Intel Skylake-X: Zweiter Test zeigt inkonsistente Ergebnisse zum Core i9-7900X
Noch vor Intels NDA-Fall hat nun die zweite große Webseite einen Test zum Core i9-7900X veröffentlicht, der erneut inkonsistente Ergebnisse liefert. Die Spiele-Performance fällt noch schlechter aus als beim Core i7-6950X trotz höherem Takt, was an einer unreifen X299-Plattform liegen könnte. Problematisch zeigen sich zudem wieder die Temperaturen.
Nachdem die US-amerikanische Webseite hexus.com bereits vorzeitig einen Test zum Core i9-7900X veröffentlicht hatte, folgte am Wochenende auch die britische Webseite bit-tech.com diesem Beispiel. Laut eigenen Aussagen stamme die getestete Hardware nicht von Intel, womit die Tester Intels Verschwiegenheitserklärung (Non-Disclosure Agreement, NDA) umgehen wollen.
In Anwendungen liegt die Performance des Core i9-7900X zumindest teilweise auf dem zu erwartenden Niveau. In Handbrake etwa kann sich die CPU beim Transkodieren eines MKV-UHD-Videos zu einer 1080p-MP4-Datei um knapp 20 Prozent von seinem Vorgänger, dem Core i+7-6950X mit ebenfalls zehn Rechenkernen, absetzen. Schlechter wird das Bild in den getesteten Spielen Ashes of the Singularity, Deus Ex: Mankind Divided und Fallout 4 sowie den synthetischen Benchmarks 3DMark Time Spy und VRMark, in denen der Core i7-6950X meistens besser abschneidet als der Core i9-7900X. Time Spy ist die einzige Ausnahme bei Standardtaktraten, ein i7-6950X mit festen 4,4 GHz ist aber auch dort schneller als ein i7-7900X mit festen 4,6 GHz.
Der Grund dafür könnte bei der kolportierten Vorverlegung der Veröffentlichung zu finden sein. Wegen AMDs Ryzen Threadripper soll Intel Skylake-X und Kaby Lake-X vom August auf den Juni vorgeschoben haben, was wie schon bei AMDs Ryzen 7 zu unausgereiften BIOS-Versionen und Kinderkrankheiten führen würde. Änderungen unter anderem am Cache-Design würden ihr Übriges tun. Es gibt Meldungen , unter anderem von Canard PC, dass kurzfristig veröffentlichte Mainboard-Updates "erhebliche Performanceverbesserungen" bringen würden.
Beim Übertakten fiel auf, dass sich der Core i9-7900X mit der Spannung genügsam zeigt. Für 4,6 GHz auf allen zehn Kernen mit aktiviertem SMT haben 1,22 Volt gereicht, bei 4,7 GHz 1,28 Volt. Trotzdem wurden mit einer Kompakt-Wasserkühlung samt 240-mm-Radiator schon die 100 °C Kerntemperatur erreicht (per Software ausgelesen). Der Übeltäter dürfte die Wärmeleitpaste zwischen CPU-Die und Heatspreader darstellen, der jetzt nicht mehr verlötet wird. Übertakter können das Köpfen in Betracht ziehen, verlieren damit aber ihre Garantie.

DAS ist noch langlebige Hardware, da ist noch alles original außer dem Netzteil.
@Bluebird: Die Fläche von CPU-Kernen sowie deren Abwärme skaliert sehr wohl linear. Wenn ein kern bei Vollast 10W abgibt werden 18 davon 180W abgeben - und 18 kerne nehmen 18x so viel Fläche ein wie einer. Der Unterschied den du (korrekterweise) ansprichst ist, dass natürlich die restliche Peripherie im Chip nicht 1:1 mit anwächst. Dennoch - wenn die TDP nicht angehoben wird für den 18-Kerner wird der leichter zu kühlen sein (ohne OC!!) als der 10-Kerner.
trotzdem bleibt der Fade beigeschmack auf der HEDT Plattform Paste schmieren , irgendwie bei dem Preis ein NoGo , jedenfalls fuer mich waer es das
https://puu.sh/woAdN/2a0c...
Anschließend über 20 Minuten Sinai Desert:
https://puu.sh/woAbM/beef...
Da war alles mögliche dabei, vom Sniper bis zum rushenden Assault mit Pumpgun.
Von A bis nach E und den gegnerischen Zug bekämpft.
Auflösung: 3440x1440
Alles auf Ultra und mit TAA.
Mein aktueller Arbeitgeber hat ne Versuchsanlage, die wurde 2008 gebaut. Im Schaltschrank ist als Visualisierungsrechner nen Touchpanel eingebaut.
Als das mal nicht lief und ich das Ding zerlegt habe, hab ich nicht schlecht gestaunt, dass da nen Pentium 3 eingebaut ist. Reicht ja