Intel Skylake: Core i7-6700K & i5-6600K kosten offiziell so viel wie ihre Vorgänger
Intel hat seine Prozessor-Preisliste für den laufenden August veröffentlicht. In der sind erstmals die beiden Skylake-S-Modelle Core i7-6700k und i5-6600K enthalten, die genauso viel kosten wie ihre Vorgänger - die sieht Intel als i7-4790K sowie i5-4690K. Im deutschen Handel wird noch ein Aufpreis fällig.
Für den hiesigen Markt nannte Intel Preise von rund 350 Euro für den Core i7-6700K und etwa 250 Euro für den Core i5-6600K. Kurz nach der Veröffentlichung der beiden CPUs hat der Chiphersteller seine offizielle Preisliste aktualisiert, in welcher der i7-6700K für 339 und der i5-6600K für 242 US-Dollar geführt werden. Nur wenig überraschend hat Intel damit die Preise des i7-4790K und i5-4690K eins zu eins übernommen – schon vorher ließ man durchblicken, dass man Haswell und nicht Broadwell als Vorgänger von Skylake sieht.
Die Preise der Vorgängergeneration in US-Dollar übernimmt Intel schon seit Jahren, hierzulande kommt es lediglich wegen der Kursschwankungen zu Preisanpassungen. Das macht sich vor allem bei Neuveröffentlichungen bemerkbar, da dort zu erwartende Kursschwankungen einkalkuliert werden, bevor diese überhaupt eingetreten sind. Das sieht man an den Straßenpreisen von den ersten beiden Skylake-Prozessoren: Der i7-6700K Kostet über 370 Euro (Tray: 360), der i5-6600K 260 Euro (Tray: 250). Der Core i7-4790K hingegen wechselt inklusive Boxed-Kühler für rund 335 Euro den Besitzer, der i5-4690K, ebenfalls mit Kühler, für 230 (Übersicht Preise)
Für aufrüstwillige Interessenten bleibt somit nur die Hoffnung, dass die Preise in den kommenden Tagen und Wochen noch sinken werden – oder man muss eben den einen oder anderen Schein mehr in die Hand nehmen. Besser sieht es dafür beim DDR4-RAM aus, der sinkt nämlich kontinuierlich in Sachen Kostenpunkt.
Quelle: Intel (PDF Preisliste)

Wenn man das Top-Consumermodell seit nunmehr 5 Jahren zum gleichen US-$ Preis bekommt, kann man gemessen an der Inflation eigentlich nicht meckern.
Der müsste alleine dadurch 10% teurer sein und durch die Währungsschwäche des € weitere 10%.
Und immer daran denken:
Der Athlon 1200 von damals wären heute inflationsbereinigt ca. 400€, für eine CPU, die nach einem halben-3/4 Jahr wirklich altes Eisen war.
Und der war bei weitem nicht das Topmodell.
Alleine zwischen 2001 und 2004 hab ich mehr CPU-Schritte gemacht (Slot A 700 ->TB 1333 -> Palo 1600+ -> Palo 2100+ -> Boardwechsel -> Barton 2600 Mobile@2,4GHz), als zwischen 2009 und 2014. (nur der i7-920)
Wo ist das bitte zu hoch?
Ihr habt scheinbar nie zu Beginn der 2000er einen PC gekauft, der nach einem halben Jahr schon wieder veraltet war...
Die derzeitige Situation ist echter Luxus. Und der IPC-Sprung mit Skylake (und DDR4) ist der größte seit der ersten Core-i Reihe.
Es war lange Zeit nicht so lohnenswert von 5-6 Jahre alter Hardware zu wechseln wie jetzt. (rein im blauen Lager betrachtet, von AMD aufzurüsten lohnt sich ja immer *stichel*)
Selbst der Broadwell ist echt gute Arbeit und bei gleichem Takt deutlich den Haswells vorzuziehen (wenn die beschnittene TDP und der Preis nicht wäre). Bei einer Neuanschaffung, wenn man den RAM behalten will oder schon einen i3 hat, definitiv mehr als einen Blick wert.
Wer einen i5-2500k/i7-2600k hat, sollte/könnte diesen ocen (4,5Ghz sind ja oft mit einem guten Kühler drin) und lächelnd weiterspielen
Gruß
Also für meinen Athlon 1200 Thunderbird habe ich damals auch 629 D-Mark hingelegt