell-E auch und kann beim OC gerade noch so gesunden 1.355 VCore erhöhen. Mehr wäre schädlicher.
Ich frage mich jetzt, haben das alle Skylake X ?
Dann vergleichen wir doch mal:
https://ark.intel.com/pro...
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- 11MB L3 Cache gegenüber 16,5GB
- 28 Lanes zu 44 Lane